Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
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26.09.2016
„art this way“ Robert Zahornicky

Ich denke an Signale aus dem Kosmos, durch das Hintergrundrauschen möglicherweise eingeschränkt, in denen Botschaften verborgen sein können.“ Robert Zahornicky

2014 erhielt er den Würdigungspreis für Medienkunst des Landes Niederösterreich für künstlerische Fotografie verliehen.

Thematischer Schwerpunkt des Werks von Robert Zahornicky ist die vielfältige Flora, die Landschaft Niederösterreichs ebenso wie die urbane Zentren. Dabei hinterlassen Wachstum und Veränderung ihre Spuren im fotografischen Oeuvre des niederösterreichischen Fotokünstlers.

Ab Mitte der 1990er Jahre entstand der Zyklus „Wildnis", indem Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstudien vor optisch reduziertem weißem Hintergrund gezeigt werden. Für die Arbeiten der Serie „Shredder" zerkleinerte er alle Arten von Schriften, danach fotografierte er die Resultate und formte sie zu ziegelartigen, komprimierten „Gedächtnisobjekten, in denen der Mensch sich vor dem Vergessen verbirgt", wie der Künstler es selbst treffend formuliert. In all seinen Arbeiten schärft Robert Zahornicky
unsere Sehgewohnheiten und führt diese an den Rand ihrer Möglichkeiten.

 
ecolounge, Palais Niederösterreich / Wien
Ausstellung
26.09.2016
"Schlechte Nachrichten Tag für Tag Wie populistisch ist der Bildjournalismus?"

Moderation: Irene Brickner (der Standard)

Es diskutieren:

Petra Bernhardt 
Lektorin am Institut für Politikwissenschaft / Visual Studies in den Sozialwissenschaften, Universität Wien

Christian Fischer
Fotograf, Preisträger bei “Objektiv 2015 - Pressefotos des Jahres″

Katharina Schell
Leitung Ressort Innenpolitik der APA

Ruth Wodak
Em. Professor, Lancaster University/Universität Wien


Journalistisch genutzte Fotos reduzieren die Komplexität der Ereignisse, über die sie berichten: Sie brechen sie auf einen einzelnen stellvertretenden Moment herunter. An die Betrachter appellieren sie auf einer eher emotionalen denn auf einer rationalen Ebene. Das Pointierte erhält den Vorzug vor der Differenzierung, der Effekt vor der Reflexion.
Wie der Populismus, der sich auf das Schüren von Ängsten versteht, scheint auch das beim World Press Photo Award immer wiederkehrende Themenspektrum des Bildjournalismus – Krieg, Verwüstung und Leid – geeignet, ein Gefühl permanenter akuter Bedrohung hervorzurufen. Betreibt der Bildjournalismus also gleichsam unwillkürlich das Geschäft der Populisten? Ist Vereinfachung bereits Populismus? Nach welchen Kriterien werden Fotos ausgewählt und wie sieht eine differenzierte Bildberichterstattung aus? Und wie bedienen sich populistische Kampagnen der Bilder?
Diesen Fragen nachgehend wird sich die diesjährige Podiumsdiskussion mit Bildern vor dem Hintergrund des nicht nur in Europa erstarkenden politischen Populismus nationalistischer Prägung auseinandersetzen.

WestLicht | Schauplatz für Fotografie / Wien
Vortrag
Ausstellung
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28.09.2016
"SCHAUKUNST" Lukas Beck

Beschäftigung mit der Photographie ab Beginn der Oberstufe, BRG 1 Schottenbastei. Nach der Matura gleichzeitiges Photographieren und Studium der Ethnologie und Geschichte an der Universität Wien Schwerpunkt: historische und fremde Sehgewohnheiten.

1993 erscheint der Bildband "Kurt Ostbahn und die Chefpartie", ab da als freischaffender Künstler tätig.

1995 Ausstellung "AugenBlick", NÖ. Donaufestival.

Portraits, Plakate, cd- und Buchcovers für Künstler wie Kent Nagano, Angelika Kirchschlager, Josef Hader, Dennis Hopper, Hans Söllner, Ice-T, Donna Leon, Wolf Haas, Wiener Philharmoniker, Andreas Vitasek, ...

 
Fotogalerie Feuerbachl / Neunkirchen
Ausstellung
29.09.2016
EMOTIONAL ROOM | Männeraktfotografie

| EMOTIONAL ROOM | eine emotionale Vernissage

Eröffnung: 29.9.2016 | 19h - 24h | 1090 Wien, Liechtensteinstrasse 63
12 Männer zeigen „nackte Emotion“
Eine Hotelsuite | Emotional Room | bildet den Rahmen für die emotionalen Zustände der männlichen AKTeure. Gefühle zu zeigen, bedeutet sich für die BetrachterIn angreifbar - im wahrsten Sinne des Wortes - nackt - zu machen.
Zwölf Männer visualisieren Geschichten, die positive wie auch negative Emotionen nachvollziehbar machen - von Liebe bis Verzweiflung. Stories, die hinter geschlossenen Hotelzimmern so weltweit geschehen könnten...

Sie finden das Event auch auf facebook > medwed-people...join us!

[um Anmeldung wird gebeten > studio[at]medwed-people.com ]

Fotostudio medwed-people / Wien
EVENT
29.09.2016
Radikale Veränderungen.
Die Banater Besitzungen der Staats-Eisenbahn-Gesellschaft in der Fotografie

 

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Im Rahmen der Ausstellung findet eine Vortragsreihestatt mit Manuela Fellner-Feldhaus (Historisches Archiv Krupp, Essen) und Martin Keckeis (Photoinstitut Bonartes).

Wir ersuchen um Ihre Anmeldung für die Veranstaltungen, da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht: +43-1-236 02 93-40 oderinfo@bonartes.org

 
Photoinstitut Bonartes / Wien
Vortrag
Ausstellung
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30.09.2016
Georgia Creimer und Thomas Reinhold: liquid : morph

Von der Werkgenese her vollkommen verschieden, ergeben sich in der Ausstellung überraschende Schnittstellen in der Arbeit von Georgia Creimer und Thomas Reinhold. Das Interesse beider Künstler an liquiden und amorphen Formen illustriert auch der Ausstellungstitel liquid:morph.


