Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
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15.12.2018
Coffee Shots. Ausstellung von Max Strohmeier.

Coffee Shots zeigt Fotografien, die durchwegs in Wien entstanden sind. Sie entsprechen dem Genre der Streetphotography: Urbane Stillleben, analog auf Schwarzweißfilm festgehalten. Die Filme wurden allerdings nicht mit herkömmlichen Chemikalien entwickelt, sondern mit Kaffee.

 

"Ich fotografiere mal Alltägliches, mal eher Ungewöhnliches und versuche so „mein Wien“ festzuhalten, wie ich es Tag für Tag erlebe: In einer Vielfalt, die mitunter auch widersprüchlich sein kann; Dynamik und Persistenz, Jung und Alt, Euphorie und Melancholie, Erhabenheit und Abgefucktheit liegen in Wien nicht selten ganz nah beieinander."

 

Max Strohmeier, geboren 1991, lebt, studiert und arbeitet in Wien.

Cafe Z / Wien
Ausstellung
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17.12.2018
lebenslinien Verschiedene Facetten des Menschlichen

Am 20. November loten zwei Autorinnen, ein Fotokünstler und eine bildende Künstlerin das Thema „Generationen“ in ganz unterschiedlichen Positionen aus.

 

Das von kunst-projekte initiierte Programm LEBENSLINIEN (früher Tagebuchtage) beinhaltet sowohl literarische als auch künstlerische Schwerpunkte, die miteinander in Verbindung stehen. Werke mit Tagebuchcharakter sind seit 2011 fixer Bestandteil der Reihe bilder.worte.töne.

 

Wolfgang Bäuml hat vor etwa 15 Jahren alte Menschen im Wiener Maimonides-Zentrum mit der Kamera begleitet. Entstanden ist eine berührende Fotoreportage in analogen Schwarzweißbildern. Aus jedem der Gesichter lässt sich eine persönliche Geschichte heraus lesen, eine Lebensspur verfolgen.

 

Jasmin Faustmann zeigt eine Serie von Zeichnungen in Kohle und Tusche mit dem Titel „Go-getters“. Die Werke bestehen aus kräftigen Strichen und zarten Linien. Was vordergründig abstrakt anmutet, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als figurale Darstellung von Köpfen und Körperformen.

 

Dienstag, 20. November 2018, 20 Uhr

Osteria Allora Wallensteinplatz 5, 1200 Wien

 

Lebenslinien  in Wort und Bild - Buchpräsentation, Lesung, Vernissage, Ausstellung

Ulrike FAJTAK mensch und menschin

und andere Gedichte (plattform Gedankenwelten 2018)

Karina MOEBIUS Niemals ohne Lippenstift – biografischer Roman (Karina Verlag 2017)

Wolfgang BÄUML Portraits – Fotokunst

Jasmin FAUSTMANN Serie GO-GETTERS - Zeichnungen

Die Ausstellung ist bis Mitte Dezember 2018 täglich von 11.30 – 24 Uhr zu besichtigen.

 

Osteria Allora art.wallensteinplatz / Wien
Ausstellung
18.12.2018
SCREENING AUSGEWÄHLTER VIDEOARBEITEN VON ANNA WITT

DATUM
Dienstag, 18. Dezember 2018, 19.30 Uhr

ORT
Konzilsgedächtniskirche, Kardinal-König-Platz, 1130 Wien

EINTRITT FREI

BESUCHERINFORMATION
www.otto-mauer-fonds.at
T + 43 51 552 – 5103


Am 18. Dezember 2018 um 19.30 Uhr findet in der Konzilsgedächtniskirche, Kardinal-König-Platz, 1130 Wien, ein Screening ausgewählter Videoarbeiten von Anna Witt, der diesjährigen Preisträgerin des Msrg. Otto Mauer Preis 2018 statt. Im Anschluss spricht Gustav Schörghofer SJ mit der Künstlerin über ihr Werk.

Anna Witts künstlerische Praxis ist performativ, partizipativ und politisch. In ihren Arbeiten reflektiert sie zwischenmenschliche Beziehungen, gesellschaftliche Machtverhältnisse und Konventionen des Sprechens und Handelns. Kunst ist bei Anna Witt vor allem eine Kategorie der Erfahrung. Die zentrale Frage, die sie sich dabei stellt ist: Wie wird eine Person zum sozialen Selbst?

