Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
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27.08.2016
MICHAEL RIEDEL AFTERSHOWS [PALAIS DE TOKYO 2013 – 2015]

Die Ausstellung von Michael Riedel in der Galerie geht zurück auf seine dreiteilige Ausstellungsreihe im Palais de Tokyo (Paris), bei der es sich einem Bühnenbild ähnlich, um einen speziell für das Museum entwickelten Veranstaltungsraum handelt, in dem diverse Aftershows die Kunst feierten.

Unter diesen Voraussetzungen setzt Riedels Werk da an, wo in der Regel die Ausstellung aufhört, nämlich beim Abbau dergleichen. Um in der Weitläufigkeit des Palais de Tokyo die Ausstellungsfläche zu markieren, entwickelt er eine Pop-Up-Architektur, die sich elegant in den Räumlichkeiten entfaltet und im Laufe der Ausstellungsdauer mit unterschiedlichem Texten beschriftet wird. Für die Herstellung des Textmaterials nutzt Riedel Spracherkennungsprogramme, denen er die Geräuschkulisse vom Abbau großer Museumsausstellungen vorspielt und im Gegenzug die Formulierung eines großen Missverständnisses erhält. Für die Bestückung des Raumes nutzt er von Museen entsorgte Displays, deren Aufgabe es war, die Kunst zu präsentieren, jetzt aber kunstentleert als Sitzbank, Bühne oder Bar fungieren. So entstanden die Ausstellungen „Jacques comité [Giacometti]“(2013) und „Dual air [Dürer]“ (2014), für die Riedel Museumsmüll aus der Hamburger Kunsthalle und dem Frankfurter Städelmuseum wieder in den Museumsbetrieb einführte.

 

ACHTUNG: 01.07.2016 – 30.07.2016 // 23.08.2016 – 27.08.2016

Gabriele Senn Galerie / Wien
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28.08.2016
ANNA JERMOLAEWA – A Noble Experiment

Die Ausstellung steht im Kontext des Themenschwerpunkts von Salzburg 20.16. Die russische Künstlerin Anna Jermolaewa hat auf der Basis ihrer eigenen Biografie sowie ihrer Auseinandersetzung mit prekären menschlichen Situationen eine Ausstellung konzipiert, die sich mit Fragen der Identität, Zugehörigkeit und Akzeptanz von Menschen, die in der Fremde eine neue Heimat suchen, auseinandersetzt. Ob als Flüchtling oder in der Hoffnung auf bessere Selbstverwirklichung an einem anderen Ort – Existenzprobleme, Überlebenskämpfe und die Angst vor dem Scheitern sind dabei meist die Begleiter. Anna Jermolaewa hat diese Problematik am Beispiel ihres Landsmannes, des zunächst in Russland sehr erfolgreichen Filmregisseurs Sergei Eisenstein künstlerisch herausgearbeitet. Dieser war voller Hoffnung auf die Möglichkeit der Realisierung von Filmprojekten nach Hollywood gekommen und war hier doppelt gescheitert, da er trotz vorheriger Einladung von Paramount auf Grund unvereinbarer politischer und künstlerischer Vorstellungen und daraus resultierender Selbstzweifel wieder entlassen wurde. Auch danach konnte er in seiner mittlerweile von Stalin geprägten Heimat nicht mehr Fuß fassen – ein Fremder nicht nur in der Fremde, sondern nun auch in der Heimat.

Für ihre künstlerischen Arbeiten ist Jermolaewa seinem Weg in Los Angeles gefolgt und hat – mit künstlerischen Interventionen – versucht, sich in seine Situation, sein Ausgeliefertsein, sein zum Westen in großem Kontrast stehendes Weltbild, aber auch in seine Hoffnungen und Begeisterung für das neue Land hineinzuversetzen, um damit zu allgemeingültigen Aussagen über Wertesysteme und existentielle Bedingungen zu kommen.

Kuratoren-Führung: Samstag, 25. August 2016, 11–12 Uhr

 
 
 
Kunsthaus Nexus Saalfelden  / Saalfelden
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28.08.2016
Manon de Boer - Giving Time to Time

Die niederländische Künstlerin Manon de Boer arbeitet vorwiegend mit dem Medium Film. Das Medium selbst ist auch Gegenstand ihrer künstlerischen Auseinandersetzung, wenn de Boer beispielsweise das Verhältnis von Bild und Ton immer wieder neu auslotet und dabei die Macht der Bilder und deren Wahrheitsanspruch hinterfragt.

 

Die persönliche Erzählung dient de Boer ebenso wie die musikalische Interpretation als Gegenstand und Methode ihrer filmischen Porträts. Diese sind als langsam fließende Bilderfolgen komponiert. Die Protagonisten ihrer Filme sind meist SchauspielerInnen, MusikerInnen, TänzerInnen und Intellektuelle. Die Figuren selbst nehmen erst im Lauf ihrer Erinnerungen Form an, kommen wie Fotoabzüge in der Dunkelkammer nur allmählich zum Vorschein, und auch dann bleibt mindestens so viel verborgen wie preisgegeben wird.

Secession Wien  / Wien
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31.08.2016
ImmaginidalsottosuoloUntergrundbilder

“Untergrundbilder” ist eine Gemeinschaftsausstellung, im Rahmen derer die Wiener Ateliermultimedia-Galerie von 29. Juli bis 31. August 2016 eine Werksauswahl sieben zeitgenössischer europäischer, vorwiegend italienischer KünstlerInnen präsentiert. Adriano Annino, Silvia Argiolas, Andrea Borgonovo, Andrea Fiorino, Nico Mingozzi, Dario Molinaro und Elisa Schlifke veranschaulichen die malerische Orientierung der Galerie. In Anlehnung an Fjodor Dostojewskis Novelle “Aufzeichungen aus dem Kellerloch” zeigt die Ausstellung Bilder und Zeichnungen auf Papier sowie Fotografien.

 

Kurator: Marco Marelli

Atelier Multimedia / Wien
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31.08.2016
„Magic Moments“ der Camerata

Im Februar zeigte die Galerie Mario Mauroner Fotografien, die Pia Clodi von der Camerata Salzburg gemacht hatte. Nun werden Fotoarbeiten aus dieser Serie im Arthotel Blaue Gans ausgestellt. Die charismatischen Fotos geben einen Einblick in das Konzertleben der Camerata Salzburg. Der Verkaufserlös kommt der Orchestervereinigung der Camerata Salzburg zu Gute und ermöglicht den Musikern spannende Solisten und Dirigenten in die Abonnementreihe einzuladen. (Camerata)

Arthotel Blaue Gans / Salzburg
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02.09.2016
Ronald Hofstätter Aktserie

Am 2. August gehen bei Literatur im Ground Xiro und Kunst im Xi verschiedene Ausdrucksformen eine Symbiose ein: Die Fotoausstellung von Ronald Hofstätter widmet sich Goethes „Faust“. Sabine H. Kaup liest „Gedankensplitter“. Christian Schwetz stellt sein neues Buch „Am Anfang war das A“ vor und wird dabei von Evelyn Blumenau und Paris 1914, zwei Mitgliedern der Musikgruppe Novi Sad begleitet. 

Das vom Verein kunst-projekte organisierte, im Szenelokal Xi CAFE & BAR immer am
2. eines Monats statt findende Programm wird diesmal besonders interessant und abwechslungsreich:

Bevor es zur Lesung in den Ground Xiro geht, wird die Fotoausstellung von
Ronald Hofstätter eröffnet. Die Werke der schwarzweißen, nostalgisch anmutenden „Aktserie Faust“ sind analog fotografiert als Kleinbild, mit Naturlicht und wurden vom Künstler eigenhändig vergrößert. Sie entstanden bereits vor 20 Jahren und erleben eine Premiere, da sie bisher noch nie öffentlich gezeigt wurden. Den Fotografien werden passende Zitate aus Goethes „Faust“ zugeordnet. 

Ronald Hofstätter ist Journalist, Fotograf, Grafiker, Spieleautor und -erfinder, Historiker, Gastronom, Agenturchef, Tourismusberater. Geboren 1970 in Wien, aufgewachsen in einer Gastronomenfamilie. Studium der Geschichte, Publizistik und Politikwissenschaften, Tageszeitungsjournalist, Beruf des Fotografen erlernt, freischaffender Autor. Künstlerische Tätigkeit seit 2000, über 300 Bilder und Objekte sind seitdem entstanden: Acrylbilder (mehrschichtig abstrakt oder comic-artig), Zeichnungen, Hybridgrafiken, Übermalungen eigener oder fremder Bilder, Fotografien (Akt / Verfremdung). Mitglied bei ::kunst-projekte::.


Xi CAFE & BAR  / Wien
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02.09.2016
Claudia Märzendorfer - kollektive Collage

Seit Ende der 1990er-Jahre arbeitet und experimentiert Claudia Märzendorfer mit einem Verfahren und Material, das ihrem Interesse am Unbeständigen und Vergänglichen und Unkontrollierbaren entgegenkommt.

 
Die Künstlerin stellt Objekte aus gefrorenem Wasser oder Tinte her: ephemere Plastiken, deren Zerfallsprozess mit dem Zeitpunkt ihrer Präsentation einsetzt. Die Eisarbeiten sind eine Anti-Idee zur Skulptur, als Inbegriff des für die Ewigkeit geschaffenen, eingefrorenen dreidimensionalen Bildes. Märzendorfer setzt die Skulptur in Bewegung und schafft einzigartige Situationen, die dank ihrer Instabilität Momente der Überraschung in sich bergen.
 
Bildraum Bodensee / Bregenz
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02.09.2016
Tools Of Enlightenment

Eine Kooperationsausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien und des Europäischen Forum Alpbach 

Studierende der Abteilung für Fotografie unter der Leitung von Prof. Gabriele Rothemann und des Studios für angewandte Fotografie und zeitbasierte Medien unter der Leitung von Prof. Matthias Koslik beschäftigten sich ein Semester lang mit dem Jahresthema des diesjährigen Europäischen Forum Alpbach „Neue Aufklärung“. 

Die Studierenden entwickelten auf dieser Basis eigenständige künstlerische Positionen zu aktuellen Fragen der Gegenwart, die sie in Verbindung zum vorgegebenen Thema setzen. Die künstlerischen Beiträge reichen von Installationen bis hin zu drei- bzw. zweidimensionalen Arbeiten und sind im öffentlichen Raum wie auch im Congress Centrum Alpbach zu sehen.

