Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
Alle (5)
Ausstellung (5)
Ausstellung läuft noch
8
Tag(e) bis zum
28.04.2018
Georg Petermichl / Claudia Rohrauer / Anja Ronacher

Georg Petermichl / Claudia Rohrauer / Anja Ronacher

Eröffnung: Donnerstag, 15. März, 2018, 19.30 Uhr
Ausstellung: 16. März – 28. April 2018

Georg Petermichls, Claudia Rohrauers und Anja Ronachers vielschichtiges künstlerisches Werk setzt weniger auf die dokumentarischen Möglichkeiten des Mediums Fotografie für die Darstellung der Welt als Bild, sondern untersucht vielmehr selbstreferenziell den medialen Abbildungsapparat Fotografie.

Georg Petermichls farbenprächtige Wallpapers entstehen durch das vorherige Abfotografieren der darunterliegenden Wandteile und dokumentieren die im Raum vorhandenen Farbstiche, die sich aus der Beleuchtungssituation der vorangegangenen Ausstellung ergeben. Petermichls Wandarbeiten verweisen auf die technischen Grundlagen des digitalen Bearbeitungsprozesses in der Ausstellungsdokumentation.

Anja Ronachers bildnerisches Schaffen bedient sich der Mittel der mittlerweile historischen klassischen analogen Fotografie, als durchgehenden Prozeß von der Aufnahme bis zum analogen Handabzug in der Dunkelkammer. Es geht ihr nicht um die dokumentarische Reproduktion musealer Gegenstände, sondern um
eine rätselhafte, skeptische und gleichzeitig eindrucksvolle bildnerische Überhöhung in ihrem Blick auf die menschliche Kultur.

Auch Claudia Rohrauer interessieren technische Grundlagen, Werkzeuge und Materialien sowie historische Positionen und medientheoretische Überlegungen zum fotografischen Blick. Die große Installation NEULICH IM LABOR (Kooperation mit Ruth Horak, mit Bildbeiträgen von weiteren KünstlerInnen) behandelt das Fotolabor als Produktionsstätte, in der Fotografien zu ihrer endgültigen Form finden.

Georg Petermichl, *1980 in Linz. www.georgpetermichl.com
Claudia Rohrauer, *1984 in Wien. www.claudiarohrauer.info
Anja Ronacher, *1979 in Abtenau. www.anjaronacher.com

FOTOHOF / Salzburg
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
29
Tag(e) bis zum
19.05.2018
Gilbert Garcin - Das Leben ist ein Theater

