Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
Alle (8)
Ausstellung (8)
Ausstellung läuft noch
4
Tag(e) bis zum
28.05.2017
Horowitz. 50 Jahre Menschenbilder

Diese Ausstellung im Museum Judenplatz bietet einen Einblick in die Porträtfotografie von Michael Horowitz. Der 1950 in Wien geborene Fotograf, Journalist und Autor - er verfasste u.a. Biographien über Heimito von Doderer, Egon Erwin Kisch, Karl Kraus sowie Helmut Qualtinger und H.C. Artmann - ist geprägt durch die Geschichte seines Vaters, eines bekannte Theaterfotografen. Die Familie stammte aus Galizien, kam in den 1920er Jahren zu Verwandten nach Wien, die hier eine Textilfirma betrieben und überlebte in Shanghai und Frankreich den 2. Weltkrieg. Michael Horowitz begann mit 16 zu fotografieren und hat später durch seinen Beruf als Journalist und Chefredakteur der „Freizeit“ unzählige der wesentlichen Protagonisten getroffen, sei es aus Politik, Wissenschaft, Kunst oder Kultur. Und: er hat sie alle fotografiert. Seine Art von Fotografie ist dokumentierte Zeitgeschichte.

 
Museum Judenplatz  / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
8
Tag(e) bis zum
01.06.2017
Die Bäume, sie sagen nichts ... von Wil Friesen

Wil Friesen kommt eigens aus Vierlingsbeek in den Niederlanden, um seine wunderbaren Arbeiten hier zu präsentieren.

Er (1947, auto-didact) ist ein autonomer Fotograf. Durch die Verwendung der analogen fotografischen Prozesse hat er im Laufe der Jahre seine eigene Technik entwickelt. Dies hat ihn zu einzigartigen fotografischen Arbeiten mit einem geheimnisvollen, manchmal märchenhaften  Inhalt gebracht. Alle seine Werke sind einzigartige Kunstwerke dank seiner besonderen individuellen Nutzung der analogen Techniken.

Die Landschaft ist ein wichtiges Thema in seiner Arbeit. Die geographische Lage der Landschaft ist für ihn nicht von Interesse. Auch nicht ihre Schönheit. Es geht um die Atmosphäre der Landschaft. Die Bäume sind eindeutig anwesend in seiner Arbeit. Still und scheinbar ohne emotionale Gefühle sind sie da, die Bäume. Sie wachsen ungestört, sehen alles, sagen nichts. Aber in den Bildern von Wil Friesen scheinen die Bäume manchmal ihre Emotionen zu zeigen. Er scheint einen Hinweis zu sehen auf die Vermutung, dass die Landschaft mehr weiß, als sie zeigt.

Die Fotos sind alle in seinem unmittelbaren Wohnumfeld  aufgenommen.

Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen …

ZEBRA Zentrum für Klassische und Moderne Fotografie  Burggasse 46  1070 Wien                     Natascha Auenhammer   Mi und Do 9:00 - 12:30 und 13:30 - 17:30, Fr 9:00 - 14:30 

Ausstellung: 4.5. bis 1.6. 2017   www.zebralabor.at  und   www.wilfriesen.nl 

The trees, they say nothing…

Wil Friesen (1947, auto-didact) is an autonomous photographer. By using the analog photographic processes he has developed his own technique over the years. This has brought him to unique photographic works with a mysterious, sometimes fairylike content. All his works are unique single art works thanks to his special individual use of the analog techniques.

The landscape is an important theme in his work. The geographical location of the landscape is of no interest for him. Neither the beauty of it. It is all about the atmosphere of the landscape.

The trees are clearly present in his work. Silent and seemingly without any emotional feelings they are there, the trees. They grow unperturbed, see everything, say nothing. But in the images of Wil Friesen the trees sometimes seem to show their emotions. Seem to make visible a hint to the presumption that the landscape knows more than it shows.

The photographs are all taken in the immediate surroundings of his home.

The project is not finished yet...

ZEBRA Zentrum für Klassische und Moderne Fotografie Burggasse 46 1070 Wien / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
10
Tag(e) bis zum
03.06.2017
Jutta Benzenberg

Jutta Benzenberg

30 Tage

FOTOHOF / Inge-Morath-Platz 1-3 / 5020 Salzburg / Austria

Ausstellung: 28. April – 3.Juni 2017

Eröffnung: 27. April, 7 pm

Einführung: Kurt Kaindl im Gespräch mit Jutta Benzenberg

 

Anlässlich der Parlamentswahl 2013 hat Jutta Benzenberg den Herausforderer Edi Rama 30 Tage lang bei Wahlveranstaltungen in Albanien begleitet und fotografiert. Entstanden ist keine Reportage der Wahlkampagne, sondern ein beeindruckendes Portrait der Menschen, in einer von Massenkundgebungen und Pathos gekennzeichneten Zeit. Jutta Benzenberg gelingt es die Menschen in ihrer Individualität und Eigenart zu zeigen und sie gleichzeitig als Teilnehmer emotional aufgeladener Großveranstaltungen festzuhalten. Seit den frühen 1990er Jahren bereist die Fotografin bereits Albanien, ein für das restliche Europa immer noch mythisches Land.

