Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
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29.09.2018
IN THE STILL OF THE NIGHT

IN THE STILL OF THE NIGHT
Edmund Clark, Göran Gnaudschun und Anne Heinlein, Jelena Jureša, Hrair Sarkissian, Ahlam Shibli

Eröffnung: 9. August, 20:00
Begrüßung: Rainer Iglar (FOTOHOF)
Einführung: Peter Schreiner und Nadine Weixler (Kuratoren, FOTOHOF)
Eröffnung: Dr. Brigitta Pallauf (Landtagspräsidentin)

Ausstellungsdauer: 10. August − 29. September 2018


FOTOHOF / Inge-Morath-Platz 1-3 / 5020 Salzburg / Austria
 
      
Die Geschichte der Fotografie ist nicht zuletzt eine Geschichte der Darstellung politischer Krisen und globaler Konflikte. Lange galt das fotografische Bild als zuverlässiges Dokument der Wirklichkeit und somit für die Analyse historischer Prozesse geeignet. Da uns die Gewissheit um die Objektivität der Fotografie mittlerweile fehlt, spielen ihre Bilder in der Auseinandersetzung mit komplexen gesellschaftlichen Themen heute eine andere Rolle. Die Ausstellung IN THE STILL OF THE NIGHT versammelt fünf künstlerische Positionen, die politische Krisen und Konflikte als langfristige und vielschichtige Phänomene diskutieren. Das Eindringen politischer Interessen in private Lebensräume, das Verhältnis von Macht und Individuum, wird dabei zum verbindenden Element einer Auseinandersetzung mit der Komplexität der uns umgebenden Wirklichkeit.

In Control Order House (2011) nimmt Edmund Clark eine extreme Form staatlicher Kontrolle in den Blick, während Göran Gnaudschun und Anne Heinlein in Wüstungen (2017) das Einwirken politischer Macht auf Einzelne zum Thema machen.

          
Jelena Jureša nutzt in Song (2018) die Geschichte eines Liedes und seiner Anbindung an historische Ereignisse zur Reflexion über politische Aspekte von Erinnern und Vergessen. Hrair Sarkissian dient in Homesick (2014) das Modell seines Elternhauses in Damaskus zur Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit sowie aktuellen Ängste und Bedrohungen. In Ahlam Shiblis Occupation (2016/17) wird al-Khalil/ Hebron zum Zentrum einer Analyse des dauerhaft gewordenen Ausnahmezustands.

Das Ausstellungsprojekt findet im Rahmen und mit Unterstützung des Festjahres "200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht!" statt.


FOTOHOF / Salzburg
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12.10.2018
Michael Wegerer. 418: I?m a Teapot

Loft8 Galerie für zeitgenössische Kunst eröffnet ihren neuen Standort in der Radetzkystraße 4, 1030 Wien mit der Einzelausstellung Michael Wegerer. 418: I’m a Teapot.

Initiiert wurde Loft8 von Katharina Moser und Christian Krepela. Zu den Kernaufgaben von Loft8 Galerie für zeitgenössische Kunst zählen die Zusammenarbeit mit etablierten und jungen aufstrebenden KünstlerInnen mit Schwerpunkt auf Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur und Installation sowie die Vermittlung von zeitgenössischen Kunstpositionen im Rahmen von Führungen, Gesprächen und Vorträgen.

 

418: I'm a Teapot präsentiert Werke auf Papier und Siebdrucke auf Gipsplatten, die der Künstler erstmals mit Glas kombiniert. Der Ausstellungstitel ist eine Referenz auf die digitale Kommunikation, die immer stärker in unser Leben eingreift und es prägt. 418: I'm a Teapot bezieht sich auf eine digitale Fehlermeldung einer Kaffeemaschine als willkürliches Beispiel einer Datenquelle. Die Fehlermeldung aus dem Jahr 1998 war ursprünglich ein Aprilscherz von IT-Technikern und kursiert bis heute in den digitalen Medien.

 

Seit 2006 beschäftigt sich Wegerer mit dem Medium Grafik und ihrer konzeptuellen Überschreitung und Erweiterung. Er kombiniert Techniken des Grafikdesigns, der Druckgrafik, der Skulptur, der Abstraktion, des Minimalismus, des Sprachspiels und der Publikumsbeteiligung. Eine wichtige Verfahrensweise, die sich durch sein Werk von Beginn an zieht, ist es der Information eine Form zu geben, wobei die Trägermaterialien variieren.