Thomas Reinhold entwickelt auf der Leinwand eine eigene Welt, in der er versucht, mit den Möglichkeiten der Kunst dem Ursprung jeglicher Gestaltung auf den Grund zu gehen. Seine meist großformatigen Tafelbilder entstehen im Prozess des steten Überprüfens bildnerischer Möglichkeiten. 


Auch in der Arbeit von Georgia Creimer spielt das Zufällige, nicht Vorhersehbare eine Rolle. Die körperhaften, geheimnisvollen Formen, die sich in den Bildern und Gouachen der Künstlerin finden, entwickelt sie aus „halbblinden Zeichnungen“ mit geschlossenen Augen, die danach zur Form vervollständigt werden. Aus der verinnerlichten, intuitiven, freien Gestik entstehen amorphe Gebilde. 

Art Room Würth  / Böheimkirchen
Ausstellung
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6
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01.10.2016
Erich Lessing: Retrospektive 60 Jahre ungarischer Volksaufstand

So viel ist sicher. Sie müssen schon aufstehen, um was zu sehen, und, viel wichtiger, um gesehen zu werden. Um das ging es auch vor 60 Jahren beim Volksaufstand in Ungarn und geht es noch immer jetzt bei den Photographien »Retrospektive 60 Jahre ungarischer Volksaufstand«, einfühlsam und scharf beobachtet und nah gebracht von Erich Lessing. Was es ausmacht und passiert, wenn man aufsteht. Sie brauchen dann den richtigen Abstand zum Aufstand und Anstand. Der Schauspieler Robert Reinagl hilft Ihnen dabei, bei der Eröffnung und seiner Laudatio. Versprochen. Aufstehen bringts.

Burg Schlaining / Stadtschlaining
Ausstellung
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01.10.2016
Zelko Wiener - Zwischen 0 und 1/ Kunst im digitalen Umbruch

Mit Zelko Wiener (1953 - 2006) wird im MUSA eine zentrale Persönlichkeit österreichischer Medienkunst präsentiert. Die Vielseitigkeit seiner konsequenten, experimentellen und poetischen, sowohl immateriellen wie physischen künstlerischen Produktion ist dabei ebenso beeindruckend wie seine Auseinandersetzungen mit dem Männerbild, den Strukturen und Möglichkeiten neuer Technologien und der Interpretier- und Darstellbarkeit gegenwärtiger Kommunikationskultur.

 
 

Die Ausstellung gibt erstmals einen fundierten überblick über sein mehr als dreißigjähriges Schaffen, das durch die postume Aufarbeitung im Zelko Wiener Kunstarchiv in Zusammenarbeit mit dem MUSA nun umfassend kontextualisiert wird.

Zelko Wieners künstlerischer Werdegang begann mit einer Ausbildung für Grafik und Fotografie an der „Graphischen“ in Wien; ab 1974 studierte er ebenda an der Hochschule (heute: Universität) für angewandte Kunst. Seine künstlerische Auseinandersetzung fand in verschiedenen Medien statt, einige Entwicklungen entstanden nach und nach, andere verliefen parallel. Während seiner Ausbildung beschäftigte er sich nicht nur mit Malerei und Grafik, sondern auch mit Metallskulptur und Fotografie. In der Abschlussphase seines Studiums ließ er sich erstmals auf eine Arbeit mit synthetischen Lacken ein, nicht ahnend, dass dies der Beginn einer mehrjährigen Beschäftigung mit einer japanischen Lacktechnik namens „Urushi“ werden sollte. 1978-1982 war er aktiv in Bürgerinitiativen tätig und organisierte öffentliche Kunstaktionen. Anfang der 1980er-Jahre entdeckte er die Dynamik und künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten binärer Medien und elektronischer Netzwerke.

MUSA Startgalerie Artothek  / Wien
Ausstellung
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01.10.2016
Licht II – Lichträume
AKOS CZIGANY (HU), ALEK KAWKA (DE/AT), BRIGITTE KOWANZ (AT), EWALD MAURER (AT), ANDREAS MÜLLER (AT), NINA SCHUIKI (AT) & HELEN ZERU ARAYA (ET), GEROLD TAGWERKER (AT) 

Eröffnung: Montag, 29. August um 19.00 Uhr 
Einführende Worte: Ruth Horak 

Fotografie und Licht gehören so eng zusammen wie Telefon und Ton. Das Licht ist nicht nur eine Voraussetzung für jedes fotografische Bild und entsprechend im Namen des Mediums manifest, sondern auch verantwortlich für entscheidende Entwicklungen rund um die Fotografie. Licht war und ist aber nie nur Voraussetzung für das Fotografieren, sondern immer auch eine Herausforderung. Und gerade im künstlerischen Bereich, wo oft auf die Bedingungen des verwendeten Mediums Bezug genommen wird, ist das Licht eine jener vielseitigen Komponenten der Fotografie, die zur Reflexion anregt. Im diesjährigen Schwerpunkt der Fotogalerie Wien steht das Licht einmal mehr als Akteur im Mittelpunkt: In den drei Ausstellungen Lichtexperimente, Lichträume und Lichtqualitäten spielt es sowohl eine ideelle als auch formgebende Rolle: das Licht als Phänomen, als Kontrast zur Dunkelheit, als Thema und Motiv, sein Einfluss und seine unmittelbaren Auswirkungen auf das Dargestellte und die verwendeten Materialien. Wie kann das Licht festgehalten und sichtbar gemacht werden, wie im Raum installiert, von welchen Lichtqualitäten, -quellen oder -temperaturen sprechen wir, und wie subjektiv ist unsere Wahrnehmung im Vergleich zu dem, was die Apparate aufzeichnen? 

