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28.02.2018
Elisabeth Czihak. Being in Limbo

„Elisabeth Czihaks Arbeiten erzählen von der Transformation des scheinbar Konstanten, ebenso wie von der Dauer und dem Überdauern von architektonischen Körpern, Lebensspuren und Erinnerungen. In dem Bestreben, das Flüchtige, Versteckte und nicht mehr Vorhandene festzuhalten, liegt eines der übergreifenden Themen ihrer dokumentarischen Fotografien und der zumeist abstrakten Papier- und Wandzeichnungen.“ (Annette Südbeck)

Mit der aktuellen Tapeten-Installation „Add-on“, gepaart mit in den Raum gesetzten Fotografien, zeigt sich exemplarisch Czihaks Interesse an der Konstruktion von Raum und dessen Aneignung, mit dem Ziel architektonischer Erweiterung und neuer Wahrnehmungsmöglichkeiten bestehender Gegebenheiten.

 

Elisabeth Czihak, geb. 1966 in Tübingen, ist eine österreichische Keramikerin, Bildhauerin, Grafikerin und Fotografin. Studium an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (Keramik) und an der Akademie der bildenden Künste Berlin (Bildhauerei) bei Lothar Fischer. 2003 und 2005 lehrte sie als Assistentin von Judy Fox und 2007 von Wang Fu an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. Zahlreiche Beteiligungen an internationalen Ausstellungen und Festivals.

Zeitgleich mit der Eröffnung wird die neue EIKON-Ausgabe Nr. 99 vorgestellt.

Elisabeth Czihak. Being in Limbo
Ausstellungsdauer: 6.9.2017 – 28.2.2018 tgl. 10–22 Uhr
Eröffnung: 5.9.2017, 19:00 Uhr
Ort: EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Schauräume, Museumsplatz 1, 1070 Wien

EIKON Schaufenster, Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue / Wien
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03.03.2018
Werner Schnelle - Unikate. Analoge Fotoarbeiten

Werner Schnelle
Unikate. Analoge Fotoarbeiten

Ausstellung: 19. Jänner − 3. März 2018
Eröffnung: 18. Jänner, 19.00 Uhr

Der Salzburger Fotokünstler Werner Schnelle hat seine Arbeit der Reflexion des analogen fotografischen Prozesses gewidmet. Im Fokus seines Interesses stehen nicht die fotografierten Motive oder die fotografisch-dokumentarische Erkenntnis der Welt, sondern er untersucht in seinen Bildern vielmehr die Art und Weise, wie die fotografische Aufnahme und Aufzeichnung selbst vonstatten geht. Dazu gehören Bilder mit ganz unterschiedlichen Kameras wie Polaroid-Fotografie oder die Nutzung extrem großformatiger Studiokameras; oder auch fotografische Techniken, die ohne Kameras auskommen und deren Bilder nur durch Belichtung in der Dunkelkammer auf Fotopapier entstehen, wie Fotogramme und Chemigramme.

Einen großen Teil der Ausstellung umfassen Negativ-Unikate. Bei diesen Bildern wird kein Film benutzt (der als Negativ dann weitere Positiv-Kopien ermöglicht), sondern das Fotopapier wird direkt in die Großbildkamera eingelegt und belichtet. Es entsteht ein großformatiges Negativ auf Papier, das ohne weitere Bearbeitung oder Kopiervorgänge in der Galerie ausgestellt wird.

Werner Schnelle, *1942 in Wien, lebt in Salzburg. Zahlreiche Ausstellungen, u.a. 2009/10 Werkschau „Fotokonzepte“ im Museum der Moderne Salzburg. 2017 Übernahme von Arbeiten aus allen Werkgruppen in das FOTOHOF archiv. 2009 erschien der Bildband „Werner Schnelle, Fotografien“ mit Texten von Kurt Kaindl und Margit Zuckriegl.

Zur Ausstellung erscheint ein Bildband in der FOTOHOF edition und am 2/3. März hält Werner Schnelle einen Workshop über analoge Fototechniken.

