Versäumen Sie nie wieder eine Foto-Ausstellung!
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26.02.2017
Film-Stills. Fotografien zwischen Werbung, Kunst & Kino

Wer kennt sie nicht: Die Bilder der lachenden Marilyn Monroe im hochgewehten, weißen Kleid im Verflixten siebenten Jahr oder die Fotografien des verschwörerischen Blicks James Stewarts im Fenster zum Hof? Ob man die Filme gesehen hat oder nicht, die eigens von Fotografen und Fotografinnen am Filmset aufgenommenen Bilder haben sich in das kollektive Gedächtnis eingeprägt und die Wahrnehmung der Filme maßgeblich beeinflusst.
 
In einer umfassenden Ausstellung widmet sich die Albertina erstmals dem hybriden      Genre der Film-Stills und zeigt 130 Kult-Bilder der 1910er- bis 1970er-Jahre, die einen Querschnitt durch unterschiedliche Strömungen der Foto- und Filmgeschichte wie Piktorialismus, Expressionismus oder Jugendstil abbilden. Anhand von Stills von Deborah Imogen Beer, Horst von Harbou, Pierluigi Praturlon, Karl Struss u.a. werden drei Aspekte der intermedialen Bezüge dieses Genres besonders hervorgehoben: Die Funktionen von Film-Stills, die von Brüchen und Kopplungen gekennzeichneten Schnittstellen zwischen Fotografie und Film, sowie der künstlerische Mehrwert von Standbildern werden beleuchtet.

Albertina / Wien
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26.02.2017
Robert Haas - Ein Blick auf zwei Welten

Der Verein der Freunde des Wien Museums hat kürzlich den fotografischen Nachlass von Robert Haas erworben. Die Ausstellung präsentiert das nahezu unbekannte Oeuvre erstmals einer breiten Öffentlichkeit: Eine künstlerische Entdeckung ersten Ranges, zugleich ein imposantes Zeitpanorama mit Tiefenschärfe.

 
 

Robert Haas (Wien 1898 – New York 1997) gehört zu den großen österreichisch-amerikanischen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er arbeitete zunächst als Grafiker und Druckkünstler in Wien, ehe er sich – nach einer Ausbildung bei der Wiener Atelierfotografin Trude Fleischmann – als Fotojournalist für österreichische und internationale Medien etablieren konnte. In Wien entstanden berührende Alltags- und Sozialreportagen, aber auch Porträts und Objektaufnahmen. Mehrere Jahre lang war Haas offizieller Fotograf der Salzburger Festspiele.

Wien Museum / Wien
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04.03.2017
IRAN CONTEMPORARY

IRAN CONTEMPORARY
Hannah Darabi, Farzane Ghadyanloo, Navid Reza Haghighi, Laurence Rasti, Behnam Sadighi, Bahram Shabani, Newsha Tavakolian

Eröffnung: 26. Jänner, 19:30 Uhr
Ausstellung: 27. Jänner - 4. März 2017


Die Bilder der Ausstellung geben Einblicke in Lebensbereiche und soziale Bedingungen des Iran, die Außenstehenden nicht zugänglich sind. Das reicht von alltäglichen Veränderungen im Stadtbild Teherans über private und vom Staat nicht kontrollierbare Lebensbedingungen innerhalb iranischer Mittelstandsfamilien bis hin zu Fotografien von Menschen, die sich in eine Parallelwelt flüchten.

Eindrückliche anonyme Straßenportraits von Behnam Shabani visualisieren die Befindlichkeit von Pendlern, die aus den Vorstädten in die Innenstadt von Teheran strömen, während sich Navid Reza Haghighi der Inszenierung von Öffentlichkeit in Teherans Parkanlagen widmet.


