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24.10.2017
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Gemeinschaftsausstellung Fotografien von Natascha Auenhammer,  Ana Maria Heigl und Axlit   

Art Hotel Gallery Vienna Brandmayergasse 7-9  1050 Wien              

               
                 
                   
                     
                       
                         
                           
                             
                               
                                 


                                       
                                   

                                 

 

Art Hotel Gallery Vienna / Wien
Ausstellung
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28.10.2017
TERRA INCOGNITA im Rahmen von curated by_vienna 2017 in der HilgerBROTKunsthalle

ORT

HilgerBROTKunsthalle

Absberggasse 27

Wien 10

 

ÖFFNUNGZEITEN

DI – FR, 11 – 18 Uhr, SA 11 – 15 Uhr

 

ERÖFFNUNG

Donnertag, 14. September 2017, 18 – 21 Uhr

 

AUSSTELLUNGSDAUER

15. September – 28. Oktober 2017

 

INFORMATION

www.hilger.at/854_DE-Galerie-hilger_next.htm

 

ANFAHRT

U1 bis Reumannplatz, Straßenbahnlinie 6

U3 bis Enkplatz

 

EINTRITT FREI

 

Die HilgerBROTKunsthalle präsentiert im Rahmen von curated by_vienna 2017: „image/reads/text. Sprache in der zeitgenössischen Kunst“ Werke von KünstlerInnenn aus Südostasien und der Pazifikregion mit Fokus auf Malerei und Skulptur.

 

Vorgestellt werden ausgewählte Kunstpositionen von u.a. Khadim Ali (Pakistan), Del Kathryn Barton (Australien), Zean Cabangis (Philippinen), Jigger Cruz (Philippinen), Marina Cruz (Philippinen), FX Harsono (Indonesien), Mit Jai Inn (Thailand), Eko Nugroho (Indonesien), Patricia Piccinini (Australien), José Santos III (Philippinen), Yudi Sulistyo (1972, Indonesien), Melati Suryodarmo (Indonesien), Agus Suwage (Indonesien), Rodel Tapaya (Philippinen), Entang Wiharso (Indonesien), Kaa Yeo (Philippinen).

 

„Terra Incognita“, kuratiert von Matthias Arndt, versucht, die Liaison von Sprache und Kunst, den Moment des Narrativen und die Bedeutung von identitätsstiftenden Symbolen für die zeitgenössische Kunst mit einer Reihe von Arbeiten indonesischer, philippinischer, pakistanischer, kambodschanischer und australischer Künstlerinnen und Künstler zu ergründen. Der Name der Schau spielt auf die weiterhin vorherrschende Unterrepräsentation südostasiatischer und australischer Künstler in der eurozentrischen und nordamerikanisch geprägten Kunstwelt an.

 

Fernab von einem westlichen Kanon der Ästhetik und Bildkultur haben sich besonders in Südostasien über Jahrtausende Bildsprachen herausgebildet, die auf den ersten Blick neu, streckenweise gar fremd erscheinen mögen. Aus den Codes und Symbolen, die sich in den gezeigten Arbeiten finden, lassen sich dabei etliche Verweise, Referenzen und Narrative lesen.

 

Helden und Legenden aus Texten, die unter anderem aus dem heutigen Iran stammen, werden von Khadim Ali (Pakistan) scheinbar spielend leicht in ein System der visuellen Poetik übersetzt. Mithilfe von traditionellen Methoden wie dem „neem rang“ färbt der Künstler Teppiche ein und erzählt identitätsstiftende Sagen mit seiner liebevollen, eleganten Ästhetik nach.