FOTOHOF / Salzburg
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13.03.2018
herbwien “virtual gallery”

Herzliche Einladung zur nächsten Vernissage 

herbwien “virtual gallery” Donnerstag, 15. Februar 2018, 19 Uhr ZEBRA  

Camera Obscura Aufnahmen im großen Format: „new, for MD’s and DM’s Discloser II video wall paper in Digcom’s virtual reality file scanning system“ 

Burggasse 46 1070 Wien  www.zebralabor.at             

Natascha Auenhammer

ZEBRA / Wien
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16.03.2018
FEEL IT, FILL IT in Lola LIK
Fotoausstellung im ehemaligen Gefängnis mit: Natascha Auenhammer, Michael Bachhofer, Xandra Bremers, Max Denzer, Barbara Klampfl, Arno Lukas, Latif Mukasa, Daniel Nassoy, Christian Rouchouse, Christiane Spatt, Xecon Uddin, Mieke Vasse
 
On November 17th, the exhibition "FEEL IT, FILL IT” will be opened Mrs. Daria Bouwman of the Austrian Embassy in the Netherlands, and Paul Mbikayi,  Managing Director Refugee Talent Hub. Eleven international artists will change the Remise in the former Amsterdam prison into an Art Room. With their spacious pictures, they tell the story of being captive, tied men of Daniel Nassoy, with their beautiful shiny bodies, the blindfolded men of Xecon, the complex pictures of Max Denzer, the Pictures of ESCAPE by Natascha Auenhammer,the pigeon that did not prove to be a pigeon of Christane Spatt. They all tell the story of the many refugees and the purpose of Lola Lik (www.Lolalik.nl) in Amsterdam,  the Refugee Compagny and the many other companies to make refugees feel safe and to help them with internships, thus reducing the distance to the Dutch society. The Art Room "FEEL IT, FILL IT” will stay until March 2018. 
 
LOLA LIK  / Amsterdam
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14.04.2018
EIKON Award (45+). Katrín Elvarsdóttir, Susan MacWilliam, Gabriele Rothemann

Anlässlich der 100. Heftausgabe von EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst wurde der EIKON Award (45+) unter dem Ehrenschutz von VALIE EXPORT für europäische Fotografie- und Medienkünstlerinnen ab 45 Jahren ins Leben gerufen. Ziel der Auszeichnung ist es, die Bedingungen aktueller weiblicher Kunstproduktion freizulegen, damit (biografisch bedingte) Verzögerungen in der künstlerischen Entwicklung und Ausübung von spät- oder wiedereinsteigenden Künstlerinnen in den Fokus zu rücken und eine breite Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren. Dem Gedanken eines europäischen Austauschs in Zeiten aktueller Abspaltungstendenzen folgend, wird mit der Ausstellung ein interdisziplinärer Dialog zwischen den drei mit dem Preis ausgezeichneten Künstlerinnen, Susan MacWilliam (*1969 in Belfast, Nordirland), Katrín Elvarsdóttir (*1964 in Isafjördur, Island) und Gabriele Rothemann (*1960 in Offenbach/Main, Deutschland) angestoßen.

Der EIKON Award (45+) wurde im Sommer 2017 ausgeschrieben und war mit einem Preisgeld von 5.000 Euro für den ersten Platz dotiert. Darüber hinaus ist den von der Jury bestehend aus Jürgen Klauke, Margot Pilz und Æsa Sigurjónsdóttir drei bestgereihten Künstlerinnen ein umfangreicher Hauptbeitrag in der 100. Heftausgabe von EIKON gewidmet. Die drei Preisträgerinnen konnten sich gegen insgesamt 273 Mitbewerberinnen aus 23 verschiedenen Nationen durchsetzen.

Preisträgerinnen:
1. Susan MacWilliam
2. Katrín Elvarsdóttir
3. Gabriele Rothemann

Preisgeld: 5.000 €
Ehrenschutz: VALIE EXPORT
Jury: Jürgen Klauke, Margot Pilz, Æsa Sigurjónsdóttir
Idee und Konzept: Marielis Seyler und Nela Eggenberger

EIKON Award (45+)
Katrín Elvarsdóttir, Susan MacWilliam, Gabriele Rothemann

Wann: 16.2. – 14.4.2018
Di/Mi 14-18
Do/Fr 14-21
Sa 11-18 Uhr
Eröffnung: 15.2.2018, 19:00 Uhr
Wo:
Künstlerhaus 1050, Stolberggasse 26, 1050 Wien

Diese Ausstellung wird mit freundlicher Unterstützung von Wiener Städtische und Culture Ireland realisiert.