Mit symbolisch aufgeladenen Portraits thematisiert Laurence Rasti in der Arbeit There are no Homosexuals in Iran die prekäre, mit schweren Strafen bedrohte Situation gleichgeschlechtlich orientierter Menschen. Bahram Sadiqhi begleitet junge Menschen an einsame Strände, wo sie in kleinen Gruppen unbeobachtet für sich sein können. In dramatischer Beleuchtung vor den Hintergrund großstädtischer Architektur gesetzt, zeigen die inszenierten Portraits von Newsha Tavakolian, wie moderne Lebensformen auch im Iran Individuen ebenso trennen wie verbinden. Hannah Darabi entwickelt ihre Bildergeschichten aus dem Teheraner Alltag und Farzane Ghadyanloo wendet sich chaotisch-liebevollen Familientreffen im eigenen Haus zu.

FOTOHOF / Salzburg
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04.03.2017
Schwerpunkt Fotografie. 11 Positionen aus Salzburg

Gertrud Fischbacher, Manfred Grübl, Dieter Huber, Aglaia Konrad, Sigrid Kurz, Bele Marx & Gilles Mussard, Rita Nowak, Lois Renner, Anja Ronacher, Margherita Spiluttini, Elisabeth Wörndl

Gertrud Fischbacher zeigt Waldmotive, die sie bei ihrem Aufenthalt in Norwegen geschaffen hat. Dazu wird ein Leuchtkasten mit einem Computer-bearbeitetem Salzburg-Motiv von Dieter Huber gehängt.

Manfred Grübl: kleine Farbfotografien von vollen Aschenbechern mit Motiv Mona Lisa und eine größere Aufnahme (Manfred Grübl im Louvre vor der Mona Lisa). Eine 6-teilige Serie mit Sumi-Ringern, die Ausstellungsbesucher auf eine Matte werfen, korrespondiert mit einem Print von Rita Nowak, auf dem nackte Männer kämpfen.

Sigrid Kurz hat Aufnahmen (die in Paris entstanden sind) von Beleuchtungssystemen in Museen vorgeschlagen. Gegenüber hängt eine typische Atelier-Fotografie, in der mehrere Scheinwerfer zu sehen sind, von Lois Renner.

Bele Marx & Gilles Mussard haben seit Jahren Installationen mit Metall-Kleiderbügeln gezeigt und fotografiert. Dazu ist ein großes Schwarzweiß-Foto, das die Kirche von Nevers in Frankreich zeigt, von Aglaia Konrad zu sehen.

Anja Ronacher zeigt eine Serie von kleinen, dunklen Fotografien auf Baryt-Papier mit archäologischen Motiven. Die Porträts von Rita Nowak sind ebenfalls im Dunklen aufgenommen.

Elisabeth Wörndl hat Details von einem Brunnen in Versailles fotografiert und sich mit dessen Mythologie befasst. Dazu wird eine Arbeit von Margherita Spiluttini, Karyatiden am Gebäude des Musikvereins, kombiniert.

Galerie im Traklhaus / Salzburg
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05.03.2017
Peter Dressler - Wiener Gold

Das KUNST HAUS WIEN würdigt mit der ersten Retrospektive in Wien das Werk von Peter Dressler, ein Werk in dem die Stadt Wien eine zentrale Position einnimmt. Wie wenige andere Persönlichkeiten hat Dressler (1942 – 2013) als Fotograf und Filmemacher, Akademielehrer, Sammler und kritischer Teilnehmer der Kunstszene die österreichische Fotografie seit den 1970er-Jahren mit beeinflusst. Dresslers künstlerisches Interesse am Medium Fotografie hat seit jeher die Faszination für die Geschichte des Mediums eingeschlossen.

Den Stoff seiner frühen dokumentarischen Serien und Bild-Erzählungen findet Dressler in Wien, dort, wie er selbst sagt, „wo noch die Substanz, Qualität, schlechthin die Magie des Alltäglichen in hohem Maß vorhanden ist“. Später wird sein (von ihm so bezeichneter) „Realismus der siebziger Jahre“ von Tableaus und Bildfolgen und einer poetischen und filmischen Vorgangsweise abgelöst. Zwischenspiel, sein bedeutendes Künstlerbuch von 1989, entwickelt seinen besonderen Reiz aus den vielfältigen Bezügen und Anspielungen zwischen den Einzelbildern.