Im zweiten Teil der Trilogie Licht liegt der Fokus auf den Lichträumen. Ähnlich wie Gilles Deleuze es für die Bewegung im filmischen Bildfeld beschrieben hat, sind die Lichträume als „Auffangvorrichtungen“ zu verstehen, in welchen das Licht nicht nur frei agieren und sich entfalten kann, sondern auch Begrenzung und Halt findet. Sichtbar werden die Lichträume, wenn Materialien auf das Licht reagieren, Schatten wandern, wenn das Licht von schmalen Lichthöfen eingeengt oder von Spiegeln unendlich fortgesetzt wird, wenn dichter Rauch das Licht streut oder Insekten das Licht durch den Raum tragen. Künstliche Lichtquellen erzeugen dabei überschaubare, lokale Sichtfelder, während das weitschweifende natürliche Licht von architektonischen Räumen eingefangen wird. In den installativen Beiträgen wird auch der Ausstellungsraum als ein weiterer, über den Bildraum der Fotografie hinausreichender Lichtraum mit einbezogen. 
 
 
 
Fotogalerie Wien  / Wien
Ausstellung
01.10.2016
LEICA SHOP FLOHMARKT

Es ist wieder Zeit! Am 1. Oktober veranstalten wir anlässlich des Jubiläums '25 Jahre Leica Shop' erneut den beliebten Foto-Flohmarkt im Innenhof des Leica Shops. Zum Verkauf werden Kameras, Objektive, Blitzgeräte, Stative, Studio- und Dunkelkammerausrüstung und Zubehör, sowie Filter, Bilderrahmen, Fotobücher und Ausstellungs-Plakate angeboten – und das Ganze zu Schnäppchenpreisen ab € 1,-.

Leica Shop  / Wien
EVENT
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02.10.2016
Kay Walkowiak. Forms in Time

ANGEWANDTE KUNST. HEUTE 

In seiner für das MAK entwickelten Einzelausstellung Forms in Time nähert sich der Künstler Kay Walkowiak der Frage nach der Zeitlosigkeit und narrativen Fassbarkeit von Form anhand der unterschiedlichen kulturgeschichtlichen Geisteshaltungen des „Ostens“ und des „Westens“ an. „Der Wanderer lässt deshalb keine Spur zurück, weil er mit dem Wandern der Dinge Schritt hält“, kommentiert der Philosoph Byung-Chul Han ein altes chinesisches Sprichwort und verweist damit auf eine fernöstliche Tradition der Beziehung zu Form, die sich – im Gegensatz zur vorrangig als Substanz gedachten Form westlicher Prägung – am real Abwesenden orientiert. In einer vielschichtigen Zusammenstellung von neuen Arbeiten lotet Walkowiak den historisch und soziokulturell geprägten Umgang mit Form aus und hinterfragt deren funktionale Setzung als Projektionsfläche zeitloser Utopien. 


KÜNSTLERGESPRÄCH 
mit der Kuratorin in der Ausstellung 
Di, 3.5.2016, 18:00 Uhr 
Sa, 24.9.2016, 16:00 Uhr (im Rahmen der Vienna Contemporary 2016) 

MAK  / Wien
Ausstellung
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02.10.2016
Istanbul Photo Awards

Der internationale Pressefotowettbewerb "Istanbul Photo Awards" wird jährlich von der Anadolu Agency organisiert. Die Bilder des Jahres 2015 gibt es nun Ende September im Rahmen einer Ausstellung auch in Wien zu sehen. Lassen Sie sich von den ausdrucksstarken Fotos mit auf eine unvergessliche Reise nehmen. Es werden 40 Werke gezeigt, ausgewählt von einer namhaften, internationalen Jury, die u.a. den Anadolu Agency Chefredakteur für visuelle News Ahmet Sel, Getty Images Executive Georges De Keerle sowie Bildchef der französischen Zeitung Le Monde Nicolas Jimenez zu ihren Mitgliedern zählt. Diese Bilder „werden für viele Jahre Teil unserer kollektiven Erinnerung bleiben“, so der Jury-Vorsitzende und Direktor des Shanghai Center of Photography Liu Heung Shing.

MQ - MuseumsQuartier Wien - Ovalhalle / Wien
Ausstellung
04.10.2016
FS1 - TESTBILD
Palais Breuner / Wien
Auktion
05.10.2016
Omnipräsenter Fotomane – Martin Parr

Vortrag von Hans-Michael Koetzle

 
KunstHausWien  / Wien
Vortrag
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10
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05.10.2016
Sichtbar Verdecktes. Über Hüllen im Alltag

„Was verdeckt, was verborgen wird, kann entdeckt, kann offenbart werden. Nicht nur wer in Schleiern verhüllt ist, kann Hüllen fallen lassen. Und wer sich entkleidet, muss sich nicht unbedingt entblößen. Nur neun Farbfotografien braucht Niedermeyer um auf eine Gesamtheit zu verweisen, deren Teile wie Yin und Yang untrennbar aufeinander bezogen sind. Damit stellt er Fragen, die die Menschheit beschäftigen. Wie schön, dass einer einmal keine Antworten hat.“

– Ernst Schmiederer


SICHTBAR VERDECKTES
Über Hüllen im Alltag
Fotografien von Ronnie Niedermeyer

ADRESSE: Wien 7., Westbahnstraße 27–29
DAUER: 22. September – 5. Oktober 2016
ÖFFNUNGSZEITEN: Montag–Samstag, 10:00–18:00

VERNISSAGE: Mittwoch 21. September 2016, 19:00
Mit einer Einführung von Alfred Weidinger (Belvedere)

ZWIEGESPRÄCH: Donnerstag 29. September 2016, 19:00
Mit Barbara Staudinger (Kuratorin „Chapeau!“, Wien Museum)

Herr Leutner / Wien
Ausstellung
06.10.2016
»Zeugnisse rasthloser Thätigkeit«
Die Zusammenarbeit von Ingenieur und Fotograf in der Pionierzeit der Eisenbahn 

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Im Rahmen der Ausstellung finden weitere Vorträge stattvon Manuela Fellner-Feldhaus (Historisches Archiv Krupp, Essen) und Monika Faber (Photoinstitut Bonartes).

Wir ersuchen um Ihre Anmeldung für die Veranstaltungen, da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht: +43-1-236 02 93-40 oderinfo@bonartes.org

Photoinstitut Bonartes / Wien
Vortrag
Ausstellung
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14
Tag(e) bis zum
09.10.2016
Poesie der Veränderung

Dem poetischen Potenzial in Zeiten des Wandels widmet sich die neue Präsentation der Sammlungen am Museum der Moderne Salzburg. Eigens für die Ausstellung produziert wird eine aktuelle Version von Hans Haackes World Poll, einer Besucherbefragung, die im vergangenen Jahr auf der Biennale di Venezia zu sehen war und für Salzburg überarbeitet wird.

