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02.07.2022
Katrin Hornek: Metabolic Trips

Ab 12. Mai 2022 zeigt das JesuitenFoyer die Ausstellung Metabolic Trips der Msgr. Otto Mauer Preisträgerin 2021 Katrin Hornek Präsentiert werden Skulpturen aus der Serie Lithos und ausgewählte Arbeiten, die in der Einzelausstellung Plant Plant in der ar/ge Kunst in Kooperation mit BAU in Bozen im Winter 2021/2022 zu sehen waren. Das Projekt Plant Plant basiert auf einer Recherche von Katrin Hornek, die im Rahmen der fünften Ausgabe des One Year-Long Research Project von ar/ge kunst und der BAU Residency 2020/21 durchgeführt wurde.

 

Plant Plant wurde von Katrin Hornek als ortsbezogene Installation und Interaktion konzipiert. Präsentiert wurden ein Film und eine Reihe von Skulpturen, die das chemische Element Stickstoff als Prisma nutzen, um die Geschichte der Düngemittelproduktion mit ihren unmittelbaren und planetarischen Verflechtungen zu betrachten. Die Künstlerin stützt ihre Recherche auf den Ort der ehemaligen Montecatini Fabrik in Sinich, Meran, einer 1924 von Benito Mussolini gegründeten Produktionsstätte für Ammoniak – ein Grundbestandteil von Düngemitteln und Sprengstoffen. Zum Zeitpunkt ihrer Errichtung war diese Fabrik die zweitgrößte weltweit – nach der deutschen IG Farben – und Teil eines strengen Industrialisierungsprogramms Südtirols sowie auch der Versorgungssicherheit Italiens.

Mit einem spekulativen Ansatz spürt Katrin Hornek den technologischen Entwicklungen nach, die 1911 zur Erfindung des synthetischen Stickstoffs führten, und verschränkt sie mit den Geschichten der lokalen Fabrikarbeiter*innen in den den 1920ern bis heute. Durch die Entscheidung, sowohl aus einer molekularen Perspektive als auch aus der des Bodens die Geschichten zu erzählen, wird die ansonsten unsichtbare Wechselbezüglichkeit und Kontinuität zwischen menschlichen, landschaftlichen, tierischen und technischen Körpern fassbar. "Wir schicken diese Düngemittel los. Wir holen dafür Stickstoff aus der Atmosphäre in die Fabriken, aus den Fabriken auf die Felder, vom Boden in die Pflanzen, von den Pflanzen in die menschlichen Körper, in die Körper der Nutztiere. So nähren wir Wachstum, nähren wir Pflanzen, bauen wir Zellen auf, Pflanzenzellen, Tierzellen, ihre Zellen. Was macht das schon für einen Unterschied? So werden alle Proteine geschaffen, alle Hormone, die DNA ¬– für die explodierende Weltbevölkerung." kommentiert die Stimme im Film (Text: Katrin Hornek und Sabina Holzer). Plant Plant verfolgt diese Wege bis hin zur heutigen Verwendung von Ammoniak und den Folgen seiner Herstellung, die der Expansion der chemischen Industrie einen fruchtbaren Boden bereiten.

Parallel zur Ausstellung in Bozen entwickelte die Performerin Sabina Holzer auf Einladung von Katrin Hornek eine choreografierte Intervention – einen Factory Walk – in der ehemaligen Montecatini Fabrik. Ziel war es den Besucher*innen eine körperliche Erfahrung zu ermöglichen. Eine Begegnung ihrer körpereigenen Proteine mit der ehemaligen Düngemittelproduktionsarchitektur, die diese produziert haben könnte. Der Factory Walk erweitert die Recherche von Plant Plant und verschränkt die Boden- und die molekulare Perspektive mit der physischen Begegnung des Ortes, um unsere Sinne und Vorstellungskräfte zu öffnen. Er zeigt Entsprechungen zwischen organischer und anorganischer Materie, zwischen dem natürlichen, dem kulturellen und dem industriellen als miteinander verbundenen Körpern auf, die wir teilen und deren Teil wir sind.