 

Die Vorarbeiten zu seinen Werken finden am Computer statt. Ausgangsmaterial dafür sind Daten aus unterschiedlichen Quellen – menschliche und maschinelle Äußerungen der Alltagskultur, Kunst, Sprache, Informationsverarbeitung, Musik oder Medieninhalte, für die Michael Wegerer nach einer visuellen Übersetzung sucht. Mittels Sampling werden die Daten in geometrische Formen transformiert und auf diese Weise verortet. Der Künstler dekonstruiert, materialisiert und transformiert die Inhalte über geografische und kulturelle Grenzen hinaus, bietet aber kein zwingendes Narrativ dazu.

 

Mittlerweile verfügt Wegerer über ein umfassendes Archiv an Siebdruckfolien, auf die er immer wieder zurückgreift und als „Negativ“ für weitere Werke – seine Cyanotypien –verwendet. Die Cyanotypie, auch als Blaudruck oder Eisenblaudruck bekannt, ist ein altes fotografisches Edeldruckverfahren mit typisch cyanblauen Farbtönen. Jedes Werk ist ein Unikat.

 

Für den neuen Standort von Loft8 Galerie für zeitgenössische Kunst hat der in Wien und Wiener Neustadt lebende und arbeitende Künstler ein raumbezogenes Installationskonzept entwickelt, welches das Lesen seiner präsentierten Werke um eine zusätzliche Interpretationsebene erweitert.

 

Bildcredits; Michael Wegerer, "Maze", 2017/18, Assemblage, Siebdruck, Gipsplatten, Glas, Papier, 100x150cm, SerieMAze , (c) Michael Wegerer, Fotografin (c) Sabina Bundurus

 

ERÖFFNUNG

12. September 2018, 19 Uhr

 

AUSSTELLUNGSDAUER

13.09. – 12.10.2018

 

ATELIER- UND GALERIENRUNDGANG IM DRITTEN

Informationsabend zum Werk und Konzert Michael Wedenig / E-Music

28. September 2018, 18 Uhr

 

LANGE NACH DER MUSEEN

Führung durch die Ausstellung

Samstag, 6. Oktober 2018, 18 – 01 Uhr

 

INFORMATION

T +43 1 802 27 79

E office@loft8.at

www.loft8.at

 

ÖFFNUNGSZEITEN

DI – FR 12 bis 18 Uhr, SA 10 bis 15 Uhr

und nach Vereinbarung

 

EINTRITT FREI

Loft8 Galerie für zeitgenössische Kunst / Wien
Ausstellung
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24.10.2018
In diesen dunklen Zeiten

Three floors.

Three photographers.

Three exhibitions.

 

All welcome...

 

Eröffnung / Opening: 19 September 18:30

 

Macht Musik
Ungewöhnliche Begegnungen
 

Der Fotograf Nick Mangafas hat Speisinger Persönlichkeiten mit ihren Lieblingsinstrumenten vor die Kamera geholt. Ungewöhnliche Begegnungen: für einige eine Premiere.
Ausstellungsdauer:19.09.2018 bis 24.10.2018

 

 

 

 

Goodbye Vienna, Servus London! Porträts österreichischer Emigranten in Großbritannien
Umbrüche – Veranstaltungsreihe zum Gedenkjahr 2018
 
Die in London ansässige Fotografin Marion Trestler zeigt Fotos von 21 ÖsterreicherInnen, die in den 1930ern vor dem Nationalsozialismus nach Großbritannien flüchteten und dort eine neue Heimat fanden, unter ihnen auch die ehemaligen Hietzinger Eric Sanders, Marianne Gorge und Karl Grossfield. Eine Veranstaltung der VHS Hietzing in Kooperation mit SYNEMA Gesellschaft für Film und Medien. SYNEMA ist eine vom Bundeskanzleramt/Sektion Kunst & Kultur Abt. II/3: Film - geförderte Institution. Alle Fotos: Copyright (c) Marion Trestler.
Ausstellungsdauer: 19.09.2018 bis 24.10.2018
 