Der Ort ihrer künstlerischen Praxis ist meist der öffentliche Raum. Für ihre performativen Versuchsanordnungen wählt sie Einzelpersonen und Gruppen gezielt aus und stellt ihnen einen Handlungsraum zur Verfügung, den sie selbst gestalten können. Die nonverbalen und verbalen Artikulationen sowie Aktionen ihrer Akteure bilden die Basis für ihre Videoarbeiten. Mit Respekt, Neugier und Empathie für ihr Gegenüber erkundet Anna Witt die Grenzen zwischen dem Selbst und dem Anderen und versucht, das Handlungsvermögen des Individuums zu aktivieren, das eine notwendige Voraussetzung für Gemeinschaft und Gesellschaft bildet.

In den vergangenen Jahren hat Anna Witt eine Reihe von performativen Projekten realisiert, die sich u.a. mit Arbeit und Altwerden, dem Menschsein und Empathie aber vor allem mit unseren Zukunftsvisionen was Gemeinschaft und Gesellschaft ist und sein kann, beschäftigen.

Anna Witt wurde 1981 in Wasserburg (Deutschland) geboren. Von 2002 bis 2008 besuchte sie die Akademie der Bildenden Künste München und war Meisterschülerin bei Prof. Magdalena Jetelova und Asta Gröting sowie die Akademie der Bildenden Künste Wien, wo sie Performative Bildhauerei bei Prof. Monica Bonvicini studierte. Nach ihrem Diplom 2008 bei Prof. Monica Bonvicini hatte sie zahlreiche Residencies und Projekte im In- und Ausland u.a. in Japan, Kosovo, Albanien, Bulgarien, Schweden, Taiwan, Israel und Indien sowie Einzelausstellungen: 2018 Belvedere 21, Wien und Galerie Tanja Wagner, Berlin; 2016 Kunst Halle Sankt Gallen, Kunstraum München, Simultanhalle Köln und Galerie Tanja Wagner, Berlin; 2015 Kunstraum Lakeside, Klagenfurt, 8.Salon, Hamburg, GfzK – Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig. 2014 präsentierte sie ihre Arbeiten im Center for Contemporary Art in Pristina (Kosovo), 2013 im Marabouparken Museum in Stockholm und 2012 im Janco Dada Museum in Ein Hod (Israel) sowie im Magazin 4 des Bregenzer Kunstvereins und im Kabinett des Salzburger Kunstvereins. 2011 o.T. Raum für aktuelle Kunst, Luzern; 2010 Galerie Michael Wiesehöfer, Köln, Lothringer13 - Städtische Kunsthalle München und Grazer Kunstverein.
Neben Ausstellungsbeteiligungen in Museen im In- und Ausland waren ihre Arbeiten u.a. auf der 29th Biennial of Graphic Arts in Ljubljana, der Triennale Linz 1.0, der Lux/ICA Biennial of Moving Images in London, der 6. Berlin Biennale für Zeitgenössische Kunst und der Manifesta 7 in Italien zu sehen.
Anna Witt hat bereits zahlreiche Preise erhalten: 2015 Kunstpreis Europas Zukunft, GfZK Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig; 2013 BC21 Art Award, Boston Consulting und Belvedere Contemporary, Wien; 2012 Bayerischen Staatsförderpreis für Performancekunst, 2010 Staatsstipendium für Video- und Medienkunst Österreich sowie 2008 Förderpreis Columbus Art Foundation und Pfann-Ohmann Preis, Diplomgruppe Bonvicini.

Bildlegende: Anna Witt, Empatiachat, 2018, Videostill, 2-Kanal-HD Video, 20.10 min. Farbe, Ton, Courtesy Galerie Tanja Wagner

Konzilsgedächtniskirche / Wien
EVENT
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22.12.2018
PHOTO x GRAPHICS x BOOKS

PHOTO x GRAPHICS x BOOKS

 

Zum Adventauftakt laden EIKON und Lia Wolf Cabinett herzlich zur Eröffnung der Ausstellung PHOTO x GRAPHICS x BOOKS“, um Editionen, Unikate und Publikationen von insgesamt 24 ausgewählten KünstlerInnen zu präsentieren.