Congress Centrum Alpbach / Alpbach
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03.09.2016
NOBUYOSHI ARAKI / LOVE BY LEICA

Nobuyoshi Araki (*1940 in Tokio) gehört unbestritten zu den radikalsten und einflussreichsten Fotografen unserer Zeit. In seinem Schaffen außerordentlich produktiv und innovativ, gilt er – auch jenseits der Fotografie – als eine der wichtigsten Figuren in der aktuellen Kunstlandschaft. Mit den 66 Fotografien der Serie Love by Leica zeigt die Leica Galerie Wien eine seiner aufregendsten Arbeiten.

Araki entwickelte mit seinen Fotografien eine einzigartige bildnerische Handschrift, eine über die japanische Kultur hinausreichende, teils poetische, teils provokante Darstellung menschlicher Leidenschaften. Für seinen charakteristischen Blick prägte er den Begriff des Foto-Ich, worunter er den fesselnden Wechsel von Fiktion, Wahrheit und Wunsch versteht.

 
Leica Galerie Wien / Wien
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03.09.2016
Workshop Visual Storytelling mit René van Bakel
Lernen Sie genussvoll, wie Sie mit Bildern eine Geschichte erzählen können!
Ein Fotourlaub mit dem renommierten und mehrfach ausgezeichneten Fotografen René van Bakel

Thema der Woche: Cucina Italiana

 

Stichwörter aus dem Programm:

 

- Mittelalterfest "Palio di Rufino" in Assisi

- Kulinarisches Fotoshooting "Il Pozzo Antico" in Cortona + Besuch an Foto-Festival "Cortona on the Move"

- Weingut Brunello di Montalcino, Zypresseninsel San Quirico + Pienza (UNESCO-Weltkulturerbe)

- Sonnenaufgang am Fischerboot (Lago Trasimeno), Keramikmanufaktur Torretti (Nachfahren Caravaggio's) in Deruta und Abendessen mit Panoramablick in Hügelstädtchen Todi

- Stadtreportage Siena, Fotoshooting älteste Restaurant Siena (Tre Cristi), atemberaubende (Zypressen) Landschaft/Sonnenuntergang in Asciano

- Reportage Trüffelsucher mit Hund und anschließend Zubereitung und Verkostung der Trüffel im Oberen Tibertal.

- Einführung in die Fotobuch-Software Cyberlab Designer und abschließendes Abendessen in Villa La Rogaia

Villa La Rogaia / Castel Rigone
Workshop
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03.09.2016
THE SUMMER SHOW Photographs 1900-2000
Galerie Johannes Faber / Wien
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04.09.2016
Elisabeth Grübl: Studio # & Heftpräsentation EIKON #94

„Elisabeth Grübl schlichtet, stapelt, ordnet und komprimiert – sie stellt loses Material so lange neu zusammen, bis es als Quader im Raum steht und in dieser Form Raumfragen an die BetrachterInnen stellt. Für die seit 2007 entstehende Werkserie Studio eignet sich Grübl Ateliers von Kunstschaffenden und die darin befindlichen Gegenstande an: Kunstwerke, Werkzeuge, die dazu benutzt werden, Kunstwerke zu schaffen, Modelle von Kunstwerken, Modelle von Raumen für die Ausstellung von Kunstwerken, Sessel, Tische, Computer, Bildschirme, Bücher, Tand und Kleinod. 
All jene Objekte, die den Arbeitsplatz der GastgeberInnen seinen Zweck erfüllen lassen, alle Gegenstande, die den Ort zu dem der KünstlerInnen machen, ordnet Grübl in einem mehrtägigen Prozess zu einem äußerst präsenten Gebilde im Raum. Sie fotografiert diese Skulptur und macht sie zu ihrem eigenen Werk.“ 

(Franz Thalmair in EIKON #86, S. 32)

EIKON Q21 / Wien
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EVENT
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04.09.2016
ONE DAY HOME aus der Sammlung: Landschaft

Ein Projekt von Manfred Grübl und Werner Schrödl, das erstmalig in vollem Umfang gezeigt wird. Haus, Film, Interview und Bilder sind Teile einer Installation.

ONE DAY HOME ist der Versuch, den Traum vom selbstgebauten Haus zu interpretieren; über die Möglichkeiten des Einzelnen, sich den öffentlichen Raum zunutze zu machen; oder einen Weg zu finden, sich über gesellschaftliche Systeme hinwegzusetzen. Auf einer Parkfläche startet das Projekt, ein Hinweis darauf, dass Parkplätze im Grunde für sämtliche mobile Objekte benutzbar sind. Der Platz des Ereignisses befindet sich am Ende der Alliiertenstrasse im 2. Wiener Gemeinde Bezirk, er liegt an einem Kreuzungspunkt, sehr frequentiert von Autos, Straßenbahnen, Zügen, RadfahrerInnen und FussgängerInnen. Der Platz ist urban, mit Blick auf den Millennium Tower, einem Kaffeehaus, Bar und Würstelstand. Dieser Ort steht in einem Verhältnis zu unserem Privatraum in Wien, FreundInnen und auch PassantInnen wurden einbezogen. Das ONE DAY HOME wird hier innerhalb von 24 Stunden gebaut und abtransportiert. Als zweiten Ort haben wir den Attersee gewählt, weil dieser Ort uns mit unserer Kindheit in den 70er und 80er Jahren verbindet. Die ausserordentliche Landschaft und hervorragende Wasserqualität führte damals zu einem Ausverkauf der Seegrundstücke, eine Liegenschaft direkt am Wasser wurde unerschwinglich und wenige sehr Reiche belegen mit ihren abgeschirmten Grundstücken einen Grossteil des Seezugangs. Um also diesen Zugang zurückzuerobern, haben wir das ONE DAY HOME als schwimmendes Domizil geplant, ein Haus, das sich im Stil freispielt von den örtlich üblichen Baustilen und diese trotzdem zitiert; das ONE DAY HOME ist ausfaltbar und durch Wandteile und Dächer, die zu Terrassen und Stegen werden, wird ein belegbarer Bereich direkt auf dem See geschaffen. Hauptthemen des Projektes sind Fragen der Autonomie und der Unabhängigkeit von großen Netzwerken, die Möglichkeiten von Selbstorganisation und das Einfordern von Rechten, im Speziellen der Grundrechte, die dem Menschen ein Recht dem Staat gegenüber gewährt. Grundrechte sind eng mit der Idee der Menschenrechte verbunden, die Menschenrechte wiederum finden ihre philosophischen Wurzeln in der Idee des Naturrechts, wonach es „Rechtsgrundsätze“ gibt, die stärker sind als jedes Gesetz. Die Gecekondus zum Beispiel sind informelle Siedlungen in der Türkei, also ungeplante Viertel mit einfachen Unterkünften. Übersetzt bedeutet das so viel wie „nachts hingestellt“. Der Bau von Gecekondus ist ein altes osmanisch-islamisches Gewohnheitsrecht wonach ein Haus, das über Nacht auf öffentlichem Grund und Boden errichtet worden ist, nicht mehr abgerissen werden darf. In England ist das Besetzen eines unbewohnten Hauses legal, wenn es gelingt, ohne Einbruch oder Sachbeschädigung in das Gebäude einzudringen.

Landesgalerie Linz  / Linz
Ausstellung
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9
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04.09.2016
Benjamin Eichhorn & Louis Szapary

Die Galerie Kunstfabrik präsentiert großformatige Fotografien von Benjamin Eichhorn, einem der aufregendsten Nachwuchskünstler Österreichs. Er zeigt Haushaltsgegenstände, Interieur und Wohnräume – oftmals gänzlich eingehüllt in blumige Stoffe oder kitschige Raufasertapete. Ihre systematische Anordnung und das exzessive Dekor werfen ein völlig neues Licht auf die alltäglichen Dinge des Lebens: Ein Plastikblumenstrauß verschmilzt mit dem Tapetenmuster, scharfkantige Werkzeuge erscheinen plötzlich harmlos, eine Zimmerpflanze wird in ihre Einzelteile zerlegt. 

Mit Radiernadel, Schabeisen oder Polierstab kratzt und schabt Louis Szapary Zeichnungen in Stein. Im Projektraum junge Kunst zeigt er handwerklich ausgefeilte und inhaltlich düstere Bilder von Menschen und ihren Abgründen. Louis Szaparys Kunst zeichnet sich durch die Vorliebe für selten angewandte, analoge Techniken wie die Schablithographie aus. Nicht selten polarisiert der junge Künstler mit der Wahl seiner Motive und zeigt Zwielichtiges, Makaberes und Symbolträchtiges. 

Kunstfabrik Groß Siegharts  / Groß-Siegharts
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01.09.2016
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04.09.2016
Paul Parin (1916-2009): Ein Jahrhundert leben – Individuum, Gesellschaft, Psycho
Donnerstag, 1. September Eröffnung der Fotoausstellung „Paul Parin als Fotograf“

18 Uhr: Präsentation des Ausstellungskatalogs „Augen. Blicke. West. Afrika. Paul Parin, Goldy Parin-Matthèy, Fritz und Ruth Morgenthaler auf ihren Reisen 1954-1971“.
Ort: Sala Terrena, Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Freitag, 2. September Tagung an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien

9 bis 13 Uhr: „Gegenübertragung in der Feldforschung“. Vorträge (angefragt): Christian Maier, Maya Nadig, Joachim Bonz, Elisabeth Mauerhofer.
14 bis 18 Uhr: „Psychoanalyse postkolonial“. Vorträge (angefragt): Mario Erdheim, David Becker, Gesine Krüger.
Ort: Sigmund Freud Privatuniversität Wien, Freudplatz 1, 1020 Wien

19 Uhr: Erwin Köstler liest Afrika-Texte von Paul Parin
Ort: Steinsaal, Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Samstag, 3. September Tagung an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien

9 bis 13 Uhr: „Politik, Hilfe und Solidarität“. Vorträge: Thomas Gebauer, Klaus Ottomeyer, Ernst Schmiederer.
Ort: Sigmund Freud Privatuniversität Wien, Freudplatz 1, 1020 Wien

14 bis ca. 22 Uhr: Gemeinsamer Bus-Ausflug nach Sommerein am Leithagebirge (NÖ), Maria Biljan-Bilger Ausstellungshalle.
Treffpunkt und Ankunft: Freudplatz 1, 1020 Wien
Präsentationen zum Thema „Archiv, Werk & Biographie“: Das Parin-Archiv an der SFU Wien
(Christine Korischek), die Werkausgabe Parin (Johannes Reichmayr), Edition ausgewählter Briefe
(Ursula Rütten), Biographisches (Ute Sonnleitner)

Sonntag, 4. September Filmmatinée im Votivkino

11 Uhr: Frühstück und Überraschungsfilm
Ort: Votivkino, Währinger Straße 12, 1090 Wien

Mulatschak mit Musik

Ab 16 Uhr: Gemütlicher Ausklang und Mulatschak
Ort: Buschenschank Hengl-Haselbrunner, Iglaseegasse 10, 1190 Wien


Sala Terrena, Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof / Wien
Workshop
Ausstellung
06.09.2016
Die besten Dias der Welt

Am Dienstag, 6. September gastiert um 18:00 und 20:15 Uhr die spektakuläre Überblendshow des weltgrößten Fotokunstwettbewerbes TRIERENBERG SUPER CIRCUIT im Ländle.