 

KATRIN HORNEK: METABOLIC TRIPS

ERÖFFNUNG Mittwoch, 11. Mai 2022, 18 Uhr

DAUER 12. Mai – 02. Juli 2022

ORT JesuitenFoyer, Bäckerstraße 18, 1010 Wien

ÖFFNUNGSZEITEN Do und Fr 16 – 18 Uhr, Sa 11 – 13 Uhr, an Feiertagen geschlossen

INFORMATION T +43 699 1072 7508

EINTRITT FREI

 

Bildsujet Katrin Hornek, Plant Plant, 2021, Videostill, in Zusammenarbeit mit TE-R (3D-Modellierung und Animation, Ton), © Bildrecht, Wien, 2022

JesuitenFoyer / Wien
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30.07.2022
Rudi Frey - Professione: Reporter


Mit der Ausstellung Rudi Frey – Professione: Reporter gibt das FOTOHOF archiv Einblick in das Werk des Pressefotografen Rudi Frey (*1941 in Radebeul / Deutschland, †2014 in Rom / Italien), der vor allem von den 1960er bis in die 1980er Jahre von Rom aus international tätig war. Seit 2019 wird sein umfangreicher Nachlass im FOTOHOF archiv aufbewahrt und zugänglich gemacht.

Rudi Freys Fotografien sind Zeugnisse der "goldenen" Zeit der Pressefotografie. Während Film und Fernsehen aufgrund ihrer schwerfälligen Technik noch keine übermächtige Konkurrenz darstellten, war das fotografische Bild das zentrale Medium der Bildberichterstattung. Sowohl die Mode- und Glamour-Fotografie der "Swinging Sixties" als auch die großen, investigativen Fotoreportagen aus den Krisen- und Konfliktregionen der Welt sind für diese Periode kennzeichnend.

Dem hohen Stellenwert des fotografischen Bildes entsprechend, war auch die stilisierte Figur des (männlichen) Fotografen, welcher Michelangelo Antonioni mit Blow Up (1966) ein filmisches Denkmal setzte, ein vielsagender Teil der, als glamourös wahrgenommenen, Welt der international tätigen Reporter und Bildberichterstatter.

Das Leben von Rudi Frey zeichnet diese Rolle des Fotografen fast idealtypisch nach. Geboren in Deutschland, wächst er nach Kriegsende bei seiner Familie in Salzburg, Österreich auf.


Nach dem Schulabschluss verlässt er Salzburg und geht nach Paris um Film zu studieren. Er arbeitet als Kameramann aber auch als Fotomodell und assistiert David Bailey, dem berühmten Modefotografen (der als Vorbild für die Rolle des Fotografen in Blow Up gilt). Ab 1973 arbeitet Rudi Frey in Rom in Mailand für das Magazin Panorama und später als fester Korrespondent für das Time Magazin in Rom. 2014 erliegt er den Spätfolgen des sogenannten Golfkrieg-Syndroms.

2019 wird der Nachlass von Rudi Frey an das FOTOHOF archiv übergeben, wo er konserviert und zugänglich gemacht wird. Die Ausstellung Rudi Frey – Professione: Reporter wird um eine große Anzahl von Selbstportraits arrangiert, die ihren Urheber ganz im Stil des erwähnten Stereotypes, als erfolgreichen, unbekümmerten und draufgängerischen Bildberichterstatter zeigen.

Diesen Selbstdarstellungen werden seine Reportagen gegenüber gestellt: engagierte Bildserien aus den UdSSR, wo er fast 2 Jahre lang lebt, seine Reportage zur Solidarnosc Bewegung in Polen, die Rudi Frey 1981 die "Robert Capa Goldmedaille" einbringt, und Fotoserien abseits der politischen Berichterstattung, wie Werbefotografien für Silvio Berlusconi oder eine Homestory über US-Präsident Ronald Reagan. Im Blick auf das vielschichtige Werk des Pressefotografen Rudi Frey wird nicht nur das Leben eines Bildreporters sichtbar, sondern auch ein Markt, welcher von diesem mit Bildern beliefert wird, der aber das Bild seines Lieferanten auch selbst entwirft.

