Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
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30.05.2018
EIKON Schaufenster: Luiza Margan. Visibility Reward

Luiza Margan im EIKON Schaufenster

 

Die bildende Künstlerin Luiza Margan verschränkt unterschiedlichste künstlerische Formate miteinander, die von öffentliche Aktionen und Interventionen bis hin zu raumgreifenden Installationen mit Objekten, Film und Fotografie reichen. In ihren Arbeiten untersucht sie die Beziehungen zwischen politischen Ideologien und persönlichen Erlebnissen und ihren Verschiebungen und hinterfragt kritisch, auf welche Art und Weise sich Geschichte darin manifestiert. Dabei berücksichtigt sie sowohl Arbeitsräume und –umgebungen, sowie die Rolle der Kunst bei der Gestaltung kultureller Identität.

 

Im Rahmen ihrer Ausstellung im EIKON Schaufenster wird Luiza Margan den Raum nutzen, um den Begriff der (kulturellen) Arbeit und ihre weniger sichtbaren Aspekte zu erforschen.

 

 

Luiza Margan, geb. in Rijeka (CRO), lebt und arbeitet in Wien und Rijeka. 2013 schloss sie ihr Kunststudium an der Akademie der bildenden Künste Wien ab. Sie war an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen national und international beteiligt, u.a. bei „Chaux“ in der Galerie Martin Janda, Wien, 2017, „Specular Windows. Reflections on the Self and the Wider World“ im 21 Haus, Wien, 2017, „Migrations of Fear“ in der Koroška Gallery of Fine Arts in Slovenien, 2017, „Identification as Reapropriation“, acb gallery, Budapest, 2017, Photo Kinetics. Movement, Body and Light in the Collections, Museum der Moderne, Salzburg, 2017 sowie „Crises and New Beginnings“ im Museum of Contemporary Art Metelkova in Ljubljana, 2015. Margan nahm an Artist-in-Residence Programmen in Mexiko-City, Paris, Südkorea, Albanien, Italien und New York teil.

 

Foto © Luiza Margan, work detail, 2017

EIKON Schaufenster / Wien
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EIKON Schaufenster: Luiza Margan. Visibility Reward

Die bildende Künstlerin Luiza Margan verschränkt unterschiedlichste künstlerische Formate miteinander, die von öffentlichen Aktionen und Interventionen bis hin zu raumgreifenden Installationen mit Objekten, Film und Fotografie reichen. In ihren Arbeiten untersucht sie die Beziehungen zwischen politischen Ideologien und persönlichen Erlebnissen und ihren Verschiebungen und hinterfragt kritisch, auf welche Art und Weise sich Geschichte darin manifestiert. Dabei berücksichtigt sie sowohl Arbeitsräume und –umgebungen, sowie die Rolle der Kunst bei der Gestaltung kultureller Identität.

Im Rahmen ihrer Ausstellung im EIKON Schaufenster wird Luiza Margan den Raum nutzen, um den Begriff der (kulturellen) Arbeit und ihre weniger sichtbaren Aspekte zu erforschen.

Luiza Margan, geb. in Rijeka (CRO), lebt und arbeitet in Wien und Rijeka. 2013 schloss sie ihr Kunststudium an der Akademie der bildenden Künste Wien ab. Sie war an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen national und international beteiligt, u.a. bei „Chaux“ in der Galerie Martin Janda, Wien, 2017, „Specular Windows. Reflections on the Self and the Wider World“ im 21 Haus, Wien, 2017, „Migrations of Fear“ in der Koroška Gallery of Fine Arts in Slowenien, 2017, „Identification as Reapropriation“, acb gallery, Budapest, 2017, „Photo Kinetics. Movement, Body and Light in the Collections“, Museum der Moderne, Salzburg, 2017 sowie „Crises and New Beginnings“ im Museum of Contemporary Art Metelkova in Ljubljana, 2015. Margan nahm an Artist-in-Residence Programmen in Mexiko-City, Paris, Südkorea, Albanien, Italien und New York teil.

Zeitgleich mit der Eröffnung wird die neue EIKON #101 vorgestellt.

EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Schauräume, Museumsplatz 1, 1070 Wien / Wien
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31.05.2018
Walter KANOV - Fotokunst IM FOKUS

Formen und Strukturen „im Fokus“ einer beeindruckenden Fotoausstellung!

Am 22. März wird die Ausstellung „Im Fokus“ mit Architekturfotografien von Walter Kanov in der SPÖ Bezirksorganisation Ottakring eröffnet. Als Rahmenprogramm liest Martin Dragosits politische Lyrik.