Foto © Susan MacWilliam und CONNERSMITH

Künstlerhaus 1050 / Wien
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19.05.2018
Gilbert Garcin - Das Leben ist ein Theater

Als ‚Cousin von Jaques Tati’ und ‚seelischer Verwandter von Rene Magritte’ wird
Gilbert Garcin bezeichnet, wenn von seinen Fotografien die Rede ist. Der Meister des
surrealistischen Genre beginnt erst spät mit der Fotografie. Nachdem er sein
Lampengeschäft schließt, beginnt er sich mit 65 Jahren in seiner Pension mit Kunst
und Fotografie auseinanderzusetzen und belegt mehrere Workshops beim Fotofestival
Rencontres International de la Photographie in Arles. Danach beginnt seine zweite
erfolgreiche Karriere, die bis heute andauert.
Stilisiert zu einer Allerweltfigur in der Tradition eines bieder-komischen Monsieur
Hulot durchläuft Garcin seine eigene Odyssee, in der Gesellschaftskritik, Humor und
eine starke Sensibilität fu?r alltägliche Geschichten bestimmend sind.
„Hinter meinen Bildern liegen aber keine zu Ende geschriebenen Geschichten“, betont
der Ku?nstler, „ich versuche lediglich Räume zu schaffen, in die der Betrachter seine
eigenen Vorstellungen projizieren und sein eigenes Abenteuer erfinden kann.“
Als sensibler Beobachter und mit einem feinen Gespu?r fu?r frische Inszenierungen,
erschafft Garcin einen fiktiven Bilderkosmos, in welchem er selbst und immer wieder
auch seine Frau auftreten.
In seinen mitunter ironischen Selbstinszenierungen scheint die gesamte Bandbreite
der menschlichen Komödie angelegt zu sein. Jede seiner minimalistisch gestalteten
Fotografien gleicht einem theatralischen Akt auf der obskuren Bu?hne des Lebens.
Gilbert Garcin ist nicht nur gleichzeitig Regisseur, Bu?hnenbauer und Fotograf. In
seinem Gartenhäuschen schafft er mit Schere, Klebstoff, fotografischen Selbstportraits
und Papier in schwarzen Kartons zauberhafte kleine analoge Werke und Welten, die er
wieder abfotografiert, immer schwarzweiss.
Gilbert Garcin wurde 1929 im französischen La Ciotat geboren und lebt in Marseille.
Nach seinem Wirtschaftsstudium war er Besitzer einer Fabrik, die Lampen herstellte.
Erst nach seinem Ru?ckzug aus dem Geschäftsleben entdeckte er 1993 die Fotografie.
Zuerst war er ein begeisterter Hobbyfotograf, der sich mit anderen Enthusiasten in
verschiedenen Clubs zusammentat. Dann gewann er einen Fotopreis, der es ihm
ermöglichte, Workshops mit den Fotografen Pascal Dolémieux, Michel Séméniako und
Arnaud Claass im Rahmen des Festivals Rencontres Internationales de la Photographie
in Arles teilzunehmen. Hier lernte er die Photomontage kennen.
Er begann mit diesem Potential der Transformation im Ansatz zu experimentieren, und
dieser Zugang wurde zu seiner bevorzugten Form seiner Ausdrucksweise sowie zum
charakteristischen Merkmal seiner Arbeit. Er fing an, sich selbst in Alltagskleidung als
einzelne Figur zu fotografieren; ein bisschen schäbig ausssehend und leicht abwesend
schauend, so als ob er in Gedanken versunken wäre. Ein Charakter war geboren
(manchmal Mister G. genannt), von Gilbert Garcin gespielt, aber mit surrealen
Nebendarstellungen der Mysterien der menschlichen Existenz unterlegt. Ab 1999
kommt auch Gilbert Garcins Frau Monique in seinen Fotografien oft vor. Sie wird zu
einer bereitwilligen Mitstreiterin, die Allegorien des Auf und Abs des gemeinsamen
Lebens darzustellen.
Getrieben vom Wunsch, seine Ansichten u?ber das Leben mit einem größeren
Publikum und der Welt zu teilen, hat Gilbert Garcin u?ber die letzten zwanzig Jahre
mehrere Bu?cher veröffentlicht und an unzähligen Ausstellungen teilgenommen.
Seine Arbeiten wurden auf der ganzen Welt ausgestellt und sind in vielen privaten und
öffentlichen Sammlungen vertreten. Einige davon sind etwa das Maison Européenne
de la Photographie (Paris), Fonds National pour l’Art Contemporain (Paris), Veendam
Artotheque (Niederlande), West Collection (Philadelphia), Sammlung Titze (Wien).

AnzenbergerGallery / Wien
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