 

Mit Poesie der Veränderung wird in Partnerschaft mit der Generali Foundation, dem Dauerleihgeber und Sponsor der Ausstellungsebene Mönchsberg [2], eine neue thematische Präsentation aus den Sammlungen des Museum der Moderne Salzburg gezeigt. Die Ausstellung widmet sich mit über sechzig Werken dem poetischen Potenzial, das die knapp dreißig Künstlerinnen und Künstler in gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Veränderungsprozessen entdecken.

Die neue Sammlungspräsentation verweist damit auf die poetischen Momente konzeptueller Werke, denen bis heute – oft unberechtigterweise – ästhetische oder bildreiche Eigenschaften abgesprochen werden. In den ausgewählten Arbeiten reagieren die Künstlerinnen und Künstler sowohl auf Prozesse der Veränderung, die Modifikationen unseres unmittelbaren Lebensraums, Verschiebungen der eigenen Identität und Neuerungen innerhalb der Kunstgeschichte betreffen, als auch auf Änderungsvorschläge im Hinblick auf eine alternative Zukunft.

Museum der Moderne Salzburg Mönchsberg  / Salzburg
Ausstellung
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15
Tag(e) bis zum
10.10.2016
memory of feelings

Memory of feelings



Ein Memory Spiel aus Fotos und spürbaren Texten aus Plusterstift als Projekt von crackthefiresister und Visionenhändler Maximilian Rosenberger.



Die Fotoserie von Visionenhändler Maximilian Rosenberger entstand zufällig und unvorbereitet mit crackthefiresister vor der Linse. Ein Lichterkranz spiegelt sich in den Augen, die Fotos zeigen unterschiedliche Emotionen durch Mimik und Gestik.

 

Welcher Text passt zu welchem Foto? Können Worte und Darstellungen auf Fotos Ähnliches aussagen und was macht die Zuordnung möglich?

 

Eine Frage der Art und Weise, wie man Bilder und Text interpretiert.

 

Spielanleitung:

Die verdeckten Karten umdrehen und den passenden Text zum Foto finden.

 

Das Projekt wird im Rahmen der Ausstellugn "only words?" von crackthefiresister in der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung ausgestellt.

 

Idee, Model, Text und Textgestaltung auf den Spielkarten: crackthefiresister

Fotograf, Designer Lichtkranz und Spielkartenanfertigung: Visionenhändler

Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung / Klosterneuburg
Ausstellung
13.10.2016
»Die Bilder sind nicht teuer und ich werde Quantitäten davon machen lassen!«

Vortrag von Manuela Fellner-Feldhaus (Historisches Archiv Krupp, Essen)

 

Photoinstitut Bonartes  / Wien
Vortrag
Ausstellung
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14.10.2016
Bildpolitik der Ingenieure: Fotokampagnen der k. k. privilegierten österreichisc

Nur wenige Jahrzehnte nach ihrer Erfindung spielte die Fotografie bereits eine zentrale Rolle bei der Dokumentation technischen Fortschritts. Vor allem im Kontext der Pionierleistungen des Eisenbahnbaus setzten Ingenieure und ihre Auftraggeber das innovative Medium ein, um Konstruktionen wie Brücken, Bahnhöfe oder Fabriken, aber auch Lokomotiven und ganze Bahnstrecken visuell überzeugend in Szene zu setzen.


Die Aktivitäten der k. k. privilegierten österreichischen Staats-Eisenbahn-Gesellschaft reichten von ersten Produktfotografien bis zur umfassenden Dokumentation eines von Finanzinvestoren getragenen industriellen Großprojekts: 1855 aus kaiserlichem Besitz erworben, entwickelte sich das Bergbaugebiet im Banat unter der Ägide der Staats-Eisenbahn-Gesellschaft kurzfristig zu einer der avanciertesten und profitabelsten Industrieregionen Europas. Die Fotoalben für die Aktionäre machen die dadurch ausgelösten strukturellen und sozialen Umbrüche greifbar.

Kurator: Martin Keckeis

Photoinstitut Bonartes / Wien
Ausstellung
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21
Tag(e) bis zum
16.10.2016
WORLD PRESS PHOTO 16

Seit 1955 schreibt die World Press Photo Foundation, eine unabhängige Plattform des Fotojournalismus mit Sitz in Amsterdam, den World Press Photo Contest aus. Eine jährlich wechselnde Jury beurteilt die Einsendungen von FotografInnen aus aller Welt. Das Ergebnis des renommierten Wettbewerbs, das jeweils als Wanderausstellung um den Globus tourt, gilt als wichtigste Leistungsschau der internationalen Pressefotografie. 

Eines der zentralen Themen der diesjährigen Ausgabe ist der andauernde Konflikt in Syrien und seine Folgen. Als World Press Photo des Jahres kürte die Jury ein Bild des australischen Fotografen Warren Richardson. Die im vergangenen Sommer entstandene Aufnahme zeigt Flüchtende in der Nähe von Röszke, kurz vor der Abriegelung der serbisch-ungarischen Grenze. Insgesamt wurden 42 FotografInnen aus 21 Ländern in acht Kategorien ausgezeichnet. Beworben hatten sich fast 6.000 KandidatInnen mit über 80.000 Fotografien. 

Mit Christian Walgram belegte erstmals ein Österreicher den ersten Platz in der Kategorie Sport. Der Steirer erhielt die begehrte Auszeichnung für seine spektakuläre Aufnahme des Sturzes des tschechischen Skirennläufers Ondrej Bank bei den Alpinen Skiweltmeisterschaften in Beaver Creek.

Passend zum fünfzehnjährigen Jubiläum von WestLicht ist das Fotomuseum bereits zum fünfzehnten Mal in Folge Schauplatz der World Press Photo Ausstellung. 2015 zog das Event rund 23.000 BesucherInnen in die Westbahnstraße. Die prämierten Einzelbilder und Fotoserien lassen als Ikonen der Zeitgeschichte das vergangene Jahr Revue passieren und zeigen auf eindringliche Weise Ereignisse aus den Bereichen Politik, Kultur, Sport und Natur.