KunstHausWien / Wien
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19.03.2017
Arnold Schönberg im Fokus

Eine Ausstellung als offenes Archiv: 3.500 im Nachlass von Arnold Schönberg erhaltene historische Fotografien stehen für die Entwicklung des Mediums und vermitteln zugleich ein authentisches wie berührendes Bild des Künstlers, Familienvaters, Freundes und Zeitgenossen.
Eine Kultur- und Alltagsgeschichte in Bildern: Der Besucher begleitet Schönberg auf Reisen, trifft ihn in seinen Privaträumen, nimmt Anteil an einem Leben, das von wechselvoller Geschichte geprägt wurde.
Eine Vielfalt fotografischer Objekte: Abzüge aus dem Fotogeschäft und großformatige Künstlerdrucke stehen neben Familienalben und Fotoapparaten aus Schönbergs Zeit.

Kuratoren: Eike Feß und Therese Muxeneder

Architektur: Jochen Koppensteiner


Arnold Schönberg Center - Palais Fanto  / Wien
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26.03.2017
Robert Frank - Books and Films, 1947–2016

Das Museum der Moderne Salzburg präsentiert eine außergewöhnliche Werkschau des berühmten Pioniers der Street Photography Robert Frank (1924 Zürich, CH – New York, NY, US/Nova Scotia, CAN). Frank verknüpft seine persönliche Lebensgeschichte mit einer dokumentarischen Sichtweise. Mit seinem 1958 erstmals in Paris veröffentlichten FotobuchThe Americans, das ein Jahr darauf mit einem Text des Schriftstellers Jack Kerouac in den Vereinigten Staaten erschien, schrieb Frank Fotogeschichte.

Museum der Moderne Rupertinum / Salzburg
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01.04.2017
Regina Anzenberger: Durchatmen

Statt der Eröffnung gibt es ein 5-Jahres-Fest am 24. Februar 2017 ab 19 Uhr.
Snacks & Wine & Music

Save the Date! > Brotfabrik GalleryWalk 15. März 2017 von 18 - 21 Uhr

 

Nach fünf Jahren im Galerienviertel der ehemaligen Anker Brotfabrik vergönne ich mir ein DURCHATMEN, eine Pause als Galeristin und Kuratorin und zeige eine Auswahl meiner eigenen Arbeiten. Regina Anzenberger, Jänner 2017

 

In Roots & Bonds, Regina Anzenberger has given us what might be termed the psychological landscape – comfortingly familiar yet also edgy, distinctly uncomfortable but distinctly interesting. Gerry Badger in 1000 Words Magazine 3/2016

 

Anzenberger’s delicate sequencing of her works shows her imaginative way of looking at nature, bringing together her experience as a painter and phtoographer. … Roots & Bonds is a testament to how inspiration can be drawn from the simplest of things, and that the same place or object can keep on giving, if only you, as an artist, will allow it to inspire you. Rachel Moron in GUP magazine 5/2016

 

Indem das Auge den Schwingungen der Linienläufe folgt, abtastend frei über das Wirrwarr gleitet, bald überfordert, jedem Einzelnen zu folgen, tritt Entspannung ein. Rita Newman für morgen 6/16

 

Die Wiener Künstlerin Regina Anzenberger verfiel den Formen und Verbindungen eines bestimmten Baumes. Fortan fotografiert sie ein Jahr lang immer wieder im Wald – und zeigt in ihren Fotos auch die Kraft menschlicher Beziehungen. Camerawoman 11/15

AnzenbergerGallery / Wien
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08.04.2017
Alfons Walde - Winterträume

Die erotische Fotografie von Alfons Walde.

 
 

Die Fotografien des Malers Alfons Walde (1891–1958) aus dem Nachlass des Künstlers, die über Jahrzehnte unbeachtet in einer Kiste schlummerten, wurden im Dezember 2014 erstmals im Fotomuseum WestLicht gezeigt. Ab Mitte Dezember 2016 präsentiert die Galerie OstLicht in der Leica Galerie Wien eine Auswahl von Aufnahmen aus dieser spektakulären Entdeckung.