 

Mit: Ona B., Renate Bertlmann, Jan De Cock, Peter Dressler, Gregor Ecker, Annabell Fürstenau, Nan Hoover, Jürgen Klauke, Paul Albert Leitner, Ángel Marcos, Brian McKee, Sigrid Kurz, Sissa Micheli, Gregor Neuerer, Walter Niedermayr, Anna Reisenbichler, Simona Rota, Eva Schlegel, Elfie Semotan, Michael Strasser, Sergei Sviatchenko, Andrea Witzmann, Erwin Wurm, Robert Zahornicky

 

PHOTO x GRAPHICS x BOOKS
Eine Ausstellung von EIKON in Kooperation mit Lia Wolf Cabinett

Eröffnung:
Dienstag, 27. November 2018, 19:00 Uhr
Ausstellung: 28. November – 22. Dezember 2018 | Mo – Fr 10:30 – 18:30 Uhr, Sa 10:30 – 18:00 Uhr

Wo: Lia Wolf Cabinett, Sonnenfelsgasse 3, 1010 Wien
Weitere Informationen unter: www.wolf.at | www.eikon.at

 

Foto © Wolf-Dieter Grabner

Lia Wolf Cabinett / Wien
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19.01.2019
Eva Maria Ocherbauer - ONE FINE DAY SOON


Eva Maria Ocherbauer
ONE FINE DAY SOON

Eröffnung: 22. November, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 23. November 2018 − 19. Jänner 2019


FOTOHOF / Inge-Morath-Platz 1-3 / 5020 Salzburg / Austria

 


Eva Maria Ocherbauer baut ihre fotografischen Bildwelten aus Formen der Natur wie auch aus Gebrauchs- (und Verbrauchs-) gegenständen der Konsumwelt. Das viereckige Foto wird häufig aufgelöst und in die Umrisse des jeweiligen Gegenstandes übersetzt oder ins Dreidimensionale erweitert. So mutieren beispielsweise Kunststoffteile an einem Strand zu monumentalen Objekten, die in ihrer ästhetischen Präsenz das Verhältnis von Bild und Wirklichkeit zur Diskussion stellen. Für Ocherbauer ist die Fotografie ein Mittel, ganz banale Dinge des alltäglichen Lebens zu transformieren und im Bild überraschend schön und gleichzeitig fremd erscheinen zu lassen. Die Dinge werden zu Ikonen ihrer selbst und stellen Fragen nach den Möglichkeiten des Mediums Fotografie.

Die Ausstellung ONE FINE DAY SOON thematisiert die komplexen Beziehungen zwischen der menschlichen Gesellschaft und der Welt der Natur. Aufgebaut als dramatische Inszenierung wird die Galerie zur Bühne, dem Bildmaterial werden diverse Rollen zugewiesen.

          
Gezeigt werden Teile von Kunststoffen die am Elegushi Beach in Lagos ihren temporären Platz gefunden haben, wie sie sich langsam im Sand zersetzen und ins Meer gelangen - natürliche Prozesse, die sich sämtlichen menschlichen Einflüssen entziehen. Dem wird als eine Art Allegorie ein Verschmelzen von Mensch und Natur anhand inszenierter Bilder gegenübergestellt.

Komplettiert wird die Show durch das Screening 4000 daily der FotoFactory.Lagos: authentische Bilder von nigerianischen FotografInnen, die Eva Maria Ocherbauer in Workshops seit vielen Jahren in der Megacity Lagos unterrichtet.

Eva Maria Ocherbauer, *1959 in Graz; lebt und arbeitet in Berlin.

www.ocherbauer.de
www.fotofactorylagos.de

FOTOHOF / Salzburg
Ausstellung
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48
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31.01.2019
Ronald HOFSTÄTTER Wege und Verbindungen

Der Jakobsweg als Verbindung zu Kunst und Literatur!

 

Am 29. November wird die Ausstellung „Wege und Verbindungen“ von Ronald Hofstätter in der SPÖ Bezirksorganisation Ottakring eröffnet. Der Künstler zeigt nicht nur Fotografie und Malerei von seinen Wanderungen, sondern liest auch aus seinen illustrierten Tagebüchern. Eines erscheint neu zur Vernissage.