Eko Nugroho (Indonesien) verarbeitet Elemente aus Street Art, Comic-Kultur und Fotografie zu einer medialen Vermischung, die auf subtile Art von der Spannung zwischen islamisch-hierarchisch geprägter Gesellschaft und westlichem Einfluss in seiner Heimat Indonesien erzählt. Typografische Elemente transportieren humorvolle, pointierte Botschaften, die nicht nur zentraler, sondern auch vollkommen natürlicher Bestandteil der Arbeiten von Nugroho sind. Entang Wiharso (Indonesien) trägt für seine Arbeiten Autolack auf Aluminium auf, was selbst die surrealistische, manchmal tieftraurige Ästhetik, derer er sich bedient, nach Pop und Hedonismus aussehen lässt.

 

In einer Zeit, in der die Gesellschaft von der Kunst eine zunehmende Politisierung und klare Positionierung fordert, sind mit FX Harsono (Indonesien) und Patricia Piccinini (Australien) außerdem ein Künstler und eine Künstlerin Teil von „Terra Incognita“, die Kritik am politischen System und an aktuellen Entwicklungen in Wissenschaft und Wirtschaft nicht scheuen.

 

Ihre Arbeiten stoßen Dialoge und Diskussionen an, sie erzählen traurige, manchmal auch aufrüttelnde Geschichten, arbeiten mit Narrativen und wiederkehrenden Symbolen und machen damit letztlich all das, was gemeinhin der Sprache zugeschrieben wird. Der Übergang zwischen den Disziplinen wird fließend, und das nicht nur in Europa. (Text: Matthias Arndt)

 

Die Ausstellung findet im Rahmen von curated by_vienna: „image/reads/text. Sprache in der zeitgenössischen Kunst“ statt. 2017 sind 21 Wiener Galerien am Projekt beteiligt. www.curatedby.at

 

Bildlegende: Patricia Piccinini, Unfurled, 2017, Silicone, fibreglass, human hair, masked owl, found objects, 108x89x80 cm, Courtesy the artist and A3 Arndt Art Agency

 

HilgerBROTKunsthalle / Wien
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31.10.2017
Der Wolf

Der Mythos vom Wolf, der die unberührte Wildnis braucht, wird heute von der Realität überholt: In Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Italien, Polen und Slowenien werden Wölfe in bewohnten Gebieten gesehen. Nachts durchqueren sie gelegentlich Dörfer und greifen nach unzureichend geschützten Nahrungsgütern des Menschen – besonders nach Schafen und „Wildtieren“ in sogenannten Produktionsgattern.

 

Das Wiederauftreten des Wolfes in Mitteleuropa führt auch in der Jagd zu heftigen Diskussionen, die oft von mangelnder Information(sbereitschaft) geprägt sind. Diese Ausstellung konfrontiert alte Mythen mit neuesten Erkenntnissen und stellt neben kulturhistorischen Gesichtspunkten auch Monitoring-Ergebnisse aus den Bereichen Jagd, Natur- und Tierschutz vor.

Jagdmuseum Schloss Stainz  / Stainz
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11.11.2017
SPUTNIK PHOTOS collective ? Lost Territories. CONTROL (LTA 5)

SPUTNIK PHOTOS collective − Lost Territories. CONTROL (LTA 5)

Eröffnung: Donnerstag, 28. September, 19 Uhr
Ausstellung: 29. September - 11. November 2017
Eröffnung: 28. September 2017, 19.00 Uhr

SPUTNIK PHOTOS ist ein internationales Kollektiv ost- und mitteleuropäischer Fotografen. 2006 gegründet, nutzt es die individuellen Erfahrungen seiner Mitglieder als Ausgangspunkt für eine Analyse gesellschaftspolitischer Prozesse und sozio-kultureller Phänomene in den ehemaligen Sowjetrepubliken. Innerhalb des letzten Jahrzehnts entstand eine sich kontinuierlich ausdehnende archivarische Sammlung, welche die Entwicklung bzw. Transformation des ehemaligen Ostblocks dokumentiert.