Die Fine Art Prints sind in einer limitierten Auflage von 5 inkl. Echtheitszertifikat erhältlich.

LEICA STORE WIEN / Wien
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28.05.2017
Horowitz. 50 Jahre Menschenbilder

Diese Ausstellung im Museum Judenplatz bietet einen Einblick in die Porträtfotografie von Michael Horowitz. Der 1950 in Wien geborene Fotograf, Journalist und Autor - er verfasste u.a. Biographien über Heimito von Doderer, Egon Erwin Kisch, Karl Kraus sowie Helmut Qualtinger und H.C. Artmann - ist geprägt durch die Geschichte seines Vaters, eines bekannte Theaterfotografen. Die Familie stammte aus Galizien, kam in den 1920er Jahren zu Verwandten nach Wien, die hier eine Textilfirma betrieben und überlebte in Shanghai und Frankreich den 2. Weltkrieg. Michael Horowitz begann mit 16 zu fotografieren und hat später durch seinen Beruf als Journalist und Chefredakteur der „Freizeit“ unzählige der wesentlichen Protagonisten getroffen, sei es aus Politik, Wissenschaft, Kunst oder Kultur. Und: er hat sie alle fotografiert. Seine Art von Fotografie ist dokumentierte Zeitgeschichte.

 
Museum Judenplatz  / Wien
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03.09.2017
Philipp Schönborn. Sammlung

Im Bassano Saal werden unter dem Titel »Sammlung« sechzehn großformatige Tableaus von Philipp Schönborn gezeigt, die traditionsreichen Museumssammlungen etwa der Alten Pinakothek, München, dem Wallraf-Richartz Museum, Köln, oder dem Museum Rietberg, Zürich gewidmet sind. Aufgrund ihrer räumlichen Geschlossenheit könnte man Schönborns Ausstellung als ein Museum im Museum bezeichnen. Doch genau genommen geht es bei den Tableaus um das Wechselspiel zwischen der Photographie, den Kunstwerken und ihrer Präsentation in den Museen. Den Photographien ist damit ihr musealer Herkunftsort und dessen Geschichte eingeschrieben. Dieses Dreiecksverhältnis, in dem Kunst als gesammelte Kunst erscheint, ist für den Museumsbesucher ein Fest für die Augen. Zwei monumentale Tableaus, die für die Ausstellung entstanden sind, interpretieren die Gemäldegalerie und die Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums.

Philipp Schönborn wurde 1943 in Prag geboren, ist in Österreich aufgewachsen und lebt heute in München. Seit den 1980er Jahren hat er sich international einen Namen als Photograph von zeitgenössischen Kunstwerken gemacht. Mit seiner Einzelausstellung im Museum für Fotografie in Berlin 2005 wurde er durch seine modulare Präsentationsform als Künstler bekannt.

Kunsthistorisches Museum Wien  / Wien
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31.10.2017
Der Wolf

Der Mythos vom Wolf, der die unberührte Wildnis braucht, wird heute von der Realität überholt: In Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Italien, Polen und Slowenien werden Wölfe in bewohnten Gebieten gesehen. Nachts durchqueren sie gelegentlich Dörfer und greifen nach unzureichend geschützten Nahrungsgütern des Menschen – besonders nach Schafen und „Wildtieren“ in sogenannten Produktionsgattern.

 

Das Wiederauftreten des Wolfes in Mitteleuropa führt auch in der Jagd zu heftigen Diskussionen, die oft von mangelnder Information(sbereitschaft) geprägt sind. Diese Ausstellung konfrontiert alte Mythen mit neuesten Erkenntnissen und stellt neben kulturhistorischen Gesichtspunkten auch Monitoring-Ergebnisse aus den Bereichen Jagd, Natur- und Tierschutz vor.

Jagdmuseum Schloss Stainz  / Stainz
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