Walter Kanov interessieren vor allem Formen und Strukturen. Um seine Gedanken und Bilder im Kopf zu visualisieren, ist für ihn die digitale Fotografie das geeignete Medium. Im größten Teil seines fotografischen Schaffens richtet Walter Kanov einen unorthodoxen Blick auf Architektur und Raum. Manche Objekte sind verfremdet oder aus dem üblichen Kontext gelöst, andere stellen sich als abstrakte Detailansichten von Bauten und Konstruktionen dar. Damit eröffnet er seinem Publikum eine Welt, die gleichzeitig bekannt und doch fremd erscheint. Die Fotografien der meist urbanen Bauwerke entstehen häufig während seinen Reisen durch europäische Städte; in der aktuellen Ausstellung sind es Bratislava, Porto, Riga, Sevilla, Venedig und Wien. Die meist großformatigen Arbeiten wurden so ausgewählt, dass sie gegenseitige Bezugspunkte herstellen und assoziativ auf politische Strukturen verweisen.

 

SPÖ Ottakring Bezirksorganisation / Wien
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03.06.2018
BICYCLES! A LOVE STORY - Eine Ausstellung über das Glück Fahrrad zu fahren

ERÖFFNUNG

27. April 2018, 18 Uhr

 

AUSSTELLUNGSDAUER

28. April bis 3. Juni 2018

 

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo – So 10 – 21 Uhr

Geöffnet an den Feiertagen im Mai

 

EINTRITT

5 € regulär

4 € ermäßigt für Schüler, Studenten, Senioren

Eintritt frei: Kinder bis 10 Jahre

 

ANFAHRT

U1 bis Vorgartenstraße (Fußweg 10 Minuten)

Buslinie 11A, 11B bis Pensionsversicherungsanstalt oder bis Holubstraße

Straßenbahnlinie: 2 bis Innstraße

 

Laut Trend- und Zukunftsforschern befindet sich das Fahrrad in der Schnittmenge der vier Megatrends Gesundheit, Klimaschutz, Lifestyle und Technologie/Design. Megatrends haben eine Halbwertszeit von mindestens 50 Jahren, sind rückschlagsresistent und zeigen Auswirkungen in allen menschlichen Lebensbereichen. Das Verkehrsmittel Fahrrad beeinflusst in deren Schnittmenge unser Heute und Morgen. „Keine Frage: Das Bike boomt. Auch 200 Jahre nach seiner Erfindung. Zeit, es so aufregend wie nie zuvor in Szene zu setzen“, so Markus Böhm, Gründer und Obmann von Weltbüro.

 

Konzipiert und inszeniert wird BICYCLES! A LOVE STORY von „Weltbüro / Verein zur Förderung und Bewahrung von Kulturgütern“. Lebensgroße Portraitaufnahmen exzentrischer Radpioniere des 19. Jahrhunderts, liebenswerte Familien-Schnappschüsse aus aller Welt, bewegende Momente der Radsportgeschichte, vergnügliche Filmausschnitte und seltene Fahrräder verschmelzen zu einer Hommage an das Fahrrad.

 

Eine multimediale Installation in Form einer 35 Meter langen und 8 Meter hohen Raum–Diagonale bildet die historische und akustische Hauptachse der Schau. Musikalische Klanginseln beseelen beiderseits der Achse fotobedruckte Fahnen, Großprojektionen und Exponate aus 200 Jahren Radgeschichte. Originale Stiche und Grafiken entlang der Wände ergänzen die Installation. In einer kleineren Halle wird die Zukunft des Fahrrads mit Fokus auf urbane Mobilität und Nachhaltigkeit thematisiert. Der Wasserturm im Innenhof des Areals ist für Besucher aufgrund seiner Baufälligkeit nicht begehbar. Die beiden Erdgeschossräume werden aber durch Gucklochbohrungen in der Fensterverplankung einsehbar gemacht und warten mit einer obskuren Überraschung auf.