Kartenreservierung: fotoforum@fotosalon.at oder Hotline +43 664 3304633

Festspielhaus Bregenz / Bregenz
Vortrag
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07.09.2016
Roman Pfeffer Halblicht

http://www.romanpfeffer.com/

Im Werd 1  / Wien
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09.09.2016
HEIMAT CAMPINGPLATZ

Ein fotografischer Einblick hinter die Hecken des Dauercampingplatzes.

Fotografien von 
Anna-Katharina Bischof, Stefanie Enter und Nicole Viktorik.

Die Ausstellung „Heimat Campingplatz“ formuliert ein fotografisches Bild der Dauercampingszene und der Menschen die darin leben. Mit dem Blick auf den Einzelnen wird ein Blick auf diese kleine gesellschaftliche Gruppe geworfen und die Welt des Dauercampings neu entdeckt. 

Galerie LUMINA  / Wien
Ausstellung
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09.09.2016
For other uses, see Heimat

Bildraum & Universität für angewandte Kunst Wien präsentieren 
Die im Bildraum 01 präsentierte Ausstellung For other uses, see Heimat zeigt eine Auswahl von Arbeiten der Klasse für angewandte Fotografie und zeitbasierte Medien, die im Studienjahr 2015/16 zum Jahresthema „Heimat“ entstanden sind. 

Mit Arbeiten von: 
Lisa Edi | No place home or a loveletter to the hardwarestore 
Simeon Jaax | Heimat im Rahmen 
Martina Lajczak | From Memory 
Marlene Mautner | A construction called Heimat 

„Heimat entsteht, wenn man die Fähigkeit hat, sich wohl zu fühlen, dort, wo man ist. Wer das nicht kann, ist nie daheim - selbst wenn er seinen Geburtsort niemals verlassen hat. Heimat kann man sich machen. Egal wo. Denn Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl.“ Matthias Koslik, Juni 2016. 
Eine Kooperation der Bildrecht mit der Universität für angewandte Kunst Wien und STUDIOKOSLIK.

Bildraum 01  / Wien
Ausstellung
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10.09.2016
Jürgen Klauke - Einblick / Ausblick

Jürgen Klauke gilt als Pionier der performativen, zugleich inszenierten, zugleich konzeptuellen Fotokunst. Von Klaus Honnef wird er als einer der markantesten Vertreter der Body-Art beschrieben. Nicht ausschließlich Fotograf, Maler oder Zeichner, vertritt er den erweiterten Kunstbegriff eines seit 1970 neuen, transitorischen Künstlerbildes (zwischen den Medien).

 
Galerie Elisabeth und Klaus Thoman  / Innsbruck
Ausstellung
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11.09.2016
Klick! Linzer Fotografie in der Zwischenkriegszeit

Im Fokus dieser Ausstellung stehen Fotografien aus Linz in der Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.

 

Bedingt durch existenzielle Probleme sowie soziale Umwälzungen nach dem Ende der k. u. k. Monarchie, wurden damals große Aufgaben an die Stadt herangetragen. Die Berufsfotografen Ernst Fürböck, Otto Kaiser und Alois Schwarz dokumentieren die Arbeitssituation in Linz, die Neubauten und technischen Errungenschaften. Fotos vom Wochenmarkt, aus dem Kaffeehaus, aus der Schule und dem Krankenhaus schildern den Alltag in Linz. Die Freizeit verbrachte man im Freibad Heilham, beim Urfahraner Jahrmarkt, beim Eisstockschießen oder beim Konzert im Volksgarten.

Die Ausstellung vereint unterschiedliche Aspekte gelebter Geschichte: fotografische Dokumente historischer Fakten, aber auch private geknipste Schnappschüsse, die individuelle Schicksale in dieser Zeit beleuchten. Im Bereich der Kunstfotografie stechen die Amateurfotos von Heinz Bitzan, Michael Neumüller, Alfred Schausberger, Alois Schwarz, Helene Clodi-Titze und Karl Treml hervor. Auch die Linzer Atelierfotografie wird exemplarisch dargestellt.
Die ausgestellten Fotografien stammen größtenteils aus dem reichen Fotobestand des NORDICO.

Stadtmuseum Nordico - Museum der Stadt Linz  / Linz
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11.09.2016
Jimmy Nelson - Before They Pass Away

Mit seinem einzigartigen Fotoprojekt ‚Before They Pass Away‘ hat Jimmy Nelson weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem Zeitraum von vier Jahren war der britische Fotograf in 40 Ländern rund um den Globus unterwegs.

 

Von Äthiopien bis Papua-Neuguinea hat er mit seiner historischen Plattenkamera angehörige indigener Völker porträtiert, deren Land und Lebensweise durch die Industriegesellschaft bedroht sind. Nelsons großformatige Aufnahmen pendeln zwischen visueller Anthropologie und subjektiver Idealisierung und fassen das Thema in fantastische Bilder von berauschender Eindrücklichkeit. Die Galerie OstLicht präsentiert Jimmy Nelsons Werke, darunter neue, faszinierende Arbeiten, die erstmals zu sehen sind.

Red Bull - Hangar 7  / Salzburg
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18.09.2016
Wege ins Vergnügen. Unterhaltung zwischen Prater und Stadt

Mit der Eröffnung des Praters hatte das Vergnügen in Wien 1766 einen Hauptwohnsitz gefunden. Auf dem Weg aus der Stadt entstanden im Laufe der nächsten 150 Jahre immer neue Vergnügungsorte. Als die Leopoldstadt ab 1850 ein jüdischer Einwandererbezirk aus den Ländern der Monarchie wurde, entwickelte sich das Straßengeflecht zwischen Donaukanal, Augarten und Praterstern zum Zentrum der multikulturellen Wiener Moderne. 1927 berichtete Joseph Roth: „Die zwei großen Straßen der Leopoldstadt sind: die Taborstraße und die Praterstraße. Die Praterstraße ist beinahe herrschaftlich. Sie führt direkt ins Vergnügen. Juden und Christen bevölkern sie.“ Die Ausstellung „Wege ins Vergnügen“ spürt den interessantesten Darbietungsorten nach. Zu Wort kommen Zuschauer, Zensur und Presse. „Auftritte“ haben aber auch die damals gefeierten Stars der urbanen Szene wie Heinrich Eisenbach, Abisch Meisels, Gisela Werbezirk, Gertrud Kraus oder Hans Moser.

Kuratorinnen: Lisa Noggler-Gürtler, Brigitte Dalinger

JMW / Museum Dorotheergasse  / Wien
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18.09.2016
michael benson’s otherworlds. reise durch das sonnensystem

Mit spektakulären Bildern entführt Michael Benson auf eine einzigartige fotografische Tour durch unser Sonnensystem – im Naturhistorischen Museum Wien vom 1. Juni bis 18. September 2016.
 
Die Ausstellung enthüllt die unheimliche Schönheit unseres Sonnensystems und zeigt außerdem, dass das visuelle Vermächtnis von sechs Jahrzehnten Weltraumforschung gleichzeitig ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Fotografie darstellt. In den über 70 Bildern des Künstlers, Kurators und Autors Michael Benson verschmelzen Kunst und Wissenschaft auf einzigartige Weise: Rohdaten von NASA -und ESA-Missionen wurden sorgfältig bearbeitet und zu einer bemerkenswerte Serie von Landschaften zusammengestellt, die derzeit noch außerhalb unserer direkten Reichweite liegen.

Michael Benson über seine Arbeiten: "In den letzten sechzig Jahren hat sich eine absolut beispiellose und bedeutsame Entwicklung vollzogen: Nachdem sich der Mensch Jahrhunderte lang mit Spekulationen begnügen musste, fanden die ersten tatsächlichen Expeditionen zu den Planeten statt. Unsere kameratragenden Roboter- Avatare ließen die Erde auf die Größe eines einzigen Pixels schrumpfen, während sie uns weit über jene Orte hinaustrugen, die jemals direkt von einem Menschen aufgesucht werden konnten.

Auf diese Weise wurde der Archipel sich ständig drehender Welten in unserem Sonnenystem zur anschaulichen Realität. Die Ausstellung zeigt diese Entwicklung im Rückblick, indem sie einen Überblick über ein ganz eigenes Genre der Fotografie bietet und zugleich die unglaubliche Vielfalt der Landschaften in unserem Sonnensystem präsentiert.“

Naturhistorisches Museum Wien  / Wien
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18.09.2016
Carl Eugen Braun - Baum-Gesichter und Wasser-Partituren

Der Fotograf, Musiker und Maler Carl Eugen Braun aus Lindau schätzt die urwüchsige Natur im Großen Walsertal. Seine Fotoreihe «Baum-Gesichter» macht sichtbar, wie gefällte Bäume auch im «Fällschnitt» noch weiterleben. Sie verwandeln sich zu fantasieanregenden Bildern, Gesichtern, Tieren oder Planeten im Kosmos.

Der Titel «Wasser-Partituren» war die Eingebung nach einer Schubert-Matinée, als Carl Eugen Braun in einer Quelle vom Sonnenlicht geschriebene Schriftzeichen entdeckte, wie ein Dialog des Wassers mit dem Licht.