 

Sie publizierte mehrere fotokünstlerische Bildbände über Albanien gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann, dem Schriftsteller Ardian Klosi: Albanisches Überleben (1993, Edition Fotohof im Otto Müller Verlag, Salzburg), Sombre Beauty (2005, Eigenverlag) und Ahead with the Past (2011, FOTOHOF edition, Salzburg). Keine andere Fotografin ist so tief in die Kultur und Politik, in Mentalität und Lebensweise der Menschen dieses Landes eingedrungen.

 

 Jutta Benzenberg, studierte Fotografie an der Fachakademie für Fotodesign in München. Sie lebt und arbeitet in München, Berlin und Tirana.

FOTOHOF / Salzburg
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
15
Tag(e) bis zum
08.06.2017
Einblick in Augenblicke - Fotografie von Andreas Danzer

„Die Welt, wie ich sie erfahre, in Worten zu beschreiben, darin würde ich vermutlich scheitern. Erst durch meine Bilder wird es mir möglich das Gefühl und meine subjektive Wahrnehmung eines Moments zu manifestieren. Die Fotografie ist mein Instrument über das ich mit meinen eigenen Gefühlen kommuniziere und Anderen Einblick in mein Seelenleben schenke.“

Andreas Danzer bezeichnet sich selbst nicht als Fotograf, sondern schlicht als Künstler. Durch die Bearbeitung und Manipulation von Fotos, wird es ihm möglich die Welt so darzustellen, wie er sie empfindet und wahrnimmt. Dabei steht vor allem die Natur im Fokus des Künstlers und so entstehen Landschafts- und Naturaufnahmen, die sich durch ihre Tiefe und Atmosphäre auszeichnen.

Es geht Andreas Danzer weniger darum, das Erlebte so zu zeigen, wie es augenscheinlich ist, sondern vielmehr darum, das damit verbundene Gefühl zu vermitteln – es ist ein Versuch, die Welt durch seine Augen zu zeigen.

Die Ausstellung "Einblick in Augenblicke" wird am 17.05.2017 um 18 Uhr im Rahmen einer Vernissage eröffnet und soll am 07.06.2017 um 18 Uhr im Rahmen einer Finissage ein würdiges Ende finden.

Das musikalische Highlight: ena

Verena Pruka und Emily Smejkal werden den Abend mit Eigenkompositionen und Neuinterpretationen des Liedermachers Georg Danzer eröffnen.

TSV Galerie / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
59
Tag(e) bis zum
22.07.2017
Peter Dressler "Sonderfahrt"
FOTOHOF archiv
Sparkassenstraße 2, 5020 Salzburg
Öffnungszeiten nach Vereinbarung
 
Das FOTOHOF archiv zeigt eine Ausstellung aus dem Nachlass Peter Dresslers und ermöglicht eine spannende Begegnung mit diesem Künstler. Es werden vor allem Arbeiten aus seinem Frühwerk der 70er Jahre zu sehen sein, wie das Portfolio „Eilboten“, die Bildvorlagen zur Arbeit „Der brave Sohn“, eine Maquette mit Originalfotografien zum Bildband „Zwischenspiel“, Vorlagen zur Publikation "Wiental" sowie Foto – Leporellos und Arbeitsmaterialien zum Film „Sonderfahrt“.
 
Die Ausstellung geht zurück an die Ursprünge seiner Arbeit: zu den ersten Beispielen später berühmt gewordener Motive mit Vorbildern, die in seine Kindheit zurückreichen; zu seinem Künstlerfilm "Sonderfahrt" (gemeinsam mit Franz Zadrazil), der digitalisiert auf einem iPad angesehen werden kann; zu den ersten Skizzen und Entwürfen seiner Bildbände. Das Archiv eines Künstlers bietet die Möglichkeit, Entwürfe, Materialien und frühe Ideen dem ausgereiften Kunstwerk gegenüber zu stellen.
 