 

Atmosphärische Quelle für die Ausstellung BICYCLES! ist die Wiener „Sammlung Palmeri“. Beeindruckende Studio-, Privat- und Pressefotos sowie Grafiken rund ums Radfahren von 1820 bis in die Gegenwart geben Einblick auf die kulturgeschichtliche Rolle des Zweirads. Außergewöhnliche Fahrräder und Kleinobjekte von Privatsammlern und Privatmuseen wie z.B Helmut Qualtingers Lenker, das Fahrrad von Elvis Presley aus dem Jahr 1948, Thomas Bernhards Steyr Waffenrad und ein Rad von Rennfahrer-Legende Hugo Koblet zählen zu den Highlights. Das erste und vermutlich einzige erhaltene Rad-Navi der Welt aus dem Jahr 1896, Hundepistolen, Peitschen, Coca-Wein und weitere kuriose Accessoires dokumentieren die Erlebnisse der Radpioniere des 19. Jahrhunderts. Weiters begeistern Traumräder der Frühzeit bis in die Gegenwart – von Veloziped bis BMX.

 

„Wir vergessen nie auf das Vergnügen: historische Selfie-Kulissen, pedalbetriebene Musikbeschallung, Velo-Foodtrucks – unsere Ausstellung stößt und regt an, verbreitet Freude, macht einfach Spaß!“, lädt Weltbüro zum Besuch der Ausstellung ein.

 

Die Nordbahnhalle ist Experimentierort für nachhaltige Nutzungen im entstehenden Nordbahnviertel. BICYCLES! wird in Kooperation mit der Ausstellung „Wien wird WOW“ / „Stadt Wien / Stadtentwicklung MA18“ umgesetzt. Die Tatsache, dass BICYCLES! parallel zum Klimaschutz-Gipfeltreffen „R20 Regions for Climate Action“ stattfindet, ist als Zufall mit Aufwindwirkung zu bezeichnen. Für Sponsoren, Partner und Freunde von BICYCLES! wurde der „KlimaPoint“ als eine Auszeichnung entwickelt. Das Logo symbolisiert das Bewusstsein des Einzelnen, auf das globale Geschehen Einfluss nehmen zu können. Über Sticker, Button oder digital soll die BICYCLES!-Botschaft über kulturelle und soziale Grenzen hinweg, weitergetragen.

 

Bild: Courtesy Sammlung Palmeri

 

Nordbahnhalle / Wien
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09.06.2018
Marina Abramovi?: Two Hearts

Marina Abramovi? ist eine Pionierin der Performance als visuelle Kunstform. Seit den 1970er Jahren benutzt sie ihren Körper als Subjekt und als Medium in ihren strapaziösen Langzeit-Performances, um physische, mentale und emotionale Grenzen zu testen – oft riskiert sie sogar ihr Leben auf der Suche nach erhöhtem Bewusstsein, Transzendenz und Selbstverwandlung. Das Konzept der Zeit ist in den Arbeiten der serbischen Künstlerin ein ebenso wichtiger Aspekt wie die Einbindung des Publikums, so auch bei der Aktion „Thomas Lips“ (1975) in der Galerie Krinzinger und in ihren Performances „Seven Easy Pieces“ (2005) im Guggenheim Museum, New York, „The Artist is Present“ (2010) im Rahmen ihrer gleichnamigen Retrospektive im MoMA, New York oder „512 Hours“ (2014) in der Londoner Serpentine Gallery.

 

„Two Hearts“ beschäftigt sich mit dem Herzen als Sitz der Seele, der moralischen Identität und des Menschseins. Zwei oder mehrere Herzen zu haben, bedeutet, dass verschiedene Versionen des Selbst in einem wohnen. Abramovi?s Ausstellung vereint eine Gruppe an Werken die Dualitäten behandeln und Themen wie das Selbstportrait, die weibliche Energie und die weibliche Identität, die von Beginn an elementarer Bestandteil des künstlerischen Schaffens waren.

Die Ausstellung bespielt die Haupträume, den Showroom und das Kabinett der Galerie Krinzinger. Zu sehen sind großformatige Fotoarbeiten und Leuchtkästen, die sich mit Leben und Tod, dem Spirituellen und Physischen,  Licht und Dunkelheit, Existenz und Leere und dem Thema Jungfrau und Kriegerin als Verkörperung der menschlichen Geschichte der Moral  auseinandersetzen. Unter anderem sind die Leuchtkästen „Carrying Elvira“ (2006) und „Virgin Warrior“ (2006), das „Portrait with Maracas“ (2006), „Me and Me II“, (Fotografie, 2008) sowie aktuelle Arbeiten, darunter fünf neue Lichtboxen „Untitled“ (2018), eine Skulptur aus der Serie Communicator (2012 – 2018), die Serie „Study for A Monument (a, b, c, d)“ (2018) und die überarbeitete Filmfassung von „Dragon Heads“ (1990–1992, 2018) zu sehen.