Fast alle Bildmotive hat der Fotograf im Großen Walsertal, zum Teil bei Erhart Holz in Sonntag, und im Bregenzerwald entdeckt.

Propstei St. Gerold  / Sankt Gerold
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18.09.2016
Modern Art Slovakia. Kunst aus Trnava

Seit 2014 pflegt die Landesgalerie Burgenland eine grenzüberschreitende Kooperation mit der Galerie Jan Koniarek im slowakischen Trnava.

 

Dies trägt nun Früchte: In der Ausstellung werden ausgewählte Kunstwerke der Sammlung der Galerie Jan Koniarek präsentiert, die einen Überblick über zeitgenössische Tendenzen in der slowakischer Kunst bieten. Die Auswahl der gezeigten Exponate bietet eine spannende Mischung und große Vielfalt unterschiedlichster KünstlerInnen. Unter den ausgewählten Werken finden sich Arbeiten etablierter slowakischer Künstler zweier Generationen, wie etwa Peter Rónai, Viktor Hulík, Marko Blažo, Róbert Szittay und Jozef Srna jr.

Neben der künstlerischen Zusammenarbeit wird die Jan Koniarek-Galerie auch die Region Trnava vorstellen.

Kurator
Mag. Robert Popelar

Landesgalerie Burgenland  / Eisenstadt
Ausstellung
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23.09.2016
"art this way" Robert Zahornicky
Robert Zahornicky bringt vergessene Gedächtnisobjekte zum Vorschein

Die Kreationen, des in Wien geborenen Photographen Robert Zahornicky, verführen und schärfen unsere Sehgewohnheiten und bringen diese an den Rand ihrer Möglichkeiten. Es werden unterschiedliche Gedächtnisobjekte, die von Menschen vergessen worden sind, zum Vorschein gebracht. 

eco Art / Wien
Ausstellung
23.09.2016
25.Braunauer Zeitgeschichte-Tage

Unter dem Titel „Macht der Bilder – Bilder der Macht“ wird ein relativ junges Forschungsfeld behandelt, das Bilder – statische wie dynamische oder elektronisch erzeugte und verlinkte – als Quellen sowie als eigenständige Gegenstände der historischen Forschung betrachtet.

 

Bilder entstehen in konkreten Situationen, sind arrangiert oder einem alltäglichen, natürlichen Zeitablauf „entnommen“. Veröffentlichte Bilder zeigen, was in einer Gesellschaft in einer bestimmten historischen Periode als abbildungswürdig, als normal, als abweichend, als schön oder hässlich angesehen wurde oder wird, daher sind Bilder und Bildtitel oder Filmtexte immer auch Elemente von Meinungsbildung und -beeinflussung.
Die Beschränkung auf einen Bildausschnitt kann die Aussage, die im Gesamtbild steckt, ins Gegenteil verkehren – wie das obenstehende Bild anschaulich zeigt. Bei der Tagung werden von in- und ausländischen Gästen sowie auf lokaler Ebene an Hand zahlreicher praktischer Beispiele Geheimnisse von Gestaltung, Auswahl und Interpretation bildlicher Inhalte in weitestem Sinn gelüftet. Parallel zur Tagung ist eine Ausstellung in der Gugg-Galerie gestaltet.

Eintritt frei!

Kultur im Gugg / Braunau
EVENT
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24.09.2016
Matthias Hoch - Hotel Kobenzl / Christian Wachter - EUROPE

MATTHIAS HOCH
Hotel Kobenzl − Die Geschichte eines Hauses

im FOTOHOF archiv:
Christian Wachter − EUROPE. rêvée, revue, revisited

FOTOHOF Inge-Morath-Platz 1-3 / 5020 Salzburg / Austria
Ausstellungsdauer: 29. Juli − 24. September 2016
      
Das Salzburger Hotel Kobenzl, oberhalb der Stadt gelegen, ist als ehemaliges Luxushotel bekannt. Als der Fotokünstler Matthias Hoch das Kobenzl vor zwei Jahren zum ersten Mal besucht, steht es schon seit geraumer Zeit leer. Die Zimmer sind in einem guten Zustand, nahezu unberührt und konserviert. Es ist wie eine Zeitreise. Die Pracht des einstigen Fünf-Sterne-Hauses hat etwas bekommen, was man charmant als Patina bezeichnen könnte. Anfang 2015 kommt die überraschende Wende: Bund und Land suchen dringend Plätze für Asylsuchende, das Hotel wird zum Flüchtlingsverteilzentrum. Matthias Hoch interessiert die Geschichte des Hotels, die Spuren der Nutzung, die Frage, was damals als Luxus galt. Durch die Einbeziehung von Archivmaterial kommt eine weitere Ebene hinzu, die Geschichte des Hauses wird lebendig.
      
Das Abtasten und Sehen und Verstehen von Welt ist ein Hauptanliegen in Matthias Hochs fotografischer Arbeit. Dabei steht die Geschichte des Hotel Kobenzl exemplarisch für die gegenwärtigen Veränderungen in unserer Gesellschaft. .

Matthias Hoch, *1958 in Radebeul, Deutschland, bildender Künstler und Fotograf, lebt und arbeitet in Leipzig. www.matthiashoch.com

ein Projekt im Rahmen von Salzburg 20!6

Parallel zeigt die Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig die Ausstellung Matthias Hoch: Hotel Kobenzl. Projektion.
Im September 2016 erscheint eine Publikation in der FOTOHOF edition.
    
 
im FOTOHOF archiv:
Christian Wachter - EUROPE. rêvée, revue, revisited
Ausstellungsdauer: 29. Juli − 19. November

Beeinflusst von zentralen europäischen Denkern wie Jacques Rancière, Ferdinand de Saussure und Walter Benjamin begab sich der Österreichische Fotokünstler Christian Wachter im Jahr 1992, direkt nach der Unterzeichnung der Maastrichter Verträge und der Verkündung der Regeln für die neue politische Union, auf die Suche nach den Ideen und Idealen, auf denen das neue Europa sich errichten wird.

In städtebaulichen Arrangements und der Architektur Pariser Plätze (aber auch in Wien und Italien) findet er Zeichen - die nach de Saussure nicht nur abbilden, sondern Realität aktiv produzieren - für das was war und das was kommen wird: "als würde man aus ferner Vergangenheit auf Gegenwart und nahe Zukunft blicken".          
In dieser Serie, die von Christian Wachter 2013 in seinem eigenen Archiv quasi wiederentdeckt wurde, zeigt er in 12 Kapiteln große analoge Barytprints, die mit historischen Schrifttypen erweitert wurden, um einen "formalen Anachronismus zu erreichen und ein strukturelles "Unvernehmen" (Jacques Rancière) in den Beziehungen von Bildern und Legenden mit- und untereinander."

Es ist "keinesfalls eine enzyklopädisch-dokumentarisch-systematisch-topografische Beschreibung von "Europa". Vielmehr eine eigensinnige, sogar "häretische" Geschichtsschreibung, europäische IMAGI−NATIONEN sozusagen."


Christian Wachter, geboren 1949 in Oberwart, lebt und arbeitet in Wien.
www.christian-wachter.at

FOTOHOF / Salzburg
Ausstellung
25.09.2016
13. Wiener Fotomarathon

Mit "Laufen" im herkömmlichen Sinne hat ein Foto-"Marathon" nicht viel zu tun. Vielmehr geht es darum, sich im Zuge eines Fotowettbewerbes quer durch Wien zu bewegen und innerhalb von 12 Stunden 24 Motive nach vorgegebenen Themen fotografisch umzusetzen. Kreativität, Improvisation und Spaß am Fotografieren sind dabei die Erfolgsfaktoren. Die einzige Grundregel, die es dabei zu beachten gilt, ist die exakte Einhaltung der Reihenfolge der Themen. Der Kreativität bei der Umsetzung sind dabei keine Grenzen gesetzt - sinnvollerweise versucht man aber mit seinen Fotos eine kleine Geschichte zu erzählen.

 
Wien Messe / Wien
EVENT
Ausstellung läuft noch
30
Tag(e) bis zum
25.09.2016
Robert La Roche: Personal View

Gezeigt wird eine autobiografische Ausstellung über den Doyen des österreichischen Brillendesigns mit Fokus auf den Aufbau von Robert La Roche als erfolgreiche, kosmopolitische Marke in der Modewelt. Die mit Werbern, KünstlerInnen und FotografInnen entwickelten Kampagnen sind Zeitdokumente einer Wiener Kreativszene im Aufbruch. La Roches Originalbrillen wurden von gefeierten Models und Hollywood-Stars getragen – auch Andy Warhol und Yoko Ono zähl(t)en zu seinen Fans. Heute erfreuen sich seine Brillen als Vintage-Modelle wieder größter Beliebtheit. 

Anlass der persönlichen Werkschau ist die Schenkung einer umfangreichen Auswahl von Brillenfassungen – Einzelstücke und Serienmodelle – des Designers an die MAK-Sammlung aus seiner aktiven Entwurfsphase seit den 1970er Jahren bis zum Verkauf der Marke Ende der 1990er Jahre. Sie gibt, bereichert durch Skizzen, Foto- und Filmmaterial, Werbeanzeigen und Artefakten aus dem Archiv des Designers, Einblick in die Entwurfsarbeit und beleuchtet sein Bedeutung auf dem internationalen Markt für Mode und Accessoires. Robert La Roche steht in der österreichischen Tradition namhafter BrillenentwerferInnen, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts ihren Ausgang nahm und einen internationalen Ruf des Landes für vorzügliches Brillendesign begründete – ob industrielles Serienprodukt oder handgefertigte Einzelstücke. 

Kurator: Thomas Geisler, Kustode MAK-Sammlung Design 

Ausstellungsgestaltung: Studio Okular, Wien 
Grafische Gestaltung: Andreas Berger, kratkys.net

MAK Design Labor / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
30
Tag(e) bis zum
25.09.2016
Von Alexandria nach Abu Simbel. Ägypten in frühen Fotografien 1849–1875

Die Kabinettausstellung der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums gibt mit rund 60 Originalabzügen einen Einblick in die Zeit der frühen Fotografie, 1849−1875. 