FOTOHOF / Salzburg
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30.07.2022
VERLAGE ZU GAST 3: HYDRA Editorial / Inframundo

Verlage zu Gast stellt engagierte internationale Publikationsprogramme in der Studiogalerie der Bibliothek vor. Die dritte Ausgabe ist dem mexikanischen Verlag HYDRA Editorial gewidmet.

HYDRA definiert sich als Plattform zur Entwicklung von fotografischen Projekten, die auf Reflexion, Dialog und Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen, Institutionen und Verlagen beruht. Das Haus für Fotografie in Mexico City wurde 2012 von Ana Casas Broda, Gabriela González Reyes und Gerardo Montiel Klint als integrativer, flexibler und offener Raum gegründet.
          
2014 wurde das Verlagsprojekt HYDRA Editorial mit der Veröffentlichung mehrerer Fotobücher initiiert, teilweise in Zusammenarbeit mit größeren Verlagen wie RM und La Fábrica.

2018 startete das kollektive Projekt INFRAMUNDO mit der Präsentation von 22 Fotobüchern lateinamerikanischer Fotograf:innen, die aus dem HYDRA-Programm INCUBADORA DE FOTOLIBROS hervorgegangen sind. Dieses Workshop-Programm bietet Autor:innen die Möglichkeit, ihre Bücher mit Unterstützung internationaler Expert:innen, Designer:innen und Kurator:innen zu entwickeln.

FOTOHOF bibliothek / Salzburg
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30.07.2022
Rudi Frey – Professione: Reporter

Mit dem Ausstellungsprojekt Rudi Frey – Professione: Reporter richtet der FOTOHOF den Blick auf das Werk des aus Salzburg stammenden Fotografen, der von den 1960er bis in die 1980er Jahre von Rom aus international tätig war. Rudi Freys Fotografien sind nicht zuletzt Zeugnisse einer „goldenen" Zeit der Pressefotografie, in der das fotografische Bild als zentrales Medium der Berichterstattung galt. Sowohl die Mode- und Glamour-Fotografie der „Swinging Sixties" als auch die großen, investigativen Fotoreportagen aus den Konfliktregionen der Welt sind kennzeichnend für dieser Periode.

 

Dem in dieser Zeit sehr hohen Wert des Pressebildes entspricht auch die stilisierte Figur des (männlichen) Fotografen, welcher Michelangelo Antonioni in „Blow Up" 1966 ein filmisches Denkmal setzte. Es passt also durchaus ins Bild, dass sich in dem seit 2019 im FOTOHOF archiv aufgearbeiteten Nachlass von Rudi Frey eine stattliche Anzahl von Selbstportraits findet, die ihren Urheber als unbekümmerten, draufgängerischen Fotoreporter zeigen. Ausgehend von diesem privaten Bestand an Bildern gibt die Ausstellung den Blick frei auf das professionelle Werk des Fotografen.

Umfangreiche politische Reportagen aus der UdSSR, aus Rumänien und Polen, aber auch Bildserien zu Silvio Berlusconi und der Mailänder Mode-Szene zeigen neben einem vielschichtigen fotografischen Werk auch ihren (bemüht schillernden) Autor sowie einen Markt, der das Bild seines Lieferanten selbst zu entwerfen scheint.

 

Rudi Frey (*1941, Radebeul, DE – 2014, Rom IT) wächst in Salzburg auf. Nach dem Schulabschluss geht er nach Paris, um Film zu studieren. Er assistiert Fotografen wie Barry Lategan und David Bailey und ist zunächst in den Bereichen Mode, Sport und Werbung tätig. Ab 1973 arbeitet er für das italienische Magazin Panorama und später als fester Korrespondent für das Time Magazine in Rom. 2014 stirbt Rudi Frey in Rom.