Als ‚Cousin von Jaques Tati’ und ‚seelischer Verwandter von Rene Magritte’ wird
Gilbert Garcin bezeichnet, wenn von seinen Fotografien die Rede ist. Der Meister des
surrealistischen Genre beginnt erst spät mit der Fotografie. Nachdem er sein
Lampengeschäft schließt, beginnt er sich mit 65 Jahren in seiner Pension mit Kunst
und Fotografie auseinanderzusetzen und belegt mehrere Workshops beim Fotofestival
Rencontres International de la Photographie in Arles. Danach beginnt seine zweite
erfolgreiche Karriere, die bis heute andauert.
Stilisiert zu einer Allerweltfigur in der Tradition eines bieder-komischen Monsieur
Hulot durchläuft Garcin seine eigene Odyssee, in der Gesellschaftskritik, Humor und
eine starke Sensibilität fu?r alltägliche Geschichten bestimmend sind.
„Hinter meinen Bildern liegen aber keine zu Ende geschriebenen Geschichten“, betont
der Ku?nstler, „ich versuche lediglich Räume zu schaffen, in die der Betrachter seine
eigenen Vorstellungen projizieren und sein eigenes Abenteuer erfinden kann.“
Als sensibler Beobachter und mit einem feinen Gespu?r fu?r frische Inszenierungen,
erschafft Garcin einen fiktiven Bilderkosmos, in welchem er selbst und immer wieder
auch seine Frau auftreten.
In seinen mitunter ironischen Selbstinszenierungen scheint die gesamte Bandbreite
der menschlichen Komödie angelegt zu sein. Jede seiner minimalistisch gestalteten
Fotografien gleicht einem theatralischen Akt auf der obskuren Bu?hne des Lebens.
Gilbert Garcin ist nicht nur gleichzeitig Regisseur, Bu?hnenbauer und Fotograf. In
seinem Gartenhäuschen schafft er mit Schere, Klebstoff, fotografischen Selbstportraits
und Papier in schwarzen Kartons zauberhafte kleine analoge Werke und Welten, die er
wieder abfotografiert, immer schwarzweiss.
Gilbert Garcin wurde 1929 im französischen La Ciotat geboren und lebt in Marseille.
Nach seinem Wirtschaftsstudium war er Besitzer einer Fabrik, die Lampen herstellte.
Erst nach seinem Ru?ckzug aus dem Geschäftsleben entdeckte er 1993 die Fotografie.
Zuerst war er ein begeisterter Hobbyfotograf, der sich mit anderen Enthusiasten in
verschiedenen Clubs zusammentat. Dann gewann er einen Fotopreis, der es ihm
ermöglichte, Workshops mit den Fotografen Pascal Dolémieux, Michel Séméniako und
Arnaud Claass im Rahmen des Festivals Rencontres Internationales de la Photographie
in Arles teilzunehmen. Hier lernte er die Photomontage kennen.
Er begann mit diesem Potential der Transformation im Ansatz zu experimentieren, und
dieser Zugang wurde zu seiner bevorzugten Form seiner Ausdrucksweise sowie zum
charakteristischen Merkmal seiner Arbeit. Er fing an, sich selbst in Alltagskleidung als
einzelne Figur zu fotografieren; ein bisschen schäbig ausssehend und leicht abwesend
schauend, so als ob er in Gedanken versunken wäre. Ein Charakter war geboren
(manchmal Mister G. genannt), von Gilbert Garcin gespielt, aber mit surrealen
Nebendarstellungen der Mysterien der menschlichen Existenz unterlegt. Ab 1999
kommt auch Gilbert Garcins Frau Monique in seinen Fotografien oft vor. Sie wird zu
einer bereitwilligen Mitstreiterin, die Allegorien des Auf und Abs des gemeinsamen
Lebens darzustellen.
Getrieben vom Wunsch, seine Ansichten u?ber das Leben mit einem größeren
Publikum und der Welt zu teilen, hat Gilbert Garcin u?ber die letzten zwanzig Jahre
mehrere Bu?cher veröffentlicht und an unzähligen Ausstellungen teilgenommen.
Seine Arbeiten wurden auf der ganzen Welt ausgestellt und sind in vielen privaten und
öffentlichen Sammlungen vertreten. Einige davon sind etwa das Maison Européenne
de la Photographie (Paris), Fonds National pour l’Art Contemporain (Paris), Veendam
Artotheque (Niederlande), West Collection (Philadelphia), Sammlung Titze (Wien).

AnzenbergerGallery / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
40
Tag(e) bis zum
30.05.2018
EIKON Schaufenster: Luiza Margan. Visibility Reward

Luiza Margan im EIKON Schaufenster

 

Die bildende Künstlerin Luiza Margan verschränkt unterschiedlichste künstlerische Formate miteinander, die von öffentliche Aktionen und Interventionen bis hin zu raumgreifenden Installationen mit Objekten, Film und Fotografie reichen. In ihren Arbeiten untersucht sie die Beziehungen zwischen politischen Ideologien und persönlichen Erlebnissen und ihren Verschiebungen und hinterfragt kritisch, auf welche Art und Weise sich Geschichte darin manifestiert. Dabei berücksichtigt sie sowohl Arbeitsräume und –umgebungen, sowie die Rolle der Kunst bei der Gestaltung kultureller Identität.

 

Im Rahmen ihrer Ausstellung im EIKON Schaufenster wird Luiza Margan den Raum nutzen, um den Begriff der (kulturellen) Arbeit und ihre weniger sichtbaren Aspekte zu erforschen.

 

 

Luiza Margan, geb. in Rijeka (CRO), lebt und arbeitet in Wien und Rijeka. 2013 schloss sie ihr Kunststudium an der Akademie der bildenden Künste Wien ab. Sie war an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen national und international beteiligt, u.a. bei „Chaux“ in der Galerie Martin Janda, Wien, 2017, „Specular Windows. Reflections on the Self and the Wider World“ im 21 Haus, Wien, 2017, „Migrations of Fear“ in der Koroška Gallery of Fine Arts in Slovenien, 2017, „Identification as Reapropriation“, acb gallery, Budapest, 2017, Photo Kinetics. Movement, Body and Light in the Collections, Museum der Moderne, Salzburg, 2017 sowie „Crises and New Beginnings“ im Museum of Contemporary Art Metelkova in Ljubljana, 2015. Margan nahm an Artist-in-Residence Programmen in Mexiko-City, Paris, Südkorea, Albanien, Italien und New York teil.