Schon sehr bald nach der Erfindung der Fotografie (1839) reisten erste Fotografen nach Ägypten, um dort Aufnahmen der altägyptischen Monumente zu machen. Meist warenes Künstler, die sich des »neuen« Mediums angenommenhatten und ihre Werke publizierten und bei verschiedenenAusstellungen präsentierten. Neben Ägypten wurden meist auch die Gebiete des heutigen Israel, Syriens und des Libanon besucht. In Ägypten reisten die Fotografen mit Booten bis nach Abu Simbel im Süden oder sogar noch weiter nach Nubien oder in den Sudan.

Diese Reisen mögen uns heute nicht mehr sehr spektakulär und die Größe des daraus resultierenden fotografischen Œuvres mag uns eher marginal erscheinen; wenn man aber bedenkt, unter welchen Bedingungen und mit welchen Mitteln damals gereist und gearbeitet wurde, erscheinen die Ergebnisse in einem anderen Licht. 

Zu den mit Originalabzügen präsentierten Fotografen zählen u. a.: Maxime Du Camp (Frankreich, 1822−1894), Louis de Clercq (Frankreich, 1836−1901), John Beasley Greene (USA, 1832−1856) und Francis Frith (England, 1822−1898), deren Werke heute u. a. im Metropolitan Museum of Art in New York oder im Getty Center in Los Angeles zu sehen sind.

Kunsthistorisches Museum  / Wien
Ausstellung
läuft von
22.09.2016
bis zum
25.09.2016
viennacontemporary

Nach dem großartigen Erfolg der ersten Ausgabe der viennacontemporary 2015 im spektakulären Ambiente der Marx Halle versammelt die größte und bedeutendste Kunstmesse der Region auch dieses Jahr mehr als 100 herausragende österreichische, osteuropäische und internationale Galerien und präsentiert junge und etablierte zeitgenössische Kunst.

 

Die Marx Halle mit ihrer historischen Schmiedeeisenkonstruktion wurde im letzten Jahr vom Publikum und den teilnehmenden Galerien als hervorragender Ort für die Präsentation zeitgenössischer Kunst wahrgenommen. Der Besuch bedeutender internationaler KunstsammlerInnen und die stetig wachsende Reputation der viennacontemporary haben viele Galerien dazu bewogen, auch 2016 wieder an der Kunstmesse in Wien teilzunehmen. Dazu kommen neue junge und interessante Galerien sowohl aus Österreich als auch den Schwerpunktregionen und der westlichen Hemisphäre.

 

Mit besonders großer Spannung werden 2016 die Sonderpräsentationen erwartet. Mit dem neuen Format „Solo Expanded“ unterstützt die viennacontemporary den Wunsch der internationalen Galerien, verstärkt zeitgenössische Sonderpositionen von internationalen KünstlerInnen auf der Kunstmesse in Wien vorzustellen. Bei „Nordic Highlights“ ist heuer die nordeuropäische Kunst zu Gast in Wien, wo ausgewählte Galerien aus Finnland, Dänemark und Schweden die Unterschiede und Ähnlichkeiten der nationalen Kunstszenen vor dem Hintergrund einer Gesamtsicht der nordischen Region aufzeigen. Einen interessanten Aspekt europäischer Kunstgeschichte wird in diesem Jahr die Sonderpräsentation „Focus: Ex-Yugoslavia and Albania“ aufgreifen, in der eine repräsentative Auswahl zeitgenössischer Kunst aus den jugoslawischen Nachfolgestaaten und Albanien zu sehen sein wird. Auch die gut eingeführte ZONE1 verspricht, mit Einzelpräsentationen junger österreichischer KünstlerInnen für einen hohen Überraschungsfaktor zu sorgen.

 

Die viennacontemporary unter der künstlerischen Leitung von Christina Steinbrecher-Pfandt und der Geschäftsführung von Renger van den Heuvel steht für Kontinuität und eine hohe Qualität des Messeprogramms. Immer mehr KunstsammlerInnen und KunstexpertInnen zieht es nach Wien, das sich als Marktplatz für internationale zeitgenössische Kunst – nicht zuletzt durch den Erfolg der viennacontemporary – sowohl in der heimischen wie auch der internationalen Kunstszene etabliert hat.

 

Mit den diesjährigen Sonderpräsentationen und den vielversprechenden Begleitveranstaltungen – Film- und Videokunst im Rahmen von „Cinema“ sowie Gesprächen und Podiumsdiskussionen im Rahmen von „Keys to Contemporary Art“ und dem „Collectors Forum“ – sowie einem Vermittlungsprogramm für alle Altersstufen, das in Kooperation mit Wiener Kunstinstitutionen einen unkomplizierten und lustvollen Zugang zu zeitgenössischer Kunst ermöglicht, setzt die viennacontemporary einen weiteren Schritt in ihrer Erfolgsgeschichte.

 


ORT
Marx Halle
Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien

INFORMATION
www.viennacontemporary.at

www.facebook.com/viennacontemporary

www.viennacontemporarymag.com

 

ÖFFNUNGSZEITEN
Do, 22. September 2016, 11 –19 Uhr

Fr, 23. September 2016, 11 –19 Uhr

Sa, 24. September 2016, 11 – 18 Uhr

So, 25. September 2016, 11 –18 Uhr

 

EINTRITT & PREISE

Tageskarte (Vollpreis): 12,50 Euro

Tageskarte ermäßigt: 9,00 Euro (StudentInnen und SeniorInnen mit gültigen Ausweis)

After Work Ticket: 5,00 Euro (Do/Fr ab 15:00 Uhr)

DUO: 2 x 9,00 Euro (Ersparnis von 7,00 Euro beim Ticketkauf für 2 Personen)

Gruppen: 9,00 Euro/Person (ab 9 Personen)

Early Bird Tageskarte (Onlinevorverkauf): 5,00 Euro

 

EINTRITT FREI

Für Studierende mit gültigem Studierendenausweis ab 15:00 Uhr

Für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren

 

 

Foto: Marx Halle/Aussenansicht, © viennacontemporary, photo Aleksander Muashkin

Marx Halle / Wien
EVENT
Ausstellung läuft noch
31
Tag(e) bis zum
26.09.2016
„art this way“ Robert Zahornicky

Ich denke an Signale aus dem Kosmos, durch das Hintergrundrauschen möglicherweise eingeschränkt, in denen Botschaften verborgen sein können.“ Robert Zahornicky

2014 erhielt er den Würdigungspreis für Medienkunst des Landes Niederösterreich für künstlerische Fotografie verliehen.

Thematischer Schwerpunkt des Werks von Robert Zahornicky ist die vielfältige Flora, die Landschaft Niederösterreichs ebenso wie die urbane Zentren. Dabei hinterlassen Wachstum und Veränderung ihre Spuren im fotografischen Oeuvre des niederösterreichischen Fotokünstlers.

Ab Mitte der 1990er Jahre entstand der Zyklus „Wildnis", indem Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstudien vor optisch reduziertem weißem Hintergrund gezeigt werden. Für die Arbeiten der Serie „Shredder" zerkleinerte er alle Arten von Schriften, danach fotografierte er die Resultate und formte sie zu ziegelartigen, komprimierten „Gedächtnisobjekten, in denen der Mensch sich vor dem Vergessen verbirgt", wie der Künstler es selbst treffend formuliert. In all seinen Arbeiten schärft Robert Zahornicky
unsere Sehgewohnheiten und führt diese an den Rand ihrer Möglichkeiten.

 
ecolounge, Palais Niederösterreich / Wien
Ausstellung
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33
Tag(e) bis zum
28.09.2016
"SCHAUKUNST" Lukas Beck

Beschäftigung mit der Photographie ab Beginn der Oberstufe, BRG 1 Schottenbastei. Nach der Matura gleichzeitiges Photographieren und Studium der Ethnologie und Geschichte an der Universität Wien Schwerpunkt: historische und fremde Sehgewohnheiten.

1993 erscheint der Bildband "Kurt Ostbahn und die Chefpartie", ab da als freischaffender Künstler tätig.

1995 Ausstellung "AugenBlick", NÖ. Donaufestival.

Portraits, Plakate, cd- und Buchcovers für Künstler wie Kent Nagano, Angelika Kirchschlager, Josef Hader, Dennis Hopper, Hans Söllner, Ice-T, Donna Leon, Wolf Haas, Wiener Philharmoniker, Andreas Vitasek, ...

 
Fotogalerie Feuerbachl / Neunkirchen
Ausstellung
29.09.2016
EMOTIONAL ROOM | Männeraktfotografie

| EMOTIONAL ROOM | eine emotionale Vernissage

Eröffnung: 29.9.2016 | 19h - 24h | 1090 Wien, Liechtensteinstrasse 63
12 Männer zeigen „nackte Emotion“
Eine Hotelsuite | Emotional Room | bildet den Rahmen für die emotionalen Zustände der männlichen AKTeure. Gefühle zu zeigen, bedeutet sich für die BetrachterIn angreifbar - im wahrsten Sinne des Wortes - nackt - zu machen.
Zwölf Männer visualisieren Geschichten, die positive wie auch negative Emotionen nachvollziehbar machen - von Liebe bis Verzweiflung. Stories, die hinter geschlossenen Hotelzimmern so weltweit geschehen könnten...

Sie finden das Event auch auf facebook > medwed-people...join us!

[um Anmeldung wird gebeten > studio[at]medwed-people.com ]

Fotostudio medwed-people / Wien
EVENT
29.09.2016
Radikale Veränderungen.
Die Banater Besitzungen der Staats-Eisenbahn-Gesellschaft in der Fotografie

 

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Im Rahmen der Ausstellung findet eine Vortragsreihestatt mit Manuela Fellner-Feldhaus (Historisches Archiv Krupp, Essen) und Martin Keckeis (Photoinstitut Bonartes).

Wir ersuchen um Ihre Anmeldung für die Veranstaltungen, da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht: +43-1-236 02 93-40 oderinfo@bonartes.org

 
Photoinstitut Bonartes / Wien
Vortrag
Ausstellung
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35
Tag(e) bis zum
30.09.2016
Georgia Creimer und Thomas Reinhold: liquid : morph

Von der Werkgenese her vollkommen verschieden, ergeben sich in der Ausstellung überraschende Schnittstellen in der Arbeit von Georgia Creimer und Thomas Reinhold. Das Interesse beider Künstler an liquiden und amorphen Formen illustriert auch der Ausstellungstitel liquid:morph.