 

Zeitgleich mit ihrer Ausstellung in der Galerie Krinzinger zeichnet die Denkwerkstatt GLOBART Marina Abramovi? als bedeutendste Performancekünstlerin der Gegenwart mit dem GLOBART AWARD 2018 aus.

 

Seit Beginn ihrer Karriere in Belgrad in den frühen 1970er Jahren leistet Abramovi? mit ihren Performances als eine visuelle Kunstform Pionierarbeit und schafft einige ihrer wichtigsten Frühwerke. In ihren Arbeiten, die die einfachen Handlungen des täglichen Lebens ritualisieren, lotet sie ihre körperlichen und mentalen Grenzen aus und hält Schmerzen, Erschöpfung und Gefahr auf ihrer Suche nach emotionaler und spiritueller Transformation stand. Von 1975 bis 1988 traten Abramovi? und der deutsche Künstler Ulay zusammen auf und beschäftigten sich mit Beziehungen der Dualität.

Ursula Krinzinger und Marina Abramovi? blicken auf eine lange freundschaftliche Zusammenarbeit zurück. Bereits 1975 sind in der Galerie Krinzinger in Innsbruck unter dem Titel „Photo Documentation of Performances Rhythms 10, 2, 5, 4, 0“ ausgewählte Arbeiten und ihre Performance „Thomas Lips“ zu sehen. Zehn Jahre später überzeugt die Künstlerin mit der Arbeit „Photographic Documentation of Performance 3“ in der Gruppenausstellung „Symbol Tier“ (1985), ebenfalls in der Innsbrucker Galerie. 1992 überrascht Abramovi? mit einer weiteren Einzelausstellung „Transitory Objects“, auch das Wiener Kunstpublikum. 2012 sind unter dem Titel „With Eyes closed I see Happiness“ Selbstportraits und Objekte zu sehen und 2017 die Serie „Holding Emptiness“ (2012) in der Gruppenausstellung „ICON“. Marina Abramovi? lebt und arbeitet heute in New York.

 

 

ERÖFFNUNG

Donnerstag, 26. April 2018, 19h

 

AUSSTELLUNGSDAUER

27. April – 9. Juni 2018

 

ÖFFNUNGSZEITEN

DI–FR 12–18h, SA 11–16h

 

EINTRITT FREI

 

Foto: Marina Abramovi?, 2018 © Marina Abramovic?, Courtesy Marina Abramovic? Archives

GALERIE KRINZINGER / Wien
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16.06.2018
Frauen in 3 Akten

Frauen in 3 Akten
Paz Errázuriz, Gluklya, Ditte Lyngkaer Pedersen, Maya Schweizer, Katarina Šoški?, Lilla Szász

Eröffnung: Donnerstag, 3. Mai 2018, 19.30
Einführung: Kati Simon, Kuratorin der Ausstellung
Ausstellung: 4. Mai - 16. Juni 2018

In einer Welt, die von Globalisierung und Migration geprägt ist und immer noch weitgehend von Männern dominiert wird, wo der Kampf um Macht und Einfl uss zunehmend sozial benachteiligte Gemeinschaften diskriminiert, setzen sich die Autorinnen dieser Ausstellung mit von Marginalisierung bedrohten Gruppen der Gesellschaft auseinander. Sie beschäftigen sich mit Fragen über Zugehörigkeit, Verwundbarkeit und Identität und gehen berührenden Geschichten nach, um die Komplexität menschlicher Beziehungen zu erforschen. Mit Bezug auf Lilla Szász‘ starke Inspiration durch Literatur und Film, deren Werk im Mittelpunkt der Ausstellung steht, schaffen die drei Akte einen Dialog zwischen künstlerischen Genres und ganz unterschiedlich erzählten Lebensgeschichten.

Sonnenbadende, die Szász an der Peter-Paul Festung in Sankt Petersburg fotografierte, treffen auf Marinekadetten in Gluklyas Video, die zarte weiße Kleider vor sich tragend durch die Stadt marschieren. Verletzlich wirken auch die in New York lebenden russisch-jüdischen Veteranen auf Lilla Szász’ Fotografien. Das Gefühl der Verunsicherung weit weg von zu Hause verbindet sie mit Katarina Šoški?, die alle Orte ihrer temporären Aufenthalte in Wien dokumentierte. Komplizierte Beziehungen in unorthodoxen Familiensituationen entfalten sich in Paz Errázuriz’ Bildern von Transvestiten in chilenischen Bordellen und in Lilla Szász’ Fotoserie mit Budapester Prostituierten. In vertrauter Kommunikation zwischen Frauen verschiedener Generationen antwortet Maya Schweizers Großmutter in einem fragmentarischen Gedankenfluss, untersucht Ditte Lyngkaer Pedersen die ungeklärte Geschichte eines alten Bildes, und spielt Lilla Szász das Leben der verstorbenen Vorbesitzerin ihrer Wohnung mit vorgefundenen Versatzstücken nach.