 

SPÖ Ottakring Bezirksorganisation / Wien
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64
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16.02.2019
Fotoausstellung Donata Wenders "Gestures of light"

„Die zeitliche Entrücktheit der Fotografien von Donata Wenders beruht darauf, dass sie beobachtet und wartet, obwohl die Porträtierten sich ihrer Anwesenheit in der Regel durchaus bewusst sind. Es fehlt jeder Eindruck medienspezifischer oder spekulativer Dokumentation, jede Illusion, als sei die Fotografin gleichsam zufällig zugegen. Es fehlt aber auch jede Spur von einer bewusst gestellten oder arrangierten Darstellung.“ (Mark Gisbourne)


Schärfe und Unschärfe, Schatten und Schleier, Schwarz und Weiß. Dieser klassischen Instrumente bedient sich Donata Wenders in ihrer Fotografie. Jedes Bild trägt eine Geschichte in sich, einen Hintergrund, vielleicht auch ein Geheimnis. Und das Licht, das in ihren Fotografien die Dunkelheit durchbricht, ist von einem Stilelement zu einem wesentlichen Protagonisten geworden, sagt die Fotografin selbst. Ihre Bilder loten die Grenzen und Übergänge zwischen Malerei und Fotografie aus.

 

Donata Wenders wurde 1965 in Berlin geboren. Sie studierte Film und Theater in Berlin und Stuttgart, arbeitete als Kamera-Assistentin und drehte Spiel- und Dokumentarfilme. Seit 1995 widmet sie sich ausschließlich der Fotografie.

 

2006 brachte Wenders ihr erstes Buch „Island of Silence“ heraus. Gemeinsam mit ihrem Mann Wim Wenders veröffentlichte sie im Laufe der Jahre weitere Bücher wie PINA - Der Film und die Tänzer, Don’t Come Knocking, The Buena Vista Social Club. Ihre Fotos erscheinen in internationalen Zeitungen und Zeitschriften wie Egoiste, The New York Times, Vogue und The Rolling Stone. Zudem wirkt sie als Setfotografin an den Filmen ihres Mannes mit.

 

Bislang waren die Arbeiten von Donata Wenders unter anderem in Berlin, Hamburg, München, in Norwegen, Frankreich, Südkorea, in den Niederlanden, der Schweiz und in Italien zu sehen.

 

Öffnungszeiten: Mitwoch bis Freitag von 14.00 bis 17.00 und Samstag von 11.00 bis 15.00 und auf Anfrage

Atelier Jungwirth / Graz
Ausstellung
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65
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17.02.2019
Anna Reisenbichler. Anna & Anna

Bezugnehmend auf die britische Botanikerin und Künstlerin Anna Atkins (1799–1871) befasst sich Anna Reisenbichler in Anna & Anna mit dem Realitätsgehalt von Naturabbildungen. Anna & Anna reflektiert Kontextrelevanz und Verlässlichkeit von Fakten sowie die Objektivität von Wissensvisualisierung.

Ein wesentlicher Faktor von Anna & Anna ist die mediale Übersetzung und inhaltliche Verschränkung von Information: Die großformatigen Cyanotypien sind nicht im fotografischen Prozess entstanden, sondern in langsamer, langwieriger Handarbeit mit Farbstift. Ein Teil der dokumentierten Dinge wird in Sammlungskästen verwahrt, die Zusammenstellung scheint jedoch keiner nachvollziehbaren Logik zu folgen. Die Buchobjekte verweisen formal auf Atkins’ Bücher, inhaltlich bleiben sie hingegen vieldeutig und mittels Textelementen persönlich. (Text: Anna Reisenbichler)

Der Künstlerin ist ein umfassender Hauptbeitrag in EIKON #104 gewidmet.

Anna Reisenbichler
ist bildende Künstlerin und Kunsthistorikerin. Sie beschäftigt sich mit Prozessen der Informationsgenerierung, deren Dokumentation, Visualisierung und Faktizität; ihr besonderes Interesse gilt der Relation von individuell-biografischem und kollektivem Wissen sowie dem Verhältnis von Text und Bild.

 

Foto © Anna Reisenbichler, Cyanotypie #8, 2017

EIKON Schaufenster / Wien
Ausstellung