 
 
Nacht
Fotoausstellung von Johannes Rigal
 
2008 wurde "Nacht" in der VHS Hietzing gezeigt. Seitdem hat sich meine Fotografie und das Interesse am fotografischen Bild weiter entwickelt. Es steht nicht mehr nur die reine Technik im Vordergrund, sondern vielmehr die Frage, was Fotografie kann, darf und soll. Die Bilder der Ausstellung sind alle fotografisch entstanden. Anders als vor 10 Jahren soll der Betrachter aber rätseln und kann sich nie sicher sein, ob das was er sieht wirklich die Nacht ist. Johannes Rigal (geb. 1983 in Wien) hatte seine erste Ausstellung 2008 in der VHS Hietzing. Seitdem hat er in London und Krems Fotografie studiert und lebt und arbeitet als Fotograf und Dozent für Fotografie in Berlin.
Ausstellungsdauer: 19.09.2018 bis 24.10.2018
 
 
VHS HIETZING / Wien
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GLI SANTI SPIRITI A ROMA, VENEZIA E VIENNA

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung 

GLI SANTI SPIRITI A ROMA, VENEZIA E VIENNA 

di Franca Borgia, Venezia 

Mittwoch, 19. September 2018 um 19 Uhr

Franca Borgia hat Tauben und auch andere Vogelarten an den Schauplätzen Venedig, Rom und Wien vielfach fotografiert, Die Aufnahmen eröffnen dem Betrachter ein bezauberndes Parallel-Universum im spezifischen Ambiente der drei Städte. In speziellen Bildausschnitten werden die Vögel von der in Venedig lebenden Künstlerin gekonnt in Szene gesetzt und agieren als Darsteller ihrer eigenen Geschichten.

Franca Borgia und Natascha Auenhammer

ZEBRA ZENTRUM FÜR KLASSISCHE UND MODERNE FOTOGRAFIE  / Wien
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26.10.2018
GLI SANTI SPIRITI A VENEZIA, ROMA E VIENNA

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung

GLI SANTI SPIRITI A VENEZIA, ROMA E VIENNA von FRANCA BORGIA

am Mittwoch, 19. September 2018, 19 Uhr

Franca Borgia und Natascha Auenhammer in Kooperation mit

 ::kunst-projekte::  Ausstellung: 20.9. - 26.10. 2018

 

ZEBRA / Wien
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11.11.2018
Caroline Heider. Fotografie zum Zeitvertreib

Caroline Heider arbeitet seit 2010 an einem Lexikon der fotografischen Begriffe und untersucht die Übernahme analoger fotografischer Techniken in das Digitale. Ihre Arbeiten drehen sich um die Sichtbarmachung der Fotografie als erfolgreiches Mittel zur Konstruktion menschlicher Kommunikation. Dieses langfristige und fortlaufende Projekt trägt den Titel Fotografie zum Zeitvertreib, angelehnt an eine Anleitung zum Fotografieren aus dem Jahr 1895.
Im EIKON Schaufenster zeigt Heider einen Ausschnitt des Projektes, eigene Fotografien der Gerätschaften, die normalerweise zur Erzeugung eines Bildes verwendet werden, aber nicht sichtbar sind, wie beispielsweise Alumaschinen, Effektfolien, der Magic Arm, ein C-Stand, Glasfilter, Kokolores, den „Neger“ und den „Inder“.

Der Künstlerin ist ein umfassender Hauptbeitrag in EIKON #103 gewidmet.

Caroline Heider, geb. 1978 in München, lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich. Sie studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, sowie an der Glasgow School of Art und an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, u.a. das Österreichische Staatsstipendium, den Outstanding Artist Award, den 32. Österreichischen Grafikwettbewerb und den Theodor Körner Preis für Fotografie. Heider nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen teil, Einzelausstellungen in den vergangenen Jahren waren u.a.: „Fotografie zum Zeitvertreib“, unttld-contemporary, Wien (2018); „Wiener Werkstätte“, Bildraum 01, Wien (2017); „Prima Showcase“, Galerie Marenzi, Leibnitz (2016); „Day for Night“, unttld-contemporary, Wien (2014) und „Kokolores“, Galerie im Taxispalais, Innsbruck (2013).

EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Wien
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