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22.01.2017
Anna Jermolaewa: Beide Weiß

Welchen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Machtverhältnissen sind wir ausgesetzt? Und wie lassen sich im Alltag Erfahrungs- und Handlungsräume erschließen? Fragen wie diese beschäftigen die 1970 in St. Peterburg geborene und seit 1989 in Wien lebende Künstlerin Anna Jermolaewa schon lange. Sie findet ihre Bilder im Hier und Jetzt, richtet die Aufmerksamkeit auf Nebensächlichkeiten, auf Selbstverständliches, dem letztlich das große Ganze menschlicher Existenz eingeschrieben ist. Jermolaewas Motive bestechen gerade in ihrer Einfachheit und zeugen zugleich vom analytischen Interesse der Künstlerin an Strukturen, in denen sich soziale, politische oder auch geschlechtsspezifische Ungleichheit äußert. Ihr Blick ist dabei niemals selbstgefällig oder pathetisch, vielmehr entlarvend ironisch, manchmal sogar von beißendem Humor und stets emphatisch. 

Die Ausstellung Beide Weiß versammelt Werke von den frühen 1990er-Jahren bis heute und umfasst neben Jermolaewas bevorzugten Medien Fotografie und Video auch malerische, zeichnerische, skulpturale und installative Arbeiten.

21er Haus  / Wien
Ausstellung
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12.02.2017
Ausstellung: EIKON Schaufenster: MOTIV – FOTOGRAF (INNEN)

EIKON Schaufenster: MOTIV – FOTOGRAF (INNEN)

+ Heftpräsentation EIKON #96

 

Von Claus Prokop, Roland Rust und Karl Ulbl 2004 gegründet, sammelt, digitalisiert und archiviert ORTHOCHROME analoge, private Alltagsfotografien und -dias, die überwiegend aus den 1950er- und 1960er-Jahren stammen. Ziel von ORTHOCHROME ist es, diese Dokumentationen des eigenen Lebens vor dem Vergessen zu bewahren. Stellte das inzwischen über 100.000 Fotografien umfassende Archiv ursprünglich seine Bestände KuratorInnen und KünstlerInnen für historische Ausstellungen zur Verfügung, wird es mittlerweile nicht mehr öffentlich zugänglich betrieben. ORTHOCHROME verwendet die Fotografien heute für eigene, teils in Zusammenarbeit mit geladenen KünstlerInnen realisierte Projekte. Das Hauptaugenmerk liegt dabei darauf, Besonderheiten der Aufnahmen herauszuarbeiten, inhaltliche Ebenen freizulegen und Aspekte sichtbar zu machen, die bei einer vordergründig authentischen Faksimile-Wiedergabe meist unsichtbar blieben.

 

ORTHOCHROME. Archiv für analoge Alltagsfotografie wurde 2004 von Claus Prokop, Roland Rust und Karl Ulbl gegründet. Das Archiv von ORTHOCHROME besteht aus über 100.000 analogen Alltagsfotografien, die heute vorwiegend für eigene Projekte genutzt werden.

 

Zeitgleich mit der Eröffnung wird die neue EIKON-Ausgabe Nr. 96 vorgestellt.

 

EIKON Schaufenster: MOTIV – FOTOGRAF (INNEN)

Ausstellungsdauer: 9.11.2016 – 12.2.2017 tgl. 10–22 Uhr

Eröffnung: 8.11.2016, 19:00 Uhr

Ort: EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue, Museumsplatz 1, 1070 Wien

 

 

Abbildung: © ORTHOCHROME

EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue / Wien
Ausstellung
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25
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15.02.2017
bilder.worte.töne

Am 20. Jänner sind bei „bilder.worte.töne“ mit Hilde und Richard Langthaler sowie Judith Gruber-Rizy und Helmut Rizy zwei Ehepaare vertreten, die nicht nur prominente Schriftsteller sind und aus ihren aktuellen Büchern lesen, sondern auch Kunstwerke in Form von Fotografien, Holzschnitten und Skulpturen zeigen. Die passende Überschrift dazu könnte lauten: „Illusion – Desillusion“.

Helmut Rizy zeigt künstlerische Fotografien zum Thema „Spiegelungen“. Motive sind Natur, Landschaft, Architektur, in denen das Gegenständliche gekonnt abstrahiert wird. 


Osteria Allora art.wallensteinplatz / Wien
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19.02.2017
Fremde im Visier: Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg

Die Ausstellung präsentiert von 14. Oktober 2016 bis 19. Februar 2017 Fotoalben aus dem Privatbesitz ehemaliger Wehrmachtssoldaten. Sie zeigt den direkten Blick deutscher und österreichischer Soldaten auf fremde Menschen, überfallene Landstriche, umkämpfte Kriegsschauplätze und Kulturdenkmäler in den besetzten Ländern, ebenso wie den normalen Kriegsalltag an der Front.
Mehr als siebzig Jahre nach Kriegsbeginn beschäftigen die nachfolgenden Generationen intensiver denn je die Nachlässe und Erinnerungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Wie gehen diese mit den oft verheimlichten Fotoarchiven ihrer Familien, aufbewahrt in Schränken und Schubladen, um?

Die Ausstellung Fremde im Visier – Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg bietet Lesarten und Sichtweisen für ein tieferes Verständnis dieser Bildarchive an. Dabei werden nicht nur Motive und die Bildästhetik der Fotos untersucht, sondern auch der Einfluss der Kriegspropaganda auf die Amateurfotografie.

Mit der Präsentation dieser Fotoalben werden Fragen behandelt, die sich im Zuge der ersten „Wehrmachtsausstellung“ 1995 ergeben haben. Sie wurden durch Petra Bopp – die schon an der Wehrmachtsausstellung mitgearbeitet hatte – unter Mitarbeit von Sandra Starke aus einem Forschungsprojekt generiert.

Volkskundemuseum Wien  / Wien
Ausstellung
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31.10.2017
Der Wolf

Der Mythos vom Wolf, der die unberührte Wildnis braucht, wird heute von der Realität überholt: In Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Italien, Polen und Slowenien werden Wölfe in bewohnten Gebieten gesehen. Nachts durchqueren sie gelegentlich Dörfer und greifen nach unzureichend geschützten Nahrungsgütern des Menschen – besonders nach Schafen und „Wildtieren“ in sogenannten Produktionsgattern.

 

Das Wiederauftreten des Wolfes in Mitteleuropa führt auch in der Jagd zu heftigen Diskussionen, die oft von mangelnder Information(sbereitschaft) geprägt sind. Diese Ausstellung konfrontiert alte Mythen mit neuesten Erkenntnissen und stellt neben kulturhistorischen Gesichtspunkten auch Monitoring-Ergebnisse aus den Bereichen Jagd, Natur- und Tierschutz vor.

Jagdmuseum Schloss Stainz  / Stainz
Ausstellung