Thomas Reinhold entwickelt auf der Leinwand eine eigene Welt, in der er versucht, mit den Möglichkeiten der Kunst dem Ursprung jeglicher Gestaltung auf den Grund zu gehen. Seine meist großformatigen Tafelbilder entstehen im Prozess des steten Überprüfens bildnerischer Möglichkeiten. 


Auch in der Arbeit von Georgia Creimer spielt das Zufällige, nicht Vorhersehbare eine Rolle. Die körperhaften, geheimnisvollen Formen, die sich in den Bildern und Gouachen der Künstlerin finden, entwickelt sie aus „halbblinden Zeichnungen“ mit geschlossenen Augen, die danach zur Form vervollständigt werden. Aus der verinnerlichten, intuitiven, freien Gestik entstehen amorphe Gebilde. 

Art Room Würth  / Böheimkirchen
Ausstellung
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36
Tag(e) bis zum
01.10.2016
Erich Lessing: Retrospektive 60 Jahre ungarischer Volksaufstand

So viel ist sicher. Sie müssen schon aufstehen, um was zu sehen, und, viel wichtiger, um gesehen zu werden. Um das ging es auch vor 60 Jahren beim Volksaufstand in Ungarn und geht es noch immer jetzt bei den Photographien »Retrospektive 60 Jahre ungarischer Volksaufstand«, einfühlsam und scharf beobachtet und nah gebracht von Erich Lessing. Was es ausmacht und passiert, wenn man aufsteht. Sie brauchen dann den richtigen Abstand zum Aufstand und Anstand. Der Schauspieler Robert Reinagl hilft Ihnen dabei, bei der Eröffnung und seiner Laudatio. Versprochen. Aufstehen bringts.

Burg Schlaining / Stadtschlaining
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
36
Tag(e) bis zum
01.10.2016
Zelko Wiener - Zwischen 0 und 1/ Kunst im digitalen Umbruch

Mit Zelko Wiener (1953 - 2006) wird im MUSA eine zentrale Persönlichkeit österreichischer Medienkunst präsentiert. Die Vielseitigkeit seiner konsequenten, experimentellen und poetischen, sowohl immateriellen wie physischen künstlerischen Produktion ist dabei ebenso beeindruckend wie seine Auseinandersetzungen mit dem Männerbild, den Strukturen und Möglichkeiten neuer Technologien und der Interpretier- und Darstellbarkeit gegenwärtiger Kommunikationskultur.

 
 

Die Ausstellung gibt erstmals einen fundierten überblick über sein mehr als dreißigjähriges Schaffen, das durch die postume Aufarbeitung im Zelko Wiener Kunstarchiv in Zusammenarbeit mit dem MUSA nun umfassend kontextualisiert wird.

Zelko Wieners künstlerischer Werdegang begann mit einer Ausbildung für Grafik und Fotografie an der „Graphischen“ in Wien; ab 1974 studierte er ebenda an der Hochschule (heute: Universität) für angewandte Kunst. Seine künstlerische Auseinandersetzung fand in verschiedenen Medien statt, einige Entwicklungen entstanden nach und nach, andere verliefen parallel. Während seiner Ausbildung beschäftigte er sich nicht nur mit Malerei und Grafik, sondern auch mit Metallskulptur und Fotografie. In der Abschlussphase seines Studiums ließ er sich erstmals auf eine Arbeit mit synthetischen Lacken ein, nicht ahnend, dass dies der Beginn einer mehrjährigen Beschäftigung mit einer japanischen Lacktechnik namens „Urushi“ werden sollte. 1978-1982 war er aktiv in Bürgerinitiativen tätig und organisierte öffentliche Kunstaktionen. Anfang der 1980er-Jahre entdeckte er die Dynamik und künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten binärer Medien und elektronischer Netzwerke.

MUSA Startgalerie Artothek  / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
37
Tag(e) bis zum
02.10.2016
Kay Walkowiak. Forms in Time

ANGEWANDTE KUNST. HEUTE 

In seiner für das MAK entwickelten Einzelausstellung Forms in Time nähert sich der Künstler Kay Walkowiak der Frage nach der Zeitlosigkeit und narrativen Fassbarkeit von Form anhand der unterschiedlichen kulturgeschichtlichen Geisteshaltungen des „Ostens“ und des „Westens“ an. „Der Wanderer lässt deshalb keine Spur zurück, weil er mit dem Wandern der Dinge Schritt hält“, kommentiert der Philosoph Byung-Chul Han ein altes chinesisches Sprichwort und verweist damit auf eine fernöstliche Tradition der Beziehung zu Form, die sich – im Gegensatz zur vorrangig als Substanz gedachten Form westlicher Prägung – am real Abwesenden orientiert. In einer vielschichtigen Zusammenstellung von neuen Arbeiten lotet Walkowiak den historisch und soziokulturell geprägten Umgang mit Form aus und hinterfragt deren funktionale Setzung als Projektionsfläche zeitloser Utopien. 


KÜNSTLERGESPRÄCH 
mit der Kuratorin in der Ausstellung 
Di, 3.5.2016, 18:00 Uhr 
Sa, 24.9.2016, 16:00 Uhr (im Rahmen der Vienna Contemporary 2016) 

MAK  / Wien
Ausstellung
05.10.2016
Omnipräsenter Fotomane – Martin Parr

Vortrag von Hans-Michael Koetzle

 
KunstHausWien  / Wien
Vortrag
06.10.2016
»Zeugnisse rasthloser Thätigkeit«
Die Zusammenarbeit von Ingenieur und Fotograf in der Pionierzeit der Eisenbahn 

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Im Rahmen der Ausstellung finden weitere Vorträge stattvon Manuela Fellner-Feldhaus (Historisches Archiv Krupp, Essen) und Monika Faber (Photoinstitut Bonartes).

Wir ersuchen um Ihre Anmeldung für die Veranstaltungen, da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht: +43-1-236 02 93-40 oderinfo@bonartes.org

Photoinstitut Bonartes / Wien
Vortrag
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
44
Tag(e) bis zum
09.10.2016
Poesie der Veränderung

Dem poetischen Potenzial in Zeiten des Wandels widmet sich die neue Präsentation der Sammlungen am Museum der Moderne Salzburg. Eigens für die Ausstellung produziert wird eine aktuelle Version von Hans Haackes World Poll, einer Besucherbefragung, die im vergangenen Jahr auf der Biennale di Venezia zu sehen war und für Salzburg überarbeitet wird.

 

Mit Poesie der Veränderung wird in Partnerschaft mit der Generali Foundation, dem Dauerleihgeber und Sponsor der Ausstellungsebene Mönchsberg [2], eine neue thematische Präsentation aus den Sammlungen des Museum der Moderne Salzburg gezeigt. Die Ausstellung widmet sich mit über sechzig Werken dem poetischen Potenzial, das die knapp dreißig Künstlerinnen und Künstler in gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Veränderungsprozessen entdecken.

Die neue Sammlungspräsentation verweist damit auf die poetischen Momente konzeptueller Werke, denen bis heute – oft unberechtigterweise – ästhetische oder bildreiche Eigenschaften abgesprochen werden. In den ausgewählten Arbeiten reagieren die Künstlerinnen und Künstler sowohl auf Prozesse der Veränderung, die Modifikationen unseres unmittelbaren Lebensraums, Verschiebungen der eigenen Identität und Neuerungen innerhalb der Kunstgeschichte betreffen, als auch auf Änderungsvorschläge im Hinblick auf eine alternative Zukunft.

Museum der Moderne Salzburg Mönchsberg  / Salzburg
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
45
Tag(e) bis zum
10.10.2016
memory of feelings

Memory of feelings



Ein Memory Spiel aus Fotos und spürbaren Texten aus Plusterstift als Projekt von crackthefiresister und Visionenhändler Maximilian Rosenberger.



Die Fotoserie von Visionenhändler Maximilian Rosenberger entstand zufällig und unvorbereitet mit crackthefiresister vor der Linse. Ein Lichterkranz spiegelt sich in den Augen, die Fotos zeigen unterschiedliche Emotionen durch Mimik und Gestik.

 

Welcher Text passt zu welchem Foto? Können Worte und Darstellungen auf Fotos Ähnliches aussagen und was macht die Zuordnung möglich?

 

Eine Frage der Art und Weise, wie man Bilder und Text interpretiert.

 

Spielanleitung:

Die verdeckten Karten umdrehen und den passenden Text zum Foto finden.

 

Das Projekt wird im Rahmen der Ausstellugn "only words?" von crackthefiresister in der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung ausgestellt.

 

Idee, Model, Text und Textgestaltung auf den Spielkarten: crackthefiresister

Fotograf, Designer Lichtkranz und Spielkartenanfertigung: Visionenhändler

Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung / Klosterneuburg
Ausstellung
13.10.2016
»Die Bilder sind nicht teuer und ich werde Quantitäten davon machen lassen!«

Vortrag von Manuela Fellner-Feldhaus (Historisches Archiv Krupp, Essen)

 

Photoinstitut Bonartes  / Wien
Vortrag
Ausstellung
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49
Tag(e) bis zum
14.10.2016
Bildpolitik der Ingenieure: Fotokampagnen der k. k. privilegierten österreichisc

Nur wenige Jahrzehnte nach ihrer Erfindung spielte die Fotografie bereits eine zentrale Rolle bei der Dokumentation technischen Fortschritts. Vor allem im Kontext der Pionierleistungen des Eisenbahnbaus setzten Ingenieure und ihre Auftraggeber das innovative Medium ein, um Konstruktionen wie Brücken, Bahnhöfe oder Fabriken, aber auch Lokomotiven und ganze Bahnstrecken visuell überzeugend in Szene zu setzen.


Die Aktivitäten der k. k. privilegierten österreichischen Staats-Eisenbahn-Gesellschaft reichten von ersten Produktfotografien bis zur umfassenden Dokumentation eines von Finanzinvestoren getragenen industriellen Großprojekts: 1855 aus kaiserlichem Besitz erworben, entwickelte sich das Bergbaugebiet im Banat unter der Ägide der Staats-Eisenbahn-Gesellschaft kurzfristig zu einer der avanciertesten und profitabelsten Industrieregionen Europas. Die Fotoalben für die Aktionäre machen die dadurch ausgelösten strukturellen und sozialen Umbrüche greifbar.