 

WestLicht | Schauplatz für Fotografie / Wien
Ausstellung
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22
Tag(e) bis zum
17.10.2016
„Fotografische Schöpfungen“ des Fotokünstlers aus El Salvador RENÈ R. MINA

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung am 15. September 2016 ab 19 Uhr

„Fotografische Schöpfungen“ des Fotokünstlers aus El Salvador RENÈ R. MINA

Zur Eröffnung spricht Prof. Midas FORRER

Es ist uns eine Ehre, den Botschafter von El Salvador, Hrn. Mag. Ramiro RECINOS auch begrüßen zu dürfen. 

Wir freuen uns auf einen spannenden und schönen Abend!

ZEBRA ZENTRUM FÜR KLASSISCHE UND MODERNE FOTOGRAFIE / Wien
Ausstellung
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25
Tag(e) bis zum
20.10.2016
Stars of David. Der Sound des 20. Jahrhunderts

Barbra Streisand, Bob Dylan, Billy Joel, Neil Diamond, Amy Winehouse, Paul Simon, Leonard Cohen, Lou Reed oder Matisyahu, das sind nur einige Namen von Künstlerinnern und Künstlern, die Musikgeschichte geschrieben haben. Die „heimliche“ Hymne der USA, „God Bless America“, aber auch „White Christmas“ stammen von Irving Berlin, einem Sohn jüdischer Einwanderer aus Weißrussland. Jüdische Musikerinnen und Musiker prägten das Musik-Business des 20. und 21. Jahrhundert und leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Unterhaltungskultur. „Stars of David“ thematisiert unterschiedliche Genres, porträtiert wesentliche Exponenten und geht zurück bis in die Zeit der k.u.k.-Monarchie, wo wesentliche Wurzeln dieser (Musik-) Geschichte zu finden sind.

Am Beginn des 20. Jahrhunderts gab es eine wechselseitige Beeinflussung der Unterhaltungsmusik in den USA und in Europa: Die europäischen Immigranten brachten ihre musikalischen Traditionen nach Amerika und die amerikanische Musik fand Eingang in die europäische Unterhaltungskultur. Erst durch die Emigration vieler jüdischer KünstlerInnen aus Europa in der Zeit des Nationalsozialismus hat sich nach 1945 die kreative Innovation eindeutig in den angloamerikanischen Raum verschoben, da die meisten in Hollywood erfolgreichen Emigranten nicht nach Europa zurückkehrten. Ihre Musik ist wieder nach Europa zurückgekehrt – alle Genres vom Musical, über die Filmmusik bis hin zu Jazz, Rock und Pop sind heute internationale Kategorien.

Die Ausstellung zeigt dies anhand der wichtigsten Komponisten und Interpreten: Musical-Komponisten von George Gershwin über Jerome Kern bis zu Leonard Bernstein und Stephen Sondheim, landeten Kassenschlager am Broadway oder in Hollywood und schufen Klassiker der Filmmusik, viele wurden mit Oscars, Grammys ausgezeichnet. Vor allem im Jazz avancierten jüdische Musiker wie Benny Goodman, Artie Shaw, Stan Getz oder John Zorn zu Szene-Ikonen. In Rock und Pop, in Punk und Rap stachen Gruppen wie Kiss, die Ramones und die Beastie Boys hervor. Neben den internationalen Stars werden die israelische, französische und Wiener Szene beleuchtet: Von Serge Gainsbourg bis hin zu den Sabres um Edek Bartz, Geduldig und Thiman oder Arik und Timna Brauer.

Kuratoren: Marcus G. Patka, Alfred Stalzer

 

Mit der Eintrittskarte des Museums erhalten Sie ermäßigte Tickets für folgende Veranstaltungen im Porgy & Bess:
Sonntag, 01. Mai Roberto Rodriguez Cuarteto Masada  plays the music of John Zorn
Montag, 09. Mai Kurt Rosenwinkel Trio
Samstag, 14. Mai Omer Klein Trio
 

Jüdisches Museum Wien Dorotheergasse / Wien
Ausstellung
27.10.2016
Magnum Photos

Geschichte, Gegenwart und Zukunft der legendären Fotoagentur
Vortrag von Andréa Holzherr, Global Exhibitions Director Magnum Photos

KunstHausWien  / Wien
Vortrag
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34
Tag(e) bis zum
29.10.2016
ABANDONED | Fotografien von F.G.Messenbaeck

Bilder wie aus vergangenen Zeiten. Eine Stadt im nordöstlichen Kalifornien, blühend zur Goldgräberzeit, damals 10.000 Einwohner, 65 Bars, gut gestellte Bürger am westlichen Ende der Stadt, Bordelle am östlichen. Laut war das Gestampfe der Erzmühle weithin zu hören, Gestein wurde zermalen, um Gold auszuwaschen. In den 1930er Jahren verließen die letzten die letzen Bewohner die Stadt, ließen alles zurück, was heute von Staub zugedeckt in den Häusern (durch Fensterscheiben) zu sehen ist. Um die Patina nicht zu stören, ist Fotografieren in den Häusern nur mit Sondergenehmigung und unter Aufsicht erlaubt. 

 

Franz G. Messenbäck lebt und arbeitet als Fotograf und Chirurg in Bischofshofen, Salzburg. Seiner Ansicht nach ergänzen sich die beiden Professionen hervorragend. Die Präzision des chirurgischen Vorgehens beeinflusst die Fotografie, das ästhetische Empfindungsvermögen der Fotografie bringt Vorteile für die Chirurgie. Franz G. Messenbäck begann bereits während seines Studiums der Medizin an der Universität Wien mit dem Fotografieren, seine ersten Erfahrungen in der Dunkelkammer machte er 1985. Seit 2008 fotografiert er ausschließlich digital. Seit 2009 ist Franz G. Messenbäck als Berufsfotograf tätig. Sein Interesse gilt dabei der Landschaftsfotografie, er betreibt auch ein kleines, aber feines Porträtstudio in Bischofshofen. Er unternimmt viele Reisen, meist in den amerikanischen Westen und nach Nordeuropa, wo er jene einsamen Landschaften voller Strukturen und Abstraktionen vorfindet, die ihn ganz besonders ansprechen. Diese Impressionen voller Ruhe und Ausgeglichenheit stellen einen willkommenen Kontrapunkt zu seiner chirurgischen Arbeit dar.