 

Foto © Luiza Margan, work detail, 2017

EIKON Schaufenster / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
40
Tag(e) bis zum
30.05.2018
EIKON Schaufenster: Luiza Margan. Visibility Reward

Die bildende Künstlerin Luiza Margan verschränkt unterschiedlichste künstlerische Formate miteinander, die von öffentlichen Aktionen und Interventionen bis hin zu raumgreifenden Installationen mit Objekten, Film und Fotografie reichen. In ihren Arbeiten untersucht sie die Beziehungen zwischen politischen Ideologien und persönlichen Erlebnissen und ihren Verschiebungen und hinterfragt kritisch, auf welche Art und Weise sich Geschichte darin manifestiert. Dabei berücksichtigt sie sowohl Arbeitsräume und –umgebungen, sowie die Rolle der Kunst bei der Gestaltung kultureller Identität.

Im Rahmen ihrer Ausstellung im EIKON Schaufenster wird Luiza Margan den Raum nutzen, um den Begriff der (kulturellen) Arbeit und ihre weniger sichtbaren Aspekte zu erforschen.

Luiza Margan, geb. in Rijeka (CRO), lebt und arbeitet in Wien und Rijeka. 2013 schloss sie ihr Kunststudium an der Akademie der bildenden Künste Wien ab. Sie war an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen national und international beteiligt, u.a. bei „Chaux“ in der Galerie Martin Janda, Wien, 2017, „Specular Windows. Reflections on the Self and the Wider World“ im 21 Haus, Wien, 2017, „Migrations of Fear“ in der Koroška Gallery of Fine Arts in Slowenien, 2017, „Identification as Reapropriation“, acb gallery, Budapest, 2017, „Photo Kinetics. Movement, Body and Light in the Collections“, Museum der Moderne, Salzburg, 2017 sowie „Crises and New Beginnings“ im Museum of Contemporary Art Metelkova in Ljubljana, 2015. Margan nahm an Artist-in-Residence Programmen in Mexiko-City, Paris, Südkorea, Albanien, Italien und New York teil.

Zeitgleich mit der Eröffnung wird die neue EIKON #101 vorgestellt.

EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Schauräume, Museumsplatz 1, 1070 Wien / Wien
Ausstellung
Ausstellung läuft noch
41
Tag(e) bis zum
31.05.2018
Walter KANOV - Fotokunst IM FOKUS

Formen und Strukturen „im Fokus“ einer beeindruckenden Fotoausstellung!

Am 22. März wird die Ausstellung „Im Fokus“ mit Architekturfotografien von Walter Kanov in der SPÖ Bezirksorganisation Ottakring eröffnet. Als Rahmenprogramm liest Martin Dragosits politische Lyrik.

Walter Kanov interessieren vor allem Formen und Strukturen. Um seine Gedanken und Bilder im Kopf zu visualisieren, ist für ihn die digitale Fotografie das geeignete Medium. Im größten Teil seines fotografischen Schaffens richtet Walter Kanov einen unorthodoxen Blick auf Architektur und Raum. Manche Objekte sind verfremdet oder aus dem üblichen Kontext gelöst, andere stellen sich als abstrakte Detailansichten von Bauten und Konstruktionen dar. Damit eröffnet er seinem Publikum eine Welt, die gleichzeitig bekannt und doch fremd erscheint. Die Fotografien der meist urbanen Bauwerke entstehen häufig während seinen Reisen durch europäische Städte; in der aktuellen Ausstellung sind es Bratislava, Porto, Riga, Sevilla, Venedig und Wien. Die meist großformatigen Arbeiten wurden so ausgewählt, dass sie gegenseitige Bezugspunkte herstellen und assoziativ auf politische Strukturen verweisen.

 

SPĂ– Ottakring Bezirksorganisation / Wien
Ausstellung