FOTOHOF archiv / Salzburg
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
95
Tag(e) bis zum
27.08.2017
Anna Fabricius. Desired Reveals the Planned

In ihren Arbeiten beleuchtet Anna Fabricius wiederholt die Idee und den Begriff der Gruppe, wie diese konstruiert ist und wie sich der/die Einzelne in einer bestimmten Gemeinschaft positioniert. Für die im EIKON Schaufenster ausgestellte Videoarbeit Desired Reveals the Planned schlüpfen Kinder in die Rolle berufstätiger Erwachsener respektive geben ihre individuellen Vorstellungen davon wieder. In einem frei konzipierten Gebärdenspiel präsentieren sich die jungen ProtagonistInnen vor der Kamera mit seriöser Mimik und Gestik – jeder Schritt und jede Handlung erscheint präzise und gut durchdacht. Die Kinder haben freie Wahl bei der Interpretation des gewünschten zukünftigen Berufsbildes; und dennoch wird durch das einheitliche Setting und die vermeintlich bloß subtilen Variationen in den Bewegungen ein Gefühl von Repetition und Monotonität hervorgerufen. Mit diesem Video kreiert die Künstlerin ein fiktives Szenario, das sich thematisch zwischen kindlicher Freiheit und Wunschvorstellung auf der einen Seite und der Kritik an der heute nach wie vor präsenten Problematik der Kinderarbeit auf der anderen Seite bewegt.

Anna Fabricius, geb. 1980 in Budapest. Medienkünstlerin. Studium u.a. an der Moholy-Nagy University of Arts and Design (Budapest). Zahlreiche Beteiligungen an internationalen Ausstellungen und Festivals, u.a. PHOTOESPANA (Madrid), Fotofestiwal (Lodz), Museum of Modern and Contemporary Art (Rijeka), M?CSARNOK Kunsthalle und Magyar Nemzeti Galéria (Budapest). Lebt und arbeitet in Budapest. 2012 war Anna Fabricius als Artist-in-Residence des quartier21 in Wien zu Gast.  


EIKON Schaufenster: Anna Fabricius. Desired Reveals the Planned
Eine Ausstellung im Rahmen des MQ Summer of Movement
Ausstellungsdauer: 12.5. – 27.8.2017 tgl. 10–22 Uhr
Eröffnung: 11.5.2017, 19:00 Uhr | Zeitgleich wir die neue EIKON-Ausgabe #98 vorgestellt.

Ort: EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue, Museumsplatz 1, 1070 Wien


EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
102
Tag(e) bis zum
03.09.2017
Philipp Schönborn. Sammlung

Im Bassano Saal werden unter dem Titel »Sammlung« sechzehn großformatige Tableaus von Philipp Schönborn gezeigt, die traditionsreichen Museumssammlungen etwa der Alten Pinakothek, München, dem Wallraf-Richartz Museum, Köln, oder dem Museum Rietberg, Zürich gewidmet sind. Aufgrund ihrer räumlichen Geschlossenheit könnte man Schönborns Ausstellung als ein Museum im Museum bezeichnen. Doch genau genommen geht es bei den Tableaus um das Wechselspiel zwischen der Photographie, den Kunstwerken und ihrer Präsentation in den Museen. Den Photographien ist damit ihr musealer Herkunftsort und dessen Geschichte eingeschrieben. Dieses Dreiecksverhältnis, in dem Kunst als gesammelte Kunst erscheint, ist für den Museumsbesucher ein Fest für die Augen. Zwei monumentale Tableaus, die für die Ausstellung entstanden sind, interpretieren die Gemäldegalerie und die Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums.

Philipp Schönborn wurde 1943 in Prag geboren, ist in Österreich aufgewachsen und lebt heute in München. Seit den 1980er Jahren hat er sich international einen Namen als Photograph von zeitgenössischen Kunstwerken gemacht. Mit seiner Einzelausstellung im Museum für Fotografie in Berlin 2005 wurde er durch seine modulare Präsentationsform als Künstler bekannt.

Kunsthistorisches Museum Wien  / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
160
Tag(e) bis zum
31.10.2017
Der Wolf

Der Mythos vom Wolf, der die unberührte Wildnis braucht, wird heute von der Realität überholt: In Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Italien, Polen und Slowenien werden Wölfe in bewohnten Gebieten gesehen. Nachts durchqueren sie gelegentlich Dörfer und greifen nach unzureichend geschützten Nahrungsgütern des Menschen – besonders nach Schafen und „Wildtieren“ in sogenannten Produktionsgattern.

 

Das Wiederauftreten des Wolfes in Mitteleuropa führt auch in der Jagd zu heftigen Diskussionen, die oft von mangelnder Information(sbereitschaft) geprägt sind. Diese Ausstellung konfrontiert alte Mythen mit neuesten Erkenntnissen und stellt neben kulturhistorischen Gesichtspunkten auch Monitoring-Ergebnisse aus den Bereichen Jagd, Natur- und Tierschutz vor.

Jagdmuseum Schloss Stainz  / Stainz
Ausstellung