Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
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19.01.2019
Eva Maria Ocherbauer - ONE FINE DAY SOON


Eva Maria Ocherbauer
ONE FINE DAY SOON

Eröffnung: 22. November, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 23. November 2018 − 19. Jänner 2019


FOTOHOF / Inge-Morath-Platz 1-3 / 5020 Salzburg / Austria

 


Eva Maria Ocherbauer baut ihre fotografischen Bildwelten aus Formen der Natur wie auch aus Gebrauchs- (und Verbrauchs-) gegenständen der Konsumwelt. Das viereckige Foto wird häufig aufgelöst und in die Umrisse des jeweiligen Gegenstandes übersetzt oder ins Dreidimensionale erweitert. So mutieren beispielsweise Kunststoffteile an einem Strand zu monumentalen Objekten, die in ihrer ästhetischen Präsenz das Verhältnis von Bild und Wirklichkeit zur Diskussion stellen. Für Ocherbauer ist die Fotografie ein Mittel, ganz banale Dinge des alltäglichen Lebens zu transformieren und im Bild überraschend schön und gleichzeitig fremd erscheinen zu lassen. Die Dinge werden zu Ikonen ihrer selbst und stellen Fragen nach den Möglichkeiten des Mediums Fotografie.

Die Ausstellung ONE FINE DAY SOON thematisiert die komplexen Beziehungen zwischen der menschlichen Gesellschaft und der Welt der Natur. Aufgebaut als dramatische Inszenierung wird die Galerie zur Bühne, dem Bildmaterial werden diverse Rollen zugewiesen.

          
Gezeigt werden Teile von Kunststoffen die am Elegushi Beach in Lagos ihren temporären Platz gefunden haben, wie sie sich langsam im Sand zersetzen und ins Meer gelangen - natürliche Prozesse, die sich sämtlichen menschlichen Einflüssen entziehen. Dem wird als eine Art Allegorie ein Verschmelzen von Mensch und Natur anhand inszenierter Bilder gegenübergestellt.

Komplettiert wird die Show durch das Screening 4000 daily der FotoFactory.Lagos: authentische Bilder von nigerianischen FotografInnen, die Eva Maria Ocherbauer in Workshops seit vielen Jahren in der Megacity Lagos unterrichtet.

Eva Maria Ocherbauer, *1959 in Graz; lebt und arbeitet in Berlin.

www.ocherbauer.de
www.fotofactorylagos.de

FOTOHOF / Salzburg
Ausstellung
28.01.2019
Ronald HOFSTÄTTER Wege und Verbindungen

Am 28. Jänner 18.30 Uhr geht die viel beachtete Ausstellung „Wege und Verbindungen“ von Ronald Hofstätter in der SPÖ Bezirksorganisation Ottakring mit einer Lesung und dem Geburtstagsfest des Künstlers zu Ende. Hofstätter zeigt seit Ende November Fotografie, Malerei und Objekte aus Steinen.

SPÖ Ottakring Bezirksorganisation / Wien
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31.01.2019
Ronald HOFSTÄTTER Wege und Verbindungen

Der Jakobsweg als Verbindung zu Kunst und Literatur!

 

Am 29. November wird die Ausstellung „Wege und Verbindungen“ von Ronald Hofstätter in der SPÖ Bezirksorganisation Ottakring eröffnet. Der Künstler zeigt nicht nur Fotografie und Malerei von seinen Wanderungen, sondern liest auch aus seinen illustrierten Tagebüchern. Eines erscheint neu zur Vernissage.

 

SPÖ Ottakring Bezirksorganisation / Wien
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16.02.2019
Fotoausstellung Donata Wenders "Gestures of light"

„Die zeitliche Entrücktheit der Fotografien von Donata Wenders beruht darauf, dass sie beobachtet und wartet, obwohl die Porträtierten sich ihrer Anwesenheit in der Regel durchaus bewusst sind. Es fehlt jeder Eindruck medienspezifischer oder spekulativer Dokumentation, jede Illusion, als sei die Fotografin gleichsam zufällig zugegen. Es fehlt aber auch jede Spur von einer bewusst gestellten oder arrangierten Darstellung.“ (Mark Gisbourne)


Schärfe und Unschärfe, Schatten und Schleier, Schwarz und Weiß. Dieser klassischen Instrumente bedient sich Donata Wenders in ihrer Fotografie. Jedes Bild trägt eine Geschichte in sich, einen Hintergrund, vielleicht auch ein Geheimnis. Und das Licht, das in ihren Fotografien die Dunkelheit durchbricht, ist von einem Stilelement zu einem wesentlichen Protagonisten geworden, sagt die Fotografin selbst. Ihre Bilder loten die Grenzen und Übergänge zwischen Malerei und Fotografie aus.

 

Donata Wenders wurde 1965 in Berlin geboren. Sie studierte Film und Theater in Berlin und Stuttgart, arbeitete als Kamera-Assistentin und drehte Spiel- und Dokumentarfilme. Seit 1995 widmet sie sich ausschließlich der Fotografie.

 

2006 brachte Wenders ihr erstes Buch „Island of Silence“ heraus. Gemeinsam mit ihrem Mann Wim Wenders veröffentlichte sie im Laufe der Jahre weitere Bücher wie PINA - Der Film und die Tänzer, Don’t Come Knocking, The Buena Vista Social Club. Ihre Fotos erscheinen in internationalen Zeitungen und Zeitschriften wie Egoiste, The New York Times, Vogue und The Rolling Stone. Zudem wirkt sie als Setfotografin an den Filmen ihres Mannes mit.

 

Bislang waren die Arbeiten von Donata Wenders unter anderem in Berlin, Hamburg, München, in Norwegen, Frankreich, Südkorea, in den Niederlanden, der Schweiz und in Italien zu sehen.

 

Öffnungszeiten: Mitwoch bis Freitag von 14.00 bis 17.00 und Samstag von 11.00 bis 15.00 und auf Anfrage

Atelier Jungwirth / Graz
Ausstellung
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17.02.2019
Anna Reisenbichler. Anna & Anna

Bezugnehmend auf die britische Botanikerin und Künstlerin Anna Atkins (1799–1871) befasst sich Anna Reisenbichler in Anna & Anna mit dem Realitätsgehalt von Naturabbildungen. Anna & Anna reflektiert Kontextrelevanz und Verlässlichkeit von Fakten sowie die Objektivität von Wissensvisualisierung.

Ein wesentlicher Faktor von Anna & Anna ist die mediale Übersetzung und inhaltliche Verschränkung von Information: Die großformatigen Cyanotypien sind nicht im fotografischen Prozess entstanden, sondern in langsamer, langwieriger Handarbeit mit Farbstift. Ein Teil der dokumentierten Dinge wird in Sammlungskästen verwahrt, die Zusammenstellung scheint jedoch keiner nachvollziehbaren Logik zu folgen. Die Buchobjekte verweisen formal auf Atkins’ Bücher, inhaltlich bleiben sie hingegen vieldeutig und mittels Textelementen persönlich. (Text: Anna Reisenbichler)

Der Künstlerin ist ein umfassender Hauptbeitrag in EIKON #104 gewidmet.

Anna Reisenbichler
ist bildende Künstlerin und Kunsthistorikerin. Sie beschäftigt sich mit Prozessen der Informationsgenerierung, deren Dokumentation, Visualisierung und Faktizität; ihr besonderes Interesse gilt der Relation von individuell-biografischem und kollektivem Wissen sowie dem Verhältnis von Text und Bild.

 

Foto © Anna Reisenbichler, Cyanotypie #8, 2017

EIKON Schaufenster / Wien
Ausstellung