Kurator: Martin Keckeis

Photoinstitut Bonartes / Wien
Ausstellung
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55
Tag(e) bis zum
20.10.2016
Stars of David. Der Sound des 20. Jahrhunderts

Barbra Streisand, Bob Dylan, Billy Joel, Neil Diamond, Amy Winehouse, Paul Simon, Leonard Cohen, Lou Reed oder Matisyahu, das sind nur einige Namen von Künstlerinnern und Künstlern, die Musikgeschichte geschrieben haben. Die „heimliche“ Hymne der USA, „God Bless America“, aber auch „White Christmas“ stammen von Irving Berlin, einem Sohn jüdischer Einwanderer aus Weißrussland. Jüdische Musikerinnen und Musiker prägten das Musik-Business des 20. und 21. Jahrhundert und leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Unterhaltungskultur. „Stars of David“ thematisiert unterschiedliche Genres, porträtiert wesentliche Exponenten und geht zurück bis in die Zeit der k.u.k.-Monarchie, wo wesentliche Wurzeln dieser (Musik-) Geschichte zu finden sind.

Am Beginn des 20. Jahrhunderts gab es eine wechselseitige Beeinflussung der Unterhaltungsmusik in den USA und in Europa: Die europäischen Immigranten brachten ihre musikalischen Traditionen nach Amerika und die amerikanische Musik fand Eingang in die europäische Unterhaltungskultur. Erst durch die Emigration vieler jüdischer KünstlerInnen aus Europa in der Zeit des Nationalsozialismus hat sich nach 1945 die kreative Innovation eindeutig in den angloamerikanischen Raum verschoben, da die meisten in Hollywood erfolgreichen Emigranten nicht nach Europa zurückkehrten. Ihre Musik ist wieder nach Europa zurückgekehrt – alle Genres vom Musical, über die Filmmusik bis hin zu Jazz, Rock und Pop sind heute internationale Kategorien.

Die Ausstellung zeigt dies anhand der wichtigsten Komponisten und Interpreten: Musical-Komponisten von George Gershwin über Jerome Kern bis zu Leonard Bernstein und Stephen Sondheim, landeten Kassenschlager am Broadway oder in Hollywood und schufen Klassiker der Filmmusik, viele wurden mit Oscars, Grammys ausgezeichnet. Vor allem im Jazz avancierten jüdische Musiker wie Benny Goodman, Artie Shaw, Stan Getz oder John Zorn zu Szene-Ikonen. In Rock und Pop, in Punk und Rap stachen Gruppen wie Kiss, die Ramones und die Beastie Boys hervor. Neben den internationalen Stars werden die israelische, französische und Wiener Szene beleuchtet: Von Serge Gainsbourg bis hin zu den Sabres um Edek Bartz, Geduldig und Thiman oder Arik und Timna Brauer.

Kuratoren: Marcus G. Patka, Alfred Stalzer

 

Mit der Eintrittskarte des Museums erhalten Sie ermäßigte Tickets für folgende Veranstaltungen im Porgy & Bess:
Sonntag, 01. Mai Roberto Rodriguez Cuarteto Masada  plays the music of John Zorn
Montag, 09. Mai Kurt Rosenwinkel Trio
Samstag, 14. Mai Omer Klein Trio
 

Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse / Wien
Ausstellung
27.10.2016
Magnum Photos

Geschichte, Gegenwart und Zukunft der legendären Fotoagentur
Vortrag von Andréa Holzherr, Global Exhibitions Director Magnum Photos

KunstHausWien  / Wien
Vortrag
Ausstellung läuft noch
64
Tag(e) bis zum
29.10.2016
ABANDONED | Fotografien von F.G.Messenbaeck

Bilder wie aus vergangenen Zeiten. Eine Stadt im nordöstlichen Kalifornien, blühend zur Goldgräberzeit, damals 10.000 Einwohner, 65 Bars, gut gestellte Bürger am westlichen Ende der Stadt, Bordelle am östlichen. Laut war das Gestampfe der Erzmühle weithin zu hören, Gestein wurde zermalen, um Gold auszuwaschen. In den 1930er Jahren verließen die letzten die letzen Bewohner die Stadt, ließen alles zurück, was heute von Staub zugedeckt in den Häusern (durch Fensterscheiben) zu sehen ist. Um die Patina nicht zu stören, ist Fotografieren in den Häusern nur mit Sondergenehmigung und unter Aufsicht erlaubt. 

 

Franz G. Messenbäck lebt und arbeitet als Fotograf und Chirurg in Bischofshofen, Salzburg. Seiner Ansicht nach ergänzen sich die beiden Professionen hervorragend. Die Präzision des chirurgischen Vorgehens beeinflusst die Fotografie, das ästhetische Empfindungsvermögen der Fotografie bringt Vorteile für die Chirurgie. Franz G. Messenbäck begann bereits während seines Studiums der Medizin an der Universität Wien mit dem Fotografieren, seine ersten Erfahrungen in der Dunkelkammer machte er 1985. Seit 2008 fotografiert er ausschließlich digital. Seit 2009 ist Franz G. Messenbäck als Berufsfotograf tätig. Sein Interesse gilt dabei der Landschaftsfotografie, er betreibt auch ein kleines, aber feines Porträtstudio in Bischofshofen. Er unternimmt viele Reisen, meist in den amerikanischen Westen und nach Nordeuropa, wo er jene einsamen Landschaften voller Strukturen und Abstraktionen vorfindet, die ihn ganz besonders ansprechen. Diese Impressionen voller Ruhe und Ausgeglichenheit stellen einen willkommenen Kontrapunkt zu seiner chirurgischen Arbeit dar.

 

Im Jahre 2013 erhielt Franz G. Messenbäck den prestigeträchtigen Master QEP (Master Qualified European Photographer), der von der Federation of European Professional Photographers (FEP) verliehen wird. Zudem ist er zertifizierter Fotograf beim Bund Professioneller Portätfotografen (Deutschland)

 

ZENTRUM FOTOGRAFIE | GALERIE WERFEN / Werfen
Ausstellung
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65
Tag(e) bis zum
30.10.2016
Land/Leute

Ob als stimmungsvolle Kunstfotografie oder im gesellschaftspolitischen Kontext, ob zur wissenschaftlichen Dokumentation oder als idealisierte Heimatfotografie – Landschaften und ihre BewohnerInnen stehen seit jeher im Fokus zahlreicher Fotografinnen und Fotografen. Die zweite Sammlungspräsentation der Fotosammlung der Albertina widmet sich diesem spannenden sowie vielseitigen Thema: Über 100 Meisterwerke geben einen Überblick über zentrale Strömungen der Fotogeschichte und spannen den Bogen von namhaften KünstlerInnen des 19. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Positionen. 

Vertretene Fotografinnen und Fotografen: 
Fratelli Alinari | James Anderson | Wilhelm Angerer | Peter Paul Atzwanger | Adolphe Braun | Wilhelm Burger | Heinz Cibulka | Franz Duschek | William Eggleston | Seiichi Furuya | John H. Gear | Jitka Hanzlová | Gustav Jägermayer | Franz Knebel | Rudolf Koppitz | Paul Kranzler | Heinrich Kühn | Joel Meyerowitz | Boris Mikhailov | Lisette Model | Henry Peach Robinson | Stephen Shore | Giorgio Sommer | Joel Sternfeld | Wilhelm von Gloeden | Raimund Baron Stillfried von Rathenitz | Ferenc Veress | Hans Watzek | Mario Wiberal | Hans Graf Wilczek und Wilhelm Burger | Manfred Willmann

Albertina  / Wien
Ausstellung
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65
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30.10.2016
Inspiration Fotografie. Von Makart bis Klimt

Unter den Künstlern löste die Erfindung der Fotografie 1839 zugleich Faszination und Schrecken aus: Hatten die Porträtmaler zu Recht Angst vor einem drastischen Rückgang ihres Geschäfts, entdeckten andere rasch die zahlreichen Möglichkeiten, die ihnen das neue Medium eröffnete. Viele Maler lernten, selbst mit der Kamera umzugehen, oder beschäftigten Berufsfotografen. Auf Reisen, im Atelier und im Kunstunterricht wurde unermüdlich fotografiert, was Lichtbilder hervorbrachte, die sich von den Konventionen weit entfernten. 
Die Ausstellung eröffnet ein Thema, das an ein Tabu rührt – war es den Zeitgenossen sehr wohl bekannt gewesen, dass Maler von Hans Makart bis zu Gustav Klimts Künstler-Compagnie eine ausgesprochene Vorliebe für die Fotografie hatten, redete man nach 1900 nicht mehr offen darüber. Der spielerische und kreative Umgang mit dem Medium ging genau zu dem Zeitpunkt verloren, als die Wiener Secession erstmals Lichtbilder als eigenständige Kunstwerke ausstellte.

Unteres Belvedere  / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
65
Tag(e) bis zum
30.10.2016
Edson Chagas - Found Not Taken

Chagas‘ mit dem Goldenen Löwen der Venedig-Biennale ausgezeichnete Fotoserie Found Not Taken zeigt minimalistisch abstrakte Kompositionen weggeworfener Gegenstände in Straßenzügen afrikanischer und europäischer Städte. Spielerisch und poetisch wirken die Objekte, die Chagas ihrem ursprünglichen Kontext entnimmt und vor Hausfassaden und Mauern als skulpturale Bildzeichen, belebt von der Stadt um sie herum, neu arrangiert. Das Projekt resultiert aus Chagas’ Interesse an urbanen Lebensräumen und ist zugleich eine Reflektion über die verdeckte Seite der Warenwelt: Found Not Taken erzählt vom Konsumverhalten einer Gesellschaft, die durch ihren Abfall und den plötzlichen Wertverlust von Dingen charakterisiert ist. In einer Art „künstlerischen Recyclings“ bekommen die Gegenstände, die durch den Warenkreislauf schon als wertlos eingestuft wurden, einen neuen Wert und werden – in Form von Bildern – abermals konsumiert.