In Lost Territories bildet das Film- und Fotomaterial die Basis für wechselnde Ausstellungskonzeptionen und Publikationen. Durch die Kooperation mit Kuratoren und Schriftstellern entstand ein Konzept, welches durch seinen experimentellen Umgang mit Form, Inhalt und Distribution letztlich einen zeitgenössischen Diskurs über aktuelle Dokumentarfotografie anregt.

FOTOHOF / Salzburg
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19.11.2017
Garten als Archiv unserer Erinnerung

Gärten im allgemeinen mit Beteiligung von Natascha Auenhammer

„Während der Bibliothekar dem Förster gleicht - der eine bestimmt die Normen der Kultur, der andere die Normen der Natur -, so ist der Archivar vielmehr mit dem Gärtner verwandt. Der Archivar tut mit seinen Akten und Zetteln, was der Gärtner mit seinen Sträuchern und Stauden, was der Dichter mir seinen Worten und der Künstler mit seinen Zeichen tut: "Er stellt sie so zusammen", schreibt Hugo von Hofmannsthal,1906 über den Gärtner alias Archivar, "daß sie zugleich neu und seltsam scheinen und zugleich auch wie zum erstenmal ganz sich selbst bedeuten, sich auf sich selbst besinnen." „Archivieren sei eine Kunst!“, meinte Hoffmannsthal weiter, „..Es gehe weniger um das Elaborieren eines raffinierten Dings, sondern um das ABC des Sammelns und Speicherns. Gerade bei älteren Archiven fasziniert nicht bloß die Patina, welche die Zeit über die angefaßten Dinge gelegt hat, sondern auch "die Anlage, deren selbstsichere Simplizität die paar Elemente der ganzen Kunst in sich hält."

Gärten im allgemeinen

Und weiter: „..das Zusammen-, Auseinander- oder Ineinanderstellen ist alles! Denn eine Akte oder eine Notiz ist für sich allein weder wichtig noch unwichtig, erst die Nachbarschaft schafft bedeutungsvolle Beziehungen, erst die vier Wände, in denen sie lagert, die Schachtel, in der sie abgelegt ist, geben ihr Gestalt. „   Nun liegt es an der Kunst, so glauben wir.

Das milK-ressort ist so eine Schachtel, das die Möglichkeit eines temporären Archives bereit hält. Man soll dabei wissen, das Archiv ist ein Paradox: Indem es Erinnerungen speichert. Da es Ideen birgt, dient es der Zukunft - das ist sein Wert, seine Qualität und sein Sinn.

Im Gartenarchiv kommen Gesetzmäßigkeiten zum Zuge, die für die Kunst bestimmt sind: "Obsession und Poesie, die Sabotage des Schicksals, der Widerstand gegen die Macht des Imaginären, Zufall und Absicht, Untröstlichkeit und Weigerung, um mit den gesellschaftlich verordneten Dummheiten (nicht) einverstanden zu sein." Im Überbegriff sind Archive die Gärten unserer Erinnerung.

MilK-ressort  / Göfis
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26.11.2017
ANIMA MUNDI FESTIVAL VISIONS

Natascha Auenhammer nimmt teil an:  VISIONS is the third appointment of ANIMA MUNDI FESTIVAL, which will be organized in Venice at Palazzo Ca’ Zanardi, and other prestigious venues and historical buildings, in the months between May and November 2017, during the same period of the 57th Venice Art Biennale, titled VIVA ARTE VIVA, curated by Christine Macel and organized by La Biennale di Venezia, chaired by Paolo Baratta, hosted at the Giardini and the Arsenale venues

Palazzo Ca’ Zanardi / Venedig
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03.02.2018
Andere Geschichte(n)