 

Im Jahre 2013 erhielt Franz G. Messenbäck den prestigeträchtigen Master QEP (Master Qualified European Photographer), der von der Federation of European Professional Photographers (FEP) verliehen wird. Zudem ist er zertifizierter Fotograf beim Bund Professioneller Portätfotografen (Deutschland)

 

ZENTRUM FOTOGRAFIE | GALERIE WERFEN / Werfen
Ausstellung
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Tag(e) bis zum
30.10.2016
Land/Leute

Ob als stimmungsvolle Kunstfotografie oder im gesellschaftspolitischen Kontext, ob zur wissenschaftlichen Dokumentation oder als idealisierte Heimatfotografie – Landschaften und ihre BewohnerInnen stehen seit jeher im Fokus zahlreicher Fotografinnen und Fotografen. Die zweite Sammlungspräsentation der Fotosammlung der Albertina widmet sich diesem spannenden sowie vielseitigen Thema: Über 100 Meisterwerke geben einen Überblick über zentrale Strömungen der Fotogeschichte und spannen den Bogen von namhaften KünstlerInnen des 19. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Positionen. 

Vertretene Fotografinnen und Fotografen: 
Fratelli Alinari | James Anderson | Wilhelm Angerer | Peter Paul Atzwanger | Adolphe Braun | Wilhelm Burger | Heinz Cibulka | Franz Duschek | William Eggleston | Seiichi Furuya | John H. Gear | Jitka Hanzlová | Gustav Jägermayer | Franz Knebel | Rudolf Koppitz | Paul Kranzler | Heinrich Kühn | Joel Meyerowitz | Boris Mikhailov | Lisette Model | Henry Peach Robinson | Stephen Shore | Giorgio Sommer | Joel Sternfeld | Wilhelm von Gloeden | Raimund Baron Stillfried von Rathenitz | Ferenc Veress | Hans Watzek | Mario Wiberal | Hans Graf Wilczek und Wilhelm Burger | Manfred Willmann

Albertina  / Wien
Ausstellung
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30.10.2016
Inspiration Fotografie. Von Makart bis Klimt

Unter den Künstlern löste die Erfindung der Fotografie 1839 zugleich Faszination und Schrecken aus: Hatten die Porträtmaler zu Recht Angst vor einem drastischen Rückgang ihres Geschäfts, entdeckten andere rasch die zahlreichen Möglichkeiten, die ihnen das neue Medium eröffnete. Viele Maler lernten, selbst mit der Kamera umzugehen, oder beschäftigten Berufsfotografen. Auf Reisen, im Atelier und im Kunstunterricht wurde unermüdlich fotografiert, was Lichtbilder hervorbrachte, die sich von den Konventionen weit entfernten. 
Die Ausstellung eröffnet ein Thema, das an ein Tabu rührt – war es den Zeitgenossen sehr wohl bekannt gewesen, dass Maler von Hans Makart bis zu Gustav Klimts Künstler-Compagnie eine ausgesprochene Vorliebe für die Fotografie hatten, redete man nach 1900 nicht mehr offen darüber. Der spielerische und kreative Umgang mit dem Medium ging genau zu dem Zeitpunkt verloren, als die Wiener Secession erstmals Lichtbilder als eigenständige Kunstwerke ausstellte.

Unteres Belvedere  / Wien
Ausstellung
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30.10.2016
Edson Chagas - Found Not Taken

Chagas‘ mit dem Goldenen Löwen der Venedig-Biennale ausgezeichnete Fotoserie Found Not Taken zeigt minimalistisch abstrakte Kompositionen weggeworfener Gegenstände in Straßenzügen afrikanischer und europäischer Städte. Spielerisch und poetisch wirken die Objekte, die Chagas ihrem ursprünglichen Kontext entnimmt und vor Hausfassaden und Mauern als skulpturale Bildzeichen, belebt von der Stadt um sie herum, neu arrangiert. Das Projekt resultiert aus Chagas’ Interesse an urbanen Lebensräumen und ist zugleich eine Reflektion über die verdeckte Seite der Warenwelt: Found Not Taken erzählt vom Konsumverhalten einer Gesellschaft, die durch ihren Abfall und den plötzlichen Wertverlust von Dingen charakterisiert ist. In einer Art „künstlerischen Recyclings“ bekommen die Gegenstände, die durch den Warenkreislauf schon als wertlos eingestuft wurden, einen neuen Wert und werden – in Form von Bildern – abermals konsumiert.

Kuratiert von Sophie Haslinger

KunstHausWien Galerie / Wien
Ausstellung
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30.10.2016
NOW AND TOMORROW

Die Ausstellung „Detached“ analysiert Mechanismen der Reproduktion als zentrales Phänomen des Kapitalismus. Die Collage als Medium adressiert aktuelle Fragen zur Massenproduktion und den damit einhergehenden Verlust von (künstlerischer) Originalität. NOW AND TOMORROW untersuchen in ihren Collagen die medienimmanente De- und Rekontextualisierung von Objekten und begeben sich auf die Suche nach der verlorenen Einzigartigkeit des Objekts. Im EIKON Schaufenster entsteht so eine ortspezifische Installation, die den Betrachter/die Betrachterin vom übersättigten Alltagsumfeld trennt und gleichzeitig einlädt, einen neuen Blick auf die Beziehung zwischen uns selbst und die Gegenstände, die uns täglich umgeben, zu werfen.

NOW AND TOMORROW ist ein künstlerisches Duo, das 2014 von Sergei Sviatchenko und Noriko Okaku gegründet wurde. Seit einem Besuch Norikos 2010 in Dänemark arbeiten beide als NOW AND TOMORROW in den vielfältigen Möglichkeiten des Mediums Collage.

EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
36
Tag(e) bis zum
31.10.2016
IM FOKUS. HÖHEPUNKTE AUS DER SAMMLUNG FRANK

Die Sonderausstellung „Im Fokus“ greift besondere fotografische Highlights der Sammlung Frank heraus und versucht dadurch Sammlungsstrategien zu visualisieren. Dabei entsteht ein thematischer Querschnitt, der vielfältige Genres aus der ca. 15.000 Bilder umfassenden Kollektion exemplarisch vereint. Speziell das Thema Porträt ist dabei in unzähligen Visit- und Kabinettkarten der fotografischen Frühzeit vertreten. Explizit künstlerische Ansätze verfolgen H.C. Kosel oder Madame d’Ora, die ihre Porträt- und Modeaufnahmen mit besonderen Lichtakzenten gestalten.
Weitere wichtige Bereiche der Sammlung stellen die frühen Reise- und Landschaftsfotografien, sowie Architekturaufnahmen dar, vertreten durch Fotografen wie Andreas Groll, Würthle & Sohn oder Rudolf Lechner. Mit noch sehr aufwendigen Techniken entstanden dabei überaus beeindruckende Lichtbilder unter schwierigsten Bedingungen. Ein letzter Bereich der Ausstellung widmet sich der aufkeimenden Privatfotografie im ausgehenden 19. Jahrhundert. Dabei stehen Schnappschüsse unbedarfter Knipser den formvollendeten Kompositionen künstlerisch ambitionierter Amateurfotografen gegenüber.

Photomuseum Bad Ischl / Bad Ischl
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37
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01.11.2016
Friedrich Baumhakl - Bäckermeister und Fotograf

Bilder aus den 1930er Jahren.

 

Der Orther Bäckermeister Friedrich Baumhakl war auch ambitionierter Fotograf. Er hielt den Lebensrhythmus der damaligen Zeit in bemerkenswerten Bildkompositionen fest.
An regionalen Bräuchen und Arbeitsabläufen, interessierten ihn vor allem dynamische Körperbewegungen, die an Filmstills erinnern – als ob ein “Alltags-Film” vor seinen Augen abläuft. Einzelne seiner Motive sind bereits als große Leuchtbilder im museumORTH zu sehen – mit dieser Ausstellung sollen die Werke als künstlerisches (!) Schaffen NEU entdeckt werden.

Museum Orth  / Orth an der Donau
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38
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02.11.2016
Martin Parr - A Photographic Journey

Martin Parr (*1952) zählt zu den weltweit bekanntesten Fotografen. Der internationale Durchbruch gelang dem „Chronisten unserer Zeit“ Mitte der 1980er-Jahre mit der Serie Last Resort, in der er britische Strandurlaubsszenen fotografierte. Seine „schrecklich schönen Bilder“, haben seither unzählige FotografInnen vor allem im Bereich der Dokumentarfotografie und Street Photography beeinflusst.

Die Ausstellung im KUNST HAUS WIEN ist die erste große Retrospektive des berühmten Magnum-Fotografen in Österreich und gewährt mit dreizehn großen Werkkomplexen einen umfangreichen Einblick in Parrs OEuvre. Speziell für die Ausstellung hat Martin Parr 2015/16 unter dem Titel Cakes and Balls einen neuen Fotozyklus über Wien geschaffen, der sich mit Klischees und Klassikern der österreichischen Hauptstadt beschäftigt. Er besuchte dafür Orte wie den Prater, zahlreiche Wiener Bälle und Kaffeehäuser, eine Kleingartensiedlung und die Patisserie der Konditorei Aida.

Martin Parr lenkt unseren Blick bewusst auf die kuriosen und absurden Seiten des Alltags – auf das Unspektakuläre, Normale, auf jene Randbereiche unseres Alltagslebens, die oft unbeachtet bleiben. Seine Fotografien berichten ungeschönt aus der Mitte unserer Gesellschaft und verweisen, in ihrer ironischen Distanz, immer wieder auch auf die Maßlosigkeit der Konsumgesellschaft. Parrs konstante fotografische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen und ihren Eigenheiten führt ihn an unterschiedlichste Orte, geografisch wie typologisch. Seine Bilderwelten führen uns klassische Tourismusziele ebenso vor Augen wie ländliche Vereinskulturen, Tanzsäle aller Art oder die Ästhetik traditioneller Fotostudios.

Die Serie Cakes and Balls konnte durch die freundliche Unterstützung der Galerie OstLicht realisiert werden.

Kuratorin: Verena Kaspar-Eisert

KUNST HAUS WIEN. Museum Hundertwasser  / Wien
Ausstellung
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56
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20.11.2016
Yasumasa Morimura - One Hundred M's self-portraits

In Zusammenarbeit mit der Luhring Augustine Gallery (NYC) werden ab 30. April in der Sammlung Friedrichshof (Zurndorf) und im STADTRAUM (Wien) Arbeiten des japanischen Künstlers YASUMASA MORIMURA ausgestellt.

 
 

Seit drei Jahrzehnten arbeitet der Künstler bereits als konzeptueller Fotograf und Filmemacher und gilt dabei als einer der bedeutendsten Vertreter der „inszenierten Fotografie“. Durch die Verwendung von Requisiten, Kostümen, Makeup und digitaler Manipulation verwandelt er sich in Sujets des westlichen Kunst- und Kulturkanons.

Durch die Reinszenierung und Neuerfindung von ikonischen Fotografien und Gemälden der Kunstgeschichte fordert er nicht nur den Blick des Betrachters heraus, sondern kommentiert ebenso die komplexe Beziehung Japans in Bezug auf die Absorption und Integration des westlichen Kulturkreises.

Der Schwerpunkt der Ausstellung am Friedrichshof liegt auf MORIMURAS emblematischer Fotoserie One Hundred M’s self-portraits, im STADTRAUM zeigen wir drei repräsentative Beispiele aus der Arbeit Las Meninas renacen de noche. An beiden Orten wird MORIMURAS Video Mishima vorgeführt.

Sammlung Friedrichshof  / Zurndorf
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20.11.2016
Mario García Torres – An Arrival Tale

Der mexikanische Künstler Mario García Torres (geboren 1975 in Monclova, Mexiko) wendet investigative künstlerische Strategien an, um in Archive, Landschaften und Orte eingeschriebene und verborgene Geschichten und Narrative offenzulegen und die Beschaffenheit und Begrenztheit historischer Aufzeichnungen und Objekte aufzuzeigen.