FOTOHOF / Salzburg
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18.06.2018
Literarischer Pfingstsonntag

„Literarischer Pfingstsonntag“ – Literatur, Lesung

Franca BORGIA & Hilde LANGTHALER – Lyrik, Prosa, Aphorismen

Franca BORGIA - Vernissage 

„GLI SANTI SPIRITI A ROMA,VENEZIA E VIENNA“ - Fotokunst

Die Ausstellung ist bis Mitte Juni 2018 täglich von 11.30 – 24 Uhr zu besichtigen.

 

Am 20. Mai, dem Pfingstsonntag, gestalten die in Venedig lebende Universalkünstlerin Franca Borgia und die bekannte Schriftstellerin Hilde Langthaler den Literaturabend bei bilder.worte.töne mit Gedichten, Kurzprosa und Aphorismen. Franca Borgia widmet ihre Fotoausstellung den Tauben von Venedig, Rom und Wien.

 

Die Taube zählt zu den bekanntesten Pfingstsymbolen und steht auch für Reinheit und Frieden. Franca Borgia hat diese besondere und manchmal geschmähte Vogelart an den Schauplätzen Venedig, Rom und Wien vielfach fotografiert, Die Aufnahmen eröffnen dem Betrachter ein bezauberndes Parallel-Universum im spezifischen Ambiente der drei Städte. In speziellen Bildausschnitten werden die Tauben von der Künstlerin gekonnt in Szene gesetzt und agieren gleichsam als Darsteller ihrer eigenen Geschichten.

Osteria Allora art.wallensteinplatz / Wien
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25.08.2018
JEAN-MICHEL FAUQUET

Den großen französischen Künstler Jean Michel Fauquet als Fotografen zu bezeichnen, wäre nur die halbe Wahrheit. Er ist zugleich Lichtbildner, Zeichner, Maler und Bildhauer – nur bedient er sich dabei eben der Fotografie. 

Fauquet wurde 1950 in Lourdes geboren und lebt heute in Paris. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat er sein künstlerisches Konzept perfektioniert. Er sammelt auf seinen Streifzügen diverse Materialien wie Karton und verarbeitet sie zu Skulpturen. Die Fotos dieser Objekte bemalt er mit dünnen Schichten von dunkler Ölfarbe. Kein Bild gleicht dem anderen, doch alle haben auf gewisse Weise organischen Charakter. Neben dieser Objektkunst bildet Fauquet auch Landschaften und Porträts ab – und auch diese Aufnahmen verwenden eine ganz eigene visuelle Sprache. So sind etwa die Augen der Personen mit wenigen Ausnahmen nicht zu sehen. Meist sind die Gesichter ohnehin weggedreht oder verdeckt. Fauquet verzichtet auf die oberflächliche Faszination von Blicken oder gar nackter Haut. 

Und noch etwas trennt ihn von vielen Kollegen seiner Zunft: Während Maler und Fotografen seit jeher vom Licht fasziniert sind und dieses möglichst intensiv zur Geltung bringen wollen, scheint Fauquet der Faszination der Dunkelheit und Düsternis erlegen. Mit langen Belichtungszeiten bei schwacher Beleuchtung und mit einfachen Platten- und Rollfilmkameras erschafft der Franzose eine Welt, die wie aus der Zeit gefallen scheint. 

Seine Bilder sind dabei so tiefgehend und eindrucksvoll, dass sie es in die Sammlungen großer französischer Museen geschafft haben. Zudem hat Jean Michel Fauquet bislang zwanzig Bücher und Kataloge veröffentlicht, er war an verschiedenen Filmprojekten beteiligt, und er hat seine Fotografien in den vergangenen fünfzehn Jahren in Frankreich, Norwegen, Deutschland, den USA, Japan, Taiwan und in den Niederlanden mit Solo-Ausstellungen präsentiert. Nun ist endlich Graz an der Reihe… 

Atelier Jungwirth / Graz
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