Was für Geschichten erzählt die Kunst? Nach Niklas Luhmanns Systemtheorie soll Kunst das „Unbeobachtbare beobachtbar machen", sie erzeuge eine „zweite Realität“, die es ermögliche, die Realität aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Kunst kann, Luhmann zufolge, damit niemals nur Beobachtung oder Repräsentation der Welt leisten, sondern muss vielmehr zur Herstellung von Distanz und Reflexivität beitragen. Das kann Kunst auch dadurch, dass sie eine andere Welt und Realität erschafft, eine andere Geschichte erzählt.
Die in der Gruppenausstellung „Andere Geschichte(n)“ vertretenen KünstlerInnen erzählen ganz unterschiedliche Geschichten, sie hinterfragen gewohnte Bilder und offenbaren neue, überraschende Blickwinkel: Geschichten über die Subjektivität der Wahrnehmung von Raum, Natur (insbesondere der Berge) und Welt treffen auf Bilder des Erinnerns, auf persönliche Fundstücke und Erlebnisse oder auch auf Erzählungen über das Scheitern und Weitermachen. Neue Blickwinkel auf Flucht und Vertreibung zeigen einzelne Menschen mit ihren Sehnsüchten jenseits der medialen Hysterie. Bilder von Bomben werden zu Blumenarrangements umfunktioniert, künstliche Organe und verletzte Steine lassen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, zwischen toter Materie und lebendem Organismus durchlässig erscheinen. Andere Geschichten werden schließlich auch in performativen Arbeiten dargestellt, in „Bildstörungen“, die den Körper und Umraum verschwimmen lassen, in „Körpergeschichten“, basierend auf emotionalen Zuständen, die von SpezialistInnen aus der Bewegungsanalyse weiter geschrieben und visualisiert werden.
KünstlerInnen Anke Armandi, Ruth Brauner, CEMS (Michael Endlicher und Cynthia Schwertsik mit Teilnahme von Natascha Auenhammer), Babsi Daum, Harald Gfader, Michael Goldgruber, Maria Grün, Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf, Maria Hanl, Lena Knilli, Brigitte Konyen, Michael Kos, Salon Flux (Mira Loew, Belen Zahera, Jane Frances Dunlop, David Altweger; Franziska Zaida Schrammel), Johann Schoiswohl, Elisabeth Wedenig, Linda Zahra

künstlerhaus 1050 / wien
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28.02.2018
Elisabeth Czihak. Being in Limbo

„Elisabeth Czihaks Arbeiten erzählen von der Transformation des scheinbar Konstanten, ebenso wie von der Dauer und dem Überdauern von architektonischen Körpern, Lebensspuren und Erinnerungen. In dem Bestreben, das Flüchtige, Versteckte und nicht mehr Vorhandene festzuhalten, liegt eines der übergreifenden Themen ihrer dokumentarischen Fotografien und der zumeist abstrakten Papier- und Wandzeichnungen.“ (Annette Südbeck)

Mit der aktuellen Tapeten-Installation „Add-on“, gepaart mit in den Raum gesetzten Fotografien, zeigt sich exemplarisch Czihaks Interesse an der Konstruktion von Raum und dessen Aneignung, mit dem Ziel architektonischer Erweiterung und neuer Wahrnehmungsmöglichkeiten bestehender Gegebenheiten.

 

Elisabeth Czihak, geb. 1966 in Tübingen, ist eine österreichische Keramikerin, Bildhauerin, Grafikerin und Fotografin. Studium an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (Keramik) und an der Akademie der bildenden Künste Berlin (Bildhauerei) bei Lothar Fischer. 2003 und 2005 lehrte sie als Assistentin von Judy Fox und 2007 von Wang Fu an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. Zahlreiche Beteiligungen an internationalen Ausstellungen und Festivals.

Zeitgleich mit der Eröffnung wird die neue EIKON-Ausgabe Nr. 99 vorgestellt.

Elisabeth Czihak. Being in Limbo
Ausstellungsdauer: 6.9.2017 – 28.2.2018 tgl. 10–22 Uhr
Eröffnung: 5.9.2017, 19:00 Uhr
Ort: EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Schauräume, Museumsplatz 1, 1070 Wien

EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue / Wien
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