FOTOHOF / Salzburg
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21.08.2022
Tomoko Kawai: Becoming Animals. It animates me, and I animate

Tomoko Kawai beleuchtet die menschliche Natur mittels fotografischer Handlungen, interdisziplinärer Aktivitäten und Feldforschung in urbanen und natürlichen Umgebungen. Kawais Projekt entwickelte sich aus ihrer langjährigen Untersuchung der Mensch-Natur-Beziehung sowie dem Fotografieren von zoologischen Gärten und jenen entfremdeten Räumen, die wir Menschen für Tiere errichten. Die Ausstellung „Becoming Animals. It animates me, and I animate it“ befasst sich mit Tieren, dem Selbst und dem Abbild. Kawais Ausstellung sucht nach Wegen, sich wieder mit der Natur zu verbinden, indem sie diese entfremdete Beziehung heraufbeschwört.

 

Tomoko Kawai ist eine japanische Künstlerin, die in Berlin lebt. Kawai schloss ihr Studium an der Academy of Art University in San Francisco ab. Von 2017 bis 2018 nahm sie am Internationalen Atelierprogramm im Künstlerhaus Bethanien teil. Ihr jüngstes Buch, Intimacy of Paradise, erschien 2021 im Verlag für moderne Kunst in Wien und erhielt Silber beim Deutschen Fotobuchpreis 2021.

 

 

©Tomoko Kawai, Becoming Animals, 2020–2021

EIKON Schauraum / Wien
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21.08.2022
Anastasiia Yakovenko. Vanja was here

Seit der Invasion der russischen Föderation in der Ukraine am 24. Februar 2022 häufen sich Meldungen über Vergewaltigungen von Ukrainer:innen durch russische Soldaten in den sozialen Medien, in der Presse und in NGO-Reporten. Anastasiia Yakovenko widmet sich diesem den aktuellen Krieg begleitenden Aspekt und möchte zugleich den Fragen nachspüren, wer wie über diese Gewalt spricht, was ungesagt bleibt und wie diese Verbrechen von den Opfern verarbeitet werden können. Aus den darstellenden Künsten kommend, nutzt sie das fotografische Medium als Instrument, schwer rekonstruierbare Narrative in künstlerische Bilder zu überführen. In ihrer Bildsprache rekurriert Yakovenko auf die feministische Gruppe FEMEN, zeigt aber den visuellen Protest einer neuen Generation.

Der Ausstellungstitel „Vanja was here“ (russisch „??? ??? ????“) entlehnt Yakovenko einer Inschrift der Burg Liechtenstein in Maria Enzersdorf. Das Gebäude lag während der Besetzung Österreichs 1945 bis 1955 in der sowjetischen Zone; russische Soldaten kritzelten damals sinngemäß „Petya/ Vasya/ Vanja was here“ auf die Türen des Burg. Vanja – einer häufigsten männlichen Vornamen in Russland – steht nun stellvertretend als Synonym für die Täter. Mit „Vanja was here“ möchte Yakovenko nicht nur die europäische Öffentlichkeit auf diese Kriegsverbrechen hinweisen, sondern auch die Opfer motivieren, sich psychologische Hilfe und Unterstützung zu holen.

Im Rahmen der Ausstellung besteht die Möglichkeit, an die Hilfsorganisationen MASHA Foundation (mashafund.org.ua) zu spenden und somit die Opfer sexueller Gewalt in der Ukraine zu unterstützen.

Anastasiia Yakovenko (geb. 1998 in Poltawa, Ukraine) arbeitete von 2015 bis 2021 im Theater des modernen Dialogs (ukrainisch „????? ????????? ???????“) in Poltawa und realisierte dort zahlreiche Projekte in den Themenfeldern Diskriminierung, Migration und Korruption sowie zur Annexion der Krim. 2021 entdeckte sie die Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel für sich. Anastasiia Yakovenko studiert derzeit Kommunikationswissenschaften in Wien.