Kuratiert von Sophie Haslinger

KunstHausWien Galerie / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
66
Tag(e) bis zum
31.10.2016
IM FOKUS. HÖHEPUNKTE AUS DER SAMMLUNG FRANK

Die Sonderausstellung „Im Fokus“ greift besondere fotografische Highlights der Sammlung Frank heraus und versucht dadurch Sammlungsstrategien zu visualisieren. Dabei entsteht ein thematischer Querschnitt, der vielfältige Genres aus der ca. 15.000 Bilder umfassenden Kollektion exemplarisch vereint. Speziell das Thema Porträt ist dabei in unzähligen Visit- und Kabinettkarten der fotografischen Frühzeit vertreten. Explizit künstlerische Ansätze verfolgen H.C. Kosel oder Madame d’Ora, die ihre Porträt- und Modeaufnahmen mit besonderen Lichtakzenten gestalten.
Weitere wichtige Bereiche der Sammlung stellen die frühen Reise- und Landschaftsfotografien, sowie Architekturaufnahmen dar, vertreten durch Fotografen wie Andreas Groll, Würthle & Sohn oder Rudolf Lechner. Mit noch sehr aufwendigen Techniken entstanden dabei überaus beeindruckende Lichtbilder unter schwierigsten Bedingungen. Ein letzter Bereich der Ausstellung widmet sich der aufkeimenden Privatfotografie im ausgehenden 19. Jahrhundert. Dabei stehen Schnappschüsse unbedarfter Knipser den formvollendeten Kompositionen künstlerisch ambitionierter Amateurfotografen gegenüber.

Photomuseum Bad Ischl / Bad Ischl
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
67
Tag(e) bis zum
01.11.2016
Friedrich Baumhakl - Bäckermeister und Fotograf

Bilder aus den 1930er Jahren.

 

Der Orther Bäckermeister Friedrich Baumhakl war auch ambitionierter Fotograf. Er hielt den Lebensrhythmus der damaligen Zeit in bemerkenswerten Bildkompositionen fest.
An regionalen Bräuchen und Arbeitsabläufen, interessierten ihn vor allem dynamische Körperbewegungen, die an Filmstills erinnern – als ob ein “Alltags-Film” vor seinen Augen abläuft. Einzelne seiner Motive sind bereits als große Leuchtbilder im museumORTH zu sehen – mit dieser Ausstellung sollen die Werke als künstlerisches (!) Schaffen NEU entdeckt werden.

Museum Orth  / Orth an der Donau
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02.11.2016
Martin Parr - A Photographic Journey

Martin Parr (*1952) zählt zu den weltweit bekanntesten Fotografen. Der internationale Durchbruch gelang dem „Chronisten unserer Zeit“ Mitte der 1980er-Jahre mit der Serie Last Resort, in der er britische Strandurlaubsszenen fotografierte. Seine „schrecklich schönen Bilder“, haben seither unzählige FotografInnen vor allem im Bereich der Dokumentarfotografie und Street Photography beeinflusst.

Die Ausstellung im KUNST HAUS WIEN ist die erste große Retrospektive des berühmten Magnum-Fotografen in Österreich und gewährt mit dreizehn großen Werkkomplexen einen umfangreichen Einblick in Parrs OEuvre. Speziell für die Ausstellung hat Martin Parr 2015/16 unter dem Titel Cakes and Balls einen neuen Fotozyklus über Wien geschaffen, der sich mit Klischees und Klassikern der österreichischen Hauptstadt beschäftigt. Er besuchte dafür Orte wie den Prater, zahlreiche Wiener Bälle und Kaffeehäuser, eine Kleingartensiedlung und die Patisserie der Konditorei Aida.

Martin Parr lenkt unseren Blick bewusst auf die kuriosen und absurden Seiten des Alltags – auf das Unspektakuläre, Normale, auf jene Randbereiche unseres Alltagslebens, die oft unbeachtet bleiben. Seine Fotografien berichten ungeschönt aus der Mitte unserer Gesellschaft und verweisen, in ihrer ironischen Distanz, immer wieder auch auf die Maßlosigkeit der Konsumgesellschaft. Parrs konstante fotografische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen und ihren Eigenheiten führt ihn an unterschiedlichste Orte, geografisch wie typologisch. Seine Bilderwelten führen uns klassische Tourismusziele ebenso vor Augen wie ländliche Vereinskulturen, Tanzsäle aller Art oder die Ästhetik traditioneller Fotostudios.

Die Serie Cakes and Balls konnte durch die freundliche Unterstützung der Galerie OstLicht realisiert werden.

Kuratorin: Verena Kaspar-Eisert

KUNST HAUS WIEN. Museum Hundertwasser  / Wien
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20.11.2016
Yasumasa Morimura - One Hundred M's self-portraits

In Zusammenarbeit mit der Luhring Augustine Gallery (NYC) werden ab 30. April in der Sammlung Friedrichshof (Zurndorf) und im STADTRAUM (Wien) Arbeiten des japanischen Künstlers YASUMASA MORIMURA ausgestellt.

 
 

Seit drei Jahrzehnten arbeitet der Künstler bereits als konzeptueller Fotograf und Filmemacher und gilt dabei als einer der bedeutendsten Vertreter der „inszenierten Fotografie“. Durch die Verwendung von Requisiten, Kostümen, Makeup und digitaler Manipulation verwandelt er sich in Sujets des westlichen Kunst- und Kulturkanons.

Durch die Reinszenierung und Neuerfindung von ikonischen Fotografien und Gemälden der Kunstgeschichte fordert er nicht nur den Blick des Betrachters heraus, sondern kommentiert ebenso die komplexe Beziehung Japans in Bezug auf die Absorption und Integration des westlichen Kulturkreises.

Der Schwerpunkt der Ausstellung am Friedrichshof liegt auf MORIMURAS emblematischer Fotoserie One Hundred M’s self-portraits, im STADTRAUM zeigen wir drei repräsentative Beispiele aus der Arbeit Las Meninas renacen de noche. An beiden Orten wird MORIMURAS Video Mishima vorgeführt.

Sammlung Friedrichshof  / Zurndorf
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20.11.2016
Mario García Torres – An Arrival Tale

Der mexikanische Künstler Mario García Torres (geboren 1975 in Monclova, Mexiko) wendet investigative künstlerische Strategien an, um in Archive, Landschaften und Orte eingeschriebene und verborgene Geschichten und Narrative offenzulegen und die Beschaffenheit und Begrenztheit historischer Aufzeichnungen und Objekte aufzuzeigen.

 

Dabei tauchen in seinem Werk verschiedene Erzähltechniken wie fiktive Briefwechsel, Reportage und Icherzählung auf, die Formen der Aneignung, der Wiederaufführung und der Wiederholung des Geschehenen oder dessen innewohnenden Potenzialitäten inszenieren. Die Ausstellung An Arrival Tale in der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary–Augarten (TBA21) löst mit einer konzeptuellen Geste die Arbeiten des Künstlers in der TBA21-Sammlung aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen und Fixierungen und öffnet sie als Sammlung von Erzählungen und künstlerischen Experimenten für neue Einschreibungen. „An Arrival Tale argumentiert anhand meiner Arbeiten aus der TBA21-Sammlung, dass der Raum der Ankunft, dieser Raum in dem man sich selbst neu erfinden kann, ein spannender sein könnte und dass er historisch betrachtet ein Ort des Aufbruches war”, so García Torres.

Thyssen-Bornemisza Art Contemporary  / Wien
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18.12.2016
Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Mehr als 20 Millionen Menschen aus fast ganz Europa mussten während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit im Deutschen Reich oder den besetzten Ländern leisten. Das nationalsozialistische Regime hatte den Krieg lange geplant und vorbereitet. Sein Ziel war die Unterwerfung und Ausbeutung Europas. Dafür wurden die besetzten Gebiete ausgeplündert und Millionen Männer, Frauen und Kinder nach Deutschland und Österreich verschleppt.

Die Ausstellung ZWANGSARBEIT IM NATIONALSOZIALISMUS erzählt erstmals die gesamte Geschichte dieses Verbrechens und seiner Folgen nach 1945. Die in der Ausstellung präsentierten historischen Exponate und Fotografien ermöglichen es, das rassistisch definierte Verhältnis zwischen der Bevölkerung und den Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auszuloten – mit allen Handlungsspielräumen, die sich den Menschen boten. Und sie zeigen, dass die Zwangsarbeit von Beginn an Teil der rassistischen Gesellschaftsordnung des NS-Staates war: Die propagierte „Volksgemeinschaft“ und die Zwangsarbeit der Ausgeschlossenen – beides gehörte zusammen.

Museum Arbeitswelt / Steyr
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18.12.2016
Werner Bischof - Classics

Werner Bischof (*1916 in Zürich; †1954 Trujillo, Peru) ist einer der bekanntesten Schwarzweiß-Reportage-Fotografen des 20. Jahrhunderts. Zu seinem 100. Geburtstag widmet ihm die Stadtgalerie Klagenfurt eine großangelegte Retrospektive.

Stadtgalerie Klagenfurt  / Klagenfurt
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31.12.2016
Fotografie im Wandel der Zeit

1) Fotografische Erinnerungen an das alte Lilienfeld von 1870-1974
2) Beamershow mit Musik des Fotoclubs Laufen Wilhelmsburg
3) Mit der 4. Klasse Volksschule Lilienfeld im Steinkohlebergwerk Schrambach
4) Historische Kameras zeigen die Entwicklung der letzten 100 Jahre

Bezirksheimatmuseum Lilienfeld - Mathias Zdarsky Gedenkstätte / Lilienfeld
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31.10.2017
Der Wolf

Der Mythos vom Wolf, der die unberührte Wildnis braucht, wird heute von der Realität überholt: In Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Italien, Polen und Slowenien werden Wölfe in bewohnten Gebieten gesehen. Nachts durchqueren sie gelegentlich Dörfer und greifen nach unzureichend geschützten Nahrungsgütern des Menschen – besonders nach Schafen und „Wildtieren“ in sogenannten Produktionsgattern.

 

Das Wiederauftreten des Wolfes in Mitteleuropa führt auch in der Jagd zu heftigen Diskussionen, die oft von mangelnder Information(sbereitschaft) geprägt sind. Diese Ausstellung konfrontiert alte Mythen mit neuesten Erkenntnissen und stellt neben kulturhistorischen Gesichtspunkten auch Monitoring-Ergebnisse aus den Bereichen Jagd, Natur- und Tierschutz vor.

Jagdmuseum Schloss Stainz  / Stainz
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