 

Dabei tauchen in seinem Werk verschiedene Erzähltechniken wie fiktive Briefwechsel, Reportage und Icherzählung auf, die Formen der Aneignung, der Wiederaufführung und der Wiederholung des Geschehenen oder dessen innewohnenden Potenzialitäten inszenieren. Die Ausstellung An Arrival Tale in der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary–Augarten (TBA21) löst mit einer konzeptuellen Geste die Arbeiten des Künstlers in der TBA21-Sammlung aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen und Fixierungen und öffnet sie als Sammlung von Erzählungen und künstlerischen Experimenten für neue Einschreibungen. „An Arrival Tale argumentiert anhand meiner Arbeiten aus der TBA21-Sammlung, dass der Raum der Ankunft, dieser Raum in dem man sich selbst neu erfinden kann, ein spannender sein könnte und dass er historisch betrachtet ein Ort des Aufbruches war”, so García Torres.

Thyssen-Bornemisza Art Contemporary  / Wien
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läuft von
25.10.2016
bis zum
30.11.2016
Eyes On - Monat der Fotografie Wien

Eyes On - Monat der Fotografie Wien findet vom 25. Oktober bis 30. November 2016 in über 150 Museen, Galerien, Kulturinstituten und Off-Spaces statt. Neben dem umfangreichen Ausstellungsprogramm umfasst das Angebot auch Talks, Walks, Portfolio Review und Workshops.

Nähere Informationen sind am Infopoint im MUSA erhältlich,  der ab 21. Oktober geöffnet ist.

MUSA Museum Startgalerie Artothek / Wien
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04.12.2016
„Michelangelos Sixtinische Kapelle in Wien“

Die einzigartige Ausstellungs-Sensation gastiert erstmals in Europa. Erleben Sie Micheangelos einzigartige Meisterwerke in Form von 34 farbechten Leinwand-Kunstdrucken „Auge in Auge“ in Originalgröße , so wie sie in dieser Form bisher noch nie zu sehen gewesen sind! Als idealer Ort für Michelangelos Werk wurde die Votiv-Kirche in Wien gewählt. Mit 82m x 28m hat die Votiv-Kirche die doppelte Größe der Sixtinischen Kapelle (40 x 24 M) und bietet den notwenigen sakralen Rahmen für Michelangelos Meisterwerke über die Geschichte der Schöpfung bis zur Sintflut und den Vorvätern Christi. Mit der Wahl der Votivkirche wird auch das in Rom übliche Gedränge (bis zu 2.000 Besuchern gleichzeitig) entfallen und einem ungetrübten Kunstgenuss nichts im Wege stehen.

Die hochwertigen Fotografien der restaurierten Fresken, welche als Vorlage für diese phänomenale Ausstellung dienen, stammen aus dem umfangreichen Bildarchiv von Erich Lessing. Geboren 1923 in Wien, zählt Erich Lessing zu den weltweit bekanntesten und angesehensten Fotografen (seit 1951 Mitglied bei Magnum Photos).

Votivkirche / Wien
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18.12.2016
Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Mehr als 20 Millionen Menschen aus fast ganz Europa mussten während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit im Deutschen Reich oder den besetzten Ländern leisten. Das nationalsozialistische Regime hatte den Krieg lange geplant und vorbereitet. Sein Ziel war die Unterwerfung und Ausbeutung Europas. Dafür wurden die besetzten Gebiete ausgeplündert und Millionen Männer, Frauen und Kinder nach Deutschland und Österreich verschleppt.

Die Ausstellung ZWANGSARBEIT IM NATIONALSOZIALISMUS erzählt erstmals die gesamte Geschichte dieses Verbrechens und seiner Folgen nach 1945. Die in der Ausstellung präsentierten historischen Exponate und Fotografien ermöglichen es, das rassistisch definierte Verhältnis zwischen der Bevölkerung und den Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auszuloten – mit allen Handlungsspielräumen, die sich den Menschen boten. Und sie zeigen, dass die Zwangsarbeit von Beginn an Teil der rassistischen Gesellschaftsordnung des NS-Staates war: Die propagierte „Volksgemeinschaft“ und die Zwangsarbeit der Ausgeschlossenen – beides gehörte zusammen.

Museum Arbeitswelt / Steyr
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84
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18.12.2016
Werner Bischof - Classics

Werner Bischof (*1916 in Zürich; †1954 Trujillo, Peru) ist einer der bekanntesten Schwarzweiß-Reportage-Fotografen des 20. Jahrhunderts. Zu seinem 100. Geburtstag widmet ihm die Stadtgalerie Klagenfurt eine großangelegte Retrospektive.

Stadtgalerie Klagenfurt  / Klagenfurt
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97
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31.12.2016
Fotografie im Wandel der Zeit

1) Fotografische Erinnerungen an das alte Lilienfeld von 1870-1974
2) Beamershow mit Musik des Fotoclubs Laufen Wilhelmsburg
3) Mit der 4. Klasse Volksschule Lilienfeld im Steinkohlebergwerk Schrambach
4) Historische Kameras zeigen die Entwicklung der letzten 100 Jahre

Bezirksheimatmuseum Lilienfeld - Mathias Zdarsky Gedenkstätte / Lilienfeld
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401
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31.10.2017
Der Wolf

Der Mythos vom Wolf, der die unberührte Wildnis braucht, wird heute von der Realität überholt: In Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Italien, Polen und Slowenien werden Wölfe in bewohnten Gebieten gesehen. Nachts durchqueren sie gelegentlich Dörfer und greifen nach unzureichend geschützten Nahrungsgütern des Menschen – besonders nach Schafen und „Wildtieren“ in sogenannten Produktionsgattern.

 

Das Wiederauftreten des Wolfes in Mitteleuropa führt auch in der Jagd zu heftigen Diskussionen, die oft von mangelnder Information(sbereitschaft) geprägt sind. Diese Ausstellung konfrontiert alte Mythen mit neuesten Erkenntnissen und stellt neben kulturhistorischen Gesichtspunkten auch Monitoring-Ergebnisse aus den Bereichen Jagd, Natur- und Tierschutz vor.

Jagdmuseum Schloss Stainz  / Stainz
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