 

©Anastasiia Yakovenko, ohne Titel // Untitled, 2022

EIKON Schauraum / Wien
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16.10.2022
Festival La Gacilly-Baden Photo 2022

Die größte Freilicht-Fotoausstellung Europas macht zum fünften Mal Station in Baden bei Wien.

Unter dem Motto NORDWÄRTS! ist das Festival Skandinavien gewidmet. In einer gigantischen Open-Air-Galerie zeigen die weltbesten Fotograf:innen ihre faszinierenden Bilderwelten in den Parks und Gärten und der Innenstadt von Baden.
 

NORDWÄRTS! ist eine Gelegenheit die schöpferische Kraft von Künstlern aus Nordeuropa hervorzuheben, die seit den Anfängen der Fotografie eine besondere Verbindung mit der Rauheit ihrer Heimat aufrechterhalten haben. Fu?r die Bewohner Da?nemarks, Finnlands, Islands, Norwegens und Schwedens sind die Einsamkeit und die wilde Natur ein wesentlicher Bestandteil ihrer Beziehung zur Welt. Es ist kein Wunder, dass die La?nder des Nordens mit ihrer wirtschaftlichen Gesundheit zu den angenehmsten Nationen geho?ren, in denen man leben kann. Regelma?ßig von Frost und Ka?lte gela?hmt und an die freie Natur gewo?hnt, haben sie eine jahrhundertealte Tradition des politischen Konsenses, der Ablehnung von Konflikten und der gesellschaftlichen Entwicklung auf der Grundlage der strikten Erhaltung der natu?rlichen Ressourcen entwickelt. Deshalb ist es versta?ndlich, dass die schwedische Teenagerin Greta Thunberg zum neuen Gesicht des Klimawandels fu?r die Jugend der Welt geworden ist: Sie weiß, dass schmelzende Gletscher und Meereis nicht weit von zu Hause entfernt sind und dass es sich dabei nicht um eine boreale Illusion handelt.
 

Mit ihren unterschiedlichen fotografischen Ansa?tzen – einige erforschen die Ha?rte ihrer Umwelt, andere die Komplexita?t unserer modernen Entwicklungen – teilen die ausstellenden Fotograf:innen aus dem Hohen Norden eine Sichtweise, die mit Poesie vermischt ist, gelegentlich einen Hauch von Surrealismus aufweist, aber immer darauf bedacht ist, das Bewusstsein fu?r ein besseres Versta?ndnis der Welt von morgen zu scha?rfen.
 

Ku?nstler:innen, die uns Skandinavien auf ganz besondere Weise na?her bringen sind: Sune Jonsson, Pentti Sammallahti, Tiina Itkonen, Ragnar Axelsson, Tine Poppe, Sanna Kannisto, Erik Johansson, Helena Blomquist, Jonas Bendiksen, Jonathan Na?chstrand und Olivier Morin.
 

Im zweiten Erza?hlstrang des Festivals beleuchten zwei Ausnahmefotografen den Zustand unserer Umwelt: „This empty World“ von Nick Brandt ist eine eindrucksvolle Illustration einer Welt, in der fu?r Tiere, die von der zu?gellosen menschlichen Entwicklung u?berwa?ltigt werden, kaum noch Platz zum U?berleben ist. Und Mathias Depardon zeigt mit „Die Tra?nen des Tigris“ in beeindruckenden Bildern den langsamen Todeskampf dieses Flusses. 

 

Erstmals gibt es heuer einen Schwerpunkt österreichischer Fotografinnen: Magnum-Fotografin Inge Morath, die Doyenne der österreichischen Fotografie Christine de Grancy und die junge Künstlerin Verena Andrea Prenner mit „Camping“, ein Fotoprojekt über den Lebens-Unzustand Flüchtlingslager.

 

Als Jubiläumsausstellung zu 100 Jahre Niederösterreich zeigt das Festival die Ausstellung „Wildnis Dürrenstein“, einer der größten Urwälder Mitteleuropas und Unesco Weltnaturerbe. 

 